Event #8 ($1,500 Millionaire Maker)

Die Erwartungen der Veranstalter wurden bei diesem Event übertroffen. Mit 7,977 Spielern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt und es landeten $10,7 Millionen im Preispool. Für das relativ bescheidene Buy-In haben die Spieler die Chance auf eine Million Dollar, das war die garantierte Prämie für den Turniersieger. Bei einem solchen Massen-Event ist Glück zwar eine sehr entscheidende Komponente, die Chancen auf einen großen Coup sind im Vergleich zum Lotto allerdings immens. Immerhin 819 Plätze wurden bezahlt und die 1,466 Spieler, die sich für die zweite Runde qualifiziert hatten, galoppierten im Schweinsgalopp in die Bubblephase. Mit Anthony Harb und Jeff Dumas schieden zwei Spieler gleichzeitig auf der Bubble aus. Als Trostpflaster durften diese Zwei sich den Min-Cash teilen. Zur dritten Runde ging es für die verbleibenden 181 Spieler die Preisgeldleiter rauf. Mit Allen Kessler, Greg Müller und John Racener gab es für die Railbirds auch an diesem Tag noch prominente Gesichter an den Tischen.

Von den Promis schaffte es aber keiner an den letzten Tisch. Dieser wurde durch den Spieleransturm auf den vierten Tag geschoben und Stephen Graner begann das Finale mit einer großen Führung. Das war natürlich keine Garantie und hat mal wieder nicht geholfen, stattdessen musste der hoffnungsvoll gestartete Spieler mit ansehen, wie sich seine Chips auf die Gegner verteilten. Besonders Bradley Anderson konnte sich Chips abgreifen und damit die Führung übernehmen. Aber auch diese erspielte Führung reichte nicht für den Sieg, stattdessen musste er sich auf Platz 5 mit TopPair einem Set geschlagen geben und den Stuhl räumen. Das Heads-Up spielten schließlich Jeff Coburn und Jonathan Dimming. Gleich zu Beginn konnte sich Dimming durch ein Double-Up die Führung sichern und machte fünf Hände später den Sack bereits zu. Der erste Millionär der WSOP 2014 heißt somit Jonathan Dimming, der einen Scheck über $1,319,587 erhielt.


Event #9 ($1k NLHE)

Am Starttag stürmten 1,940 Spieler die Tische und schaufelten $1,75 Millionen in den Preispool. Die Geldränge wurden bereits am ersten Tag erreicht und das Feld dünnte sich auf nur noch 161 Spieler für den zweiten Tag aus. Tag 3 erlebten nur noch 12 Spieler, die den Finaltisch angriffen. Hier schafften es dann Jeff Smith und Danny Nguyen in das Heads-Up dieses konnte Smith nach einem 4-stündigen Zweikampf für sich entscheiden. Als Lohn für die Mühe strich er $323,125 Prämie und das Bracelet ein.


Event #10 ($10K Limit-O8)

Für das Championship-Event musste man wieder etwas tiefer in die Tasche greifen und deshalb war das Feld mit 178 Startern übersichtlicher. Trotzdem ging es um $1,6 Millionen Preisgeld, ein Bracelet und viel Prestige. Während Phil Ivey, Mike Matusow, Dan Shak und auch David Benyamine früh ausschieden, kamen Eli Elezra und Daniel Negreanu gut aus den Startlöchern.

Aber auch der beste Start nützt nichts, wenn man in den Folgerunden schwächelt. Am Ende vom Tag 2 hielten noch 18 Spieler Chips und Negreanu war nicht dabei. Dafür aber sieben andere Bracelet-Gewinner. Das Feld war also stark besetzt. Auf Platz 10 erwischte es Eli Elezra und es folgten Dan Kelly und Ofir Mor. Der Engländer Richard Ashby spielte das Heads-Up gegen Brock Parker, führte eine Zeit lang und musste dann erleben, wie Parker das Blatt wendete und sich mit einer Straight sein drittes Bracelet und $443,407 sicherte.