In diesem Jahr wird der Pokerwelt bewiesen, dass aus Deutschland Spitzenspieler im Turnierzirkus auf der Jagd sind. Nun hat sich auch Florian Langmann im PLO ein Bracelet gesichert und durfte mit seinen Freunden Party machen.


Event #52 ($10,000 Limit Hold'em)

Hohes Buy-In in Kombination mit der Limit-Variante … das ist ein Garant für ein eher übersichtliches Teilnehmerfeld. Tatsächlich kamen nur 122 Spieler zusammen, dafür durfte man allerdings von einem extrem kompetenten Feld ausgehen. David Olson darf sich auf seinem Sieg also mit Recht etwas einbilden und wird das Bracelet und die Prämie in Höhe von $303,909 entsprechend gefeiert haben. Olson, der nach zwei Stunden Heads-Up den Russen Mikhail Tulchinskiy schlug, war eigentlich für das Monsterstack-Turnier angereist und wurde von Freunden zum Limit-Event überredet … so kann es laufen.


Event #53 ($1,000 Ladies No-Limit Hold'em Championship – $10k Buy-In für die Herren)

793 Spielerinnen kauften sich ein und spielten um $713,700 und das schmucke Armband. An den letzten Tischen schafften es ausschließlich Ladies aus den USA. Chipleaderin war Mikiyo Aoki die sich deshalb die größten Hoffnungen auf die Siegprämie ($153k) machen durfte. Am Ende reichte es jedoch nur für den guten zweiten Platz. Im Heads-Up konnte sich Haixia Zhang aus Kalifornien durchsetzen die zum ersten Mal die Geldränge eines WSOP-Events erreichte und direkt Siegprämie und Bracelet kassierte.


Event #54 ($3,000 PLO Hi-Low-Split-8-or Better)

Nachdem sich 474 Spieler eingekauft hatten, schafften es 20 Spieler durch die zweite Runde. Während das Feld von Jonathan Depa angeführt wurde, waren mit Florian Langmann und Tobias Hausen auch noch zwei deutsche Spieler auf Titelkurs. Auf dem Weg zum letzten Tisch gingen u.a. Fabrice Soulier und Paul Volpe verloren. Auch Hausen schied auf, immerhin gingen seine Chips an den Landsmann und Florian Langmann nutzte die Munition, um im Endspurt richtig Gas zu geben. Als Chipleader beherrschte er das Geschehen und durfte auch das Heads-Up gegen Zach Freeman mit großem Vorsprung (6:1) beginnen. Obwohl Freeman einmal aufdoppeln konnte, gelang keine Wende und mit Florian Langmann durfte ein weiterer deutscher Spieler über ein Armband und $297,650 Siegprämie jubeln.