Mit 550 Spielern wurde das Vorjahresergebnis (481 Teilnehmer) in einem weiteren Turnier übertroffen. Durch die gute Resonanz landeten fast $2,6 Millionen im Preispool die auf die ersten 56 Plätze verteilt wurden. Für den Sieger winkten $633,341 Prämie.

Der erste Spieltag wurde wieder zu einer langen Schicht und am Ende hatten nur noch 170 Spieler einen Stack vor sich. Chipleader war zum diesem Zeitpunkt Sam Tricket, der sich aber mit Verfolgern wie Josh Arieh, Dan Smith und Jeff Madsen von dem kleinen Vorsprung nicht viel versprechen durfte.

Tricket musste in der zweiten Runde zwar Jeff Madsen den Chiplead überlassen, positionierte sich allerdings weiter in den Top Ten. Da nur noch 23 Spieler im Spiel waren, eine gute Ausgangsposition im Rennen zum Finaltisch. Die nächste Runde lief für den britischen Highroller aber schief. Er musste auf Platz 11 den Stuhl räumen und auch Madsen verabschiedete sich vorzeitig (18. Platz). Josh Arieh und Dan Smith wiederum schafften es an den Finaltisch und machten Jagd auf Brian Yoon. Dieser türmte doppelt so viele Chips wie das Verfolgerfeld vor sich.

Dan Smith agierte fehlerfrei, hatte aber mit seinem Shortstack zu kämpfen und kaum taktische Möglichkeiten sobald er in einem Pot involviert war. Auf Platz 6 war für ihn schließlich Feierabend. Josh Arieh ließ sich von Yoon's Führung nicht beeindrucken und schaffte es gleichauf in das Heads-Up zu gelangen. Hier drehte Yoon dann wieder auf und erspielte erneut einen großen Vorsprung um in der 147. Hand des Finales auch die letzten Chips vom Gegenspieler zu erbeuten. Der 24-jährige Kalifonier konnte bereits im letzten Jahr das „Little One“ für sich entscheiden und feierte mit seinen Freunden seinen zweiten WSOP-Erfolg.