Mit dem One Drop ist ein Höhepunkt dieser Series gespielt und Daniel Colman konnte sich durchsetzen um Bracelet und $15,306,668 zu kassieren.

Event #56 ($1,000 No-Limit Hold'em)

Maximale Reduzierung: 2,525 Spieler zu Beginn sammelten $2,272,500 Preisgeld und nur 206 schafften den Tag 2. Durch die zweite Runde quälte sich u.a. Bastian Fischer der mit 13 verbleibenden Bigblinds den Tag 3 beginnen musste. 15 Gegner hatten es auf den Shortstack des Deutschen abgesehen. Und die Chips konnte Fischer nicht lange verteidigen – auf Platz 11 war für ihn das Turnier zu Ende. Am letzten Tag war Mike Kachan nicht zu schlagen. Der 30 Jahre alte Mann aus Minnesota gewann das Heads-Up gegen Jeff Blenkarn und damit sein erstes Bracelet und $403k Preisgeld.


Event #57 (Big One for One Drop)

Das Big One gehört neben dem Main-Event sicher zu den Höhepunkten dieser Series und das Medieninteresse fokussierte sich auf das Turnier. Deshalb war es auch ein wenig enttäuschend, dass die maximale Teilnehmerzahl von 56 Spielern nicht erreicht wurde. Es waren 42 Spieler an die Tische gekommen und darunter war auch Erik Lindgren der sich mit Connor Drinan über ein $25k-Satellite kurz vor Turnierstart noch einen Platz erspielte. Mit Phil Hellmuth fehlte ein sehr prominenter Name. Hellmuth hatte nicht ausreichend Shares verkaufen können (es fehlten $130k) und der Pro verzichtete diszipliniert auf eine Registrierung – okay in einem Interview dramatisierte er die Geschehnisse – Pokerbrat-Like … wayne …

Für die Teilnehmer ging es um insgesamt $37,333,338 Preisgeld und für den Sieger waren eben die oben genanten $15 Mio zur Seite gelegt. Es wurden nur 8 Plätze bezahlt, der Weg zum Geld war dementsprechend problematisch. Alle Teilnehmer durften das gute Gefühl teilen, etwas für den guten Zweck getan zu haben. Für das Charity-Projekt von Lalibertè kamen mehr als $4 Millionen zusammen.

Am ersten Spieltag blieben noch 31 Spieler im Rennen und den besten Start konnte Sam Tricket für sich verbuchen. Der deutliche Vorsprung sollte aber nicht durch den zweiten Tag reichen. Der Brite rutschte ins Mittelfeld ab und schied dann unglücklich aus. Via Twitter informierte er nach dem Bustout über seinen Gemütszustand und bezeichnete den Turniertag als den schlimmsten Pokertag in seiner bisherigen Karriere. Für einige Orbits durfte Esfandiari als Führender auf einen zweiten „Big One“-Sieg hoffen. Der Titelverteidiger fuhr mit seinem Stack Achterbahn und schied letzten Endes ebenfalls aus. Der Amateur Rick Salomon zeigte den Regulars wie launisch eine Pokerparty verlaufen kann. Er bildete einen Riesenstack für den finalen Tag, während andere den Stuhl räumen mussten. Dazu gehörten u.a. Erick Lindgren, Erik Seidel, John Juanda, Daniel Cates und auch der Initiator des Events Guy Laliberté. Ebenfalls ohne Preisgeld musste sich Jean-Robert Bellande verabschieden. Sein Masterplan zum Reichtum ging also nicht auf.

Mit 9 Spielern ging es in die letzte Runde und einer musste noch mit leeren Händen gehen. Mit Tom Hall war der Pechvogel schnell gefunden. Der Brite ging mit TT und 13 BB all-in und verlor den Stack gegen AQ von Negreanu.

Mit Scott Seiver und Tobias Reinkemeier gab es weitere prominente Namen am letzten Tisch. Der 23-jährige Daniel Colman machte den gestandenen Profis allerdings einen dicken Strich durch Rechnung. Der junge Mann aus Holden, Massachusetts startete auf dem dritten Platz und konnte sich behaupten.

Daniel Negreanu schaffte es zwar in das Heads-Up und konnte die Führung erspielen, am Ende gab es für Kid Poker aber nur den zweiten Platz, der mit $8,2 Millionen honoriert wurde. Da Negreanu sagenhafte 87% des Buy-Ins aus eigener Tasche bezahlt hatte, darf der PokerStars-Spieler sich über einen Riesenzahltag freuen. Andere Spieler im Turnier hatten bis zu 90% ihrer Anteile verkauft. damit übernimmt Negreanu auch wieder die Führung in der All-Time-Money-List – Sein Preisgeld summiert sich nun auf gigantische $29,643,419. Von 6 deutschen Startern schafften es Reinkemeier und Vogelsang auf die bezahlten Plätze, herzlichen Glückwunsch zu dem Zahltag.

Bei diesen Zahlen lohnt sich ein Blick auf das Endresultat:

  1. Daniel Colman – $15,3 Millionen
  2. Daniel Negreanu – $8,2 Millionen
  3. Christoph Vogelsang – $4,4 Millionen
  4. Rick Salomon – $2,8 Millionen
  5. Tobias Reinkemeier – $2 Millionen
  6. Scott Seiver – $1,6 Millionen
  7. Paul Newey – $1,4 Millionen
  8. Cary Katz – $1,3 Millionen