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Royal Holdem Poker
Royal Hold’em ist, wie aus dem Namen unschwer ersichtlich, eine Form des Hold’em-Pokers. Diese Pokerversion ist so gut wie gar nicht in Onlinecasinos zu finden. UltimateBet war wohl der einzige Online-Anbieter dieser Version, hat jedoch im Juli 2007 dieses Spiel wieder eingestellt.
Wie spielt man Royal Hold’em?
Die Regeln beim Royal Hold’em sind die gleichen wie beim No Limit Texas Hold'em , außer das es einige Unterscheidungen gibt:
- Es wird mit einem Kartendeck von 20 Karten gespielt. Die Anzahl von 20 Karten ergibt sich dadurch, dass alle Karten von der Zwei bis zur Neun aus dem Deck entfernt werden und man somit nur noch die Karten von Zehn bis Ass hat – die Kombinationsmöglichkeiten sind dementsprechend geringer als beim klassischen Texas Hold'em.
- Aufgrund der geringen Kartenzahl sind nur maximal sechs Spieler zugelassen.
- Suited-Karten haben eine weitaus geringere Bedeutung als beim regulären Hold'em, da es nur eine Möglichkeit gibt, nämlich das Royal Flush – diese Kartenkombination wird auch öfters vorkommen. Das gleiche gilt auch für ein Straight, es gibt nur die Möglichkeit 10-J-Q-K-A. Wenn zwei Spieler ein Straight haben, wird dies im Showdown logischerweise einen Split Pot ergeben.
Es ist schwer Ratschläge zum Royal Hold’em zu geben, hier jedoch einige Tipps zum Spiel:
Ein Paar Zehnen als Starthand ist beim Royal Hold’em eine äußerst schwache Hand, man sollte nicht viel bezahlen, um den Flop zu sehen – also wenn man nicht in den Blinds ist, sofort aussteigen. Wenn der Flop keinen Vierling ergibt sollte man ebenfalls wegwerfen. Das gleiche wie für ein Paar Zehnen gilt auch für ein Paar Buben als Starthand. Zeigt das Board auf dem River ein Straight, dann auf jeden Fall aggressiv eine Wett abgeben. Agiert man jedoch von einer späteren Position und es wurde bereits gesetzt, dann eher callen als raisen, um nicht in die Falle des Gegners zu laufen. Das Nut-Straight zu floppen ist recht nutzlos. Wenn gesetzt wird ist es ratsam auszusteigen. Wenn man als letzter agiert auf jeden Fall setzen, denn die Hand wird sich nicht mehr verbessern. Erhält man durch den Flop zwei Paare, kann man diese Situation mit einer hohen Karte beim Texas Hold’em vergleichen – also letztendlich keine gute Hand. Wenn man keine gute Aussicht auf die Nuts, wie Nut Full House, Nut-Vierling oder ein Royal Flush hat, sollte man sich nicht gerade durch aggressives Spielen hervortun. Wenn man aggressiv agieren will sollte man am besten nur mit A-A oder K-K vor dem Flop erhöhen. Der Call einer Erhöhung vor dem Flop sollte dagegen vermieden werden, es sei denn man hat A-A, der Gegner wird jedoch höchstwahrscheinlich selbst A-A haben, so dass es keine Outs gibt.
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