Seit 2001 konnte nur Carlos Mortensen nach einem Main-Event-Sieg ein weiteres Bracelet gewinnen. Nun gelang auch Joe Cada dieses Kunststück.

Event #31 ($1,500 No-Limit Hold'em)

$2,2 Millionen im Preispool ergibt für die Veranstalter rechnerisch 1,631 Spieler. 187 Spieler hatten in der nächsten Runde die Geldränge vor Augen und 16 Spieler mussten noch mit leeren Händen das Turnier verlassen. Nach Tag 2 war das Feld auf 15 Teilnehmer geschrumpft, die auf weiteres Glück in Richtung Finaltisch hofften. Die besten Aussichten hatte Matt Stout, der nicht nur ausreichend Erfahrungen einbringen konnte, sondern auch die Führung erspielt hatte. Der Stack reichte dann aber nur bis zum dritten Platz. Der Pro musste das Heads-Up dann RJ Sullivan und Brett Shaffer überlassen. Der Zweikampf war nach 13 Händen entschieden und der aus Kansas angereiste Shaffer konnte das Event für sich entscheiden. Hierfür kassierte er $418,435 und sein zweites Bracelet, denn bereits im letzten Jahr konnte der Glückspilz ein Armband in einem $1,5k Massen-Event abstauben.



Event #32 ($10,000 No-Limit-Hold'em-6-Max Championship)

Je teurer das Turnier umso professioneller die Gäste. 264 Spieler investierten sich und der Veranstalter hatte die Aufgabe $2,5 Mio zu verteilen. Während am zweiten Tag u.a. Olivier Busquet, Doug Polk, Chris Moorman und Greg Merson (als Bubbleboy) die Stühle räumen mussten, waren nach zwei Spieltagen noch 13 Spieler im Rennen. Neben dem Chipleader Max Silver hofften auch Joe Cada, JC Tran, Erick Lindgren und George Danzer auf den Titel. Er begann die dritte Runde auf dem neunten Platz. Chipleader war Max Silver der die letzten 13 Spieler in das Finale führte. Während Danzer auf dem Weg zum letzten Tisch ausschied (9. Platz), reichte für Silver die Führung für einen Platz am Finaltisch. An diesem saß auch Erick Lindgren, der auf Platz 5 ausschied. JC Tran beendete das Turnier auf Platz 4 und Silver schaffte es bis auf Platz 3, sodass das Heads-Up von Jeremy Ausmus und Joe Cada gespielt wurde. Hier begann Ausmus führend, verlor diese aber als Cada mit 88 aufdoppeln konnte. Damit war der als Shortstack in das Finale gestartete Ausmus wieder mit kleinem Stack unterwegs und konnte sich tatsächlich noch einmal zurück ins Spiel doppeln. Das Glück währte aber nur kurz, eine Hand später hielt Cada QQ und Ausmus, der auch schon ein Bracelet gewinnen konnte (2013 WSOP-E) hielt mit JJ verständlicherweise dagegen. Der inzwischen 26-jährige Weltmeister von 2009 durfte über sein zweites Bracelet jubeln und zeigte damit vermeintlichen Kritikern, dass er zu den Spitzenspielern gehört. Als Siegprämie gab es $670,041 und für den zweiten Platz immer noch beachtliche $414,104.



Event #34 ($1,500 Stud)

Ein kleines Turnier mit der Klassiker-Variante. 345 Spieler waren ausreichend motiviert und spielten um $465k Preisgeld. 70 Spieler kamen zum Tag 2 zurück und neben Negreanu hofften auch Marcel Luske und Robert Mizrachi auf den Finaltisch. Steve Sung gab Vollgas und führte das Feld, das auf 60 Spieler schrumpfte, in den zweiten Tag. Die Veranstalter bezahlten die ersten 40 Plätze und verteilten darauf $465k Preisgeld. Für den Sieger waren $118,785 reserviert und als Chipleader nach Tag 2 hatte der Russe Aleksandr Denisov die besten Chancen auf den Scheck. Er durfte den letzten Tisch führend beginnen, hatte mit Eric Buchman und Alex Kravchenko aber prominente Gegenspieler. Und tatsächlich konnte Buchman, der ehemalige November-Niner, und Kravchenko den Chipleader ausstechen. Denisov schied auf Platz 3 aus und die Erstgenannten spielten das Heads-Up. Der aus New York stammende Buchman hatte hier schon zu Beginn die Nase vorn und ließ auch kein Comeback seines Gegners zu. Kravchenko musste sich mit dem zweiten Platz und $73,360 zufriedengeben, Buchman genoss den Medienrummel, das Bracelet und die Finanzspritze.