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Black Maria ist eine populäre Variante von Seven-Card Stud . Es ist auch unter dem Namen Chicago bekannt. Diese Pokerversion wird nahezu ausschließlich in Heimrunden gespielt und nicht in Card Rooms oder Casinos angeboten. Black Maria ist vom Ablauf her identisch mit Seven-Card Stud. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass final der Spieler mit der besten Hand nur die Hälfte des Potts gewinnt. Die andere Hälfte des Pots gewinnt der Spieler mit der höchsten Pik Karte, soweit dieser natürlich noch im Spiel ist. Die bestmögliche Pik Karte ist das Pik Ass. Tritt der Fall ein, dass kein Spieler eine Pik Karte hält, gewinnt die höchste reguläre Hand den gesamten Pott. Der Name Black Maria entstand wahrscheinlich aus dem Grund, dass manchmal auch die Pik Dame als höchste gewertet wird. Wie wir es vom klassischen Seven-Card Stud auch kennen, wird Black Maria in 5 Streets gespielt. Spielablauf beim Black Maria: Zunächst erhält jeder Spieler 3 Karten, zwei verdeckte und eine offen Karte. Dem schließt sich eine Bietrunde an. In der 4th Street wird jedem Spieler eine weitere offene Karte ausgeteilt. Wiederum erfolgt eine Bietrunde. Erneut wird dann jeweils eine weitere offene Karte ausgeteilt. Nach der Bietrunde wird an die Spieler die dritte offene Karte verteilt. Die 6th Street wird wieder mit einer Bietrunde beendet. In der 7th Street wird eine verdeckte Karte als letzte Karte an die Spieler verteilt. Im Showdown erfolgt dann der bereits beschriebene Vergleich der Hände. Von Black Maria bzw. Chicago gibt es auch eine High/Low-Version. Die eben beschriebene Version ist die High-Version. Diese unterscheidet sich von der Low-Version dahingehend, als das sich bei letzterer im Showdown die beste Hand und die Hand mit dem niedrigsten Pik den Pott teilen.
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