Ted Forrest darf man mit Fug und Recht als Pokerurgestein bezeichnen. Nun hat der Pro mit dem verschmitzten Lächeln ein weiteres Armband abgestaubt und Phil Hellmuth damit den Auftakt der Series vermiest.

Event #6 ($1,500 Shootout)

948 Spieler kauften sich ein und damit waren $1,279,800 auf die Teilnehmer zu verteilen. Unter die letzten 12 kam mit Josh Arie ein bekannter Name in die Endrunde. Arie hielt zwar am Finaltisch die Führung, verlor dann aber mit TT gegen AA die Hälfte seines Stacks. Die anschließende Talfahrt endete auf dem vierten Platz. Eliminiert wurde Arie durch Alex Bolotin. Dieser spielte am Ende auch das Heads-Up gegen Dimitar Danchev der mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen mußte, nachdem er mit einem großen Bluff scheiterte. Bolotin erhielt zu seinem zweiten Bracelet eine Prämie in Höhe von $259,211.


Event #7 ($1,500 Razz)

In diesem Event ging es nicht um das ganz große Geld (es landeten relativ bescheidene $475k im Preispool), sondern um das Bracelet. 352 Spieler traten an und Phil Hellmuth hoffte auf sein 14. Schmuckstück und es sah lange Zeit sehr danach aus. Mit nur noch 8 Spielern im Rennen lag Poker-Brat Hellmuth auf dem zweiten Platz im Chipranking. Allerdings waren mit Brandon Cantu, David Bach, Greg Pappas und Ted Forrest wirklich starke Gegner im Feld. Hellmuth schaffte es an seinem 49. (!) Finaltisch der WSOP in das Headsup und lag gegen Forrest deutlich in Führung. Aber der altgediente Experte hielt immens gegen und verteidigte seinen bisweilen sehr kleinenStack.  Am Ende hatte Ted Forrest schließlich die Nase vorne und freute sich über sein sechstes Bracelet und $121,196 Preisgeld.