Event #33 ($1,000 No-Limit Hold'em)

An einem Sonntag in Vegas hatten 1,688 Spieler Lust um das große Geld zu zocken. $1,5 Millionen lagen im Pool und schon am ersten Tag waren die Geldränge erreicht. 115 Spieler nahmen in Runde 2 Kurs auf den Finaltisch und die restlichen 10 begannen am dritten Tag den Kampf um das Armband. Auf Platz 3 im Feld begann Dutch Boyd den letzten Tag. Der Turnierexperte schaffte es mit diesem Turnier zum 30. Mal in die Geldränge eines WSOP-Events. Und während er in den vorherigen Turnieren kurz vor dem Ziel ausschied, machte er nun den Sack zu. Er spielte sich in das Heads-Up, das er mit einer kleinen Führung gegen Steven Norden begann. Diese baute er kontinuierlich aus und kassierte nach 17 Händen Bracelet plus Siegprämie von $288,744. Mit drei Bracelets und mehr als $2,4 Millionen Gewinn in seiner Pokerkarriere hat sich der 34-jährige Buchautor (Poker Tilt) nach einigen Talfahrten (er war mehrfach Broke) nun erneut in der Pokerspitze etabliert.



Event #36 ($1,500 Lowball)

28 der insgesamt 241 Spieler durften sich über einen Geldpreis freuen. Für den Sieger wurde – nicht völlig überraschend 🙂 – ein Bracelet versprochen. Zusätzlich – aber auch nicht innovativ – gab es eine Siegprämie und diese belief sich auf $89,483.

Am Tag 2 kehrten 38 Spieler zurück und zur Bubblephase führte Brian Rast das Feld an. Im Verfolgerfeld lauerte u.a. Phil Hellmuth, der eine weitere Bracelet-Chance witterte. Diese Chance war aber auf Platz 18 vertan und auch Brian Rast musste sich mit einem 16. Platz und kleinem Preisgeld begnügen. Da auch Max Pescatori, Chino Rheem, Eli Elezra, John Racener und Robert Williamson III ausschieden, fiel Joseph Cheong am Finaltisch die Favoritenrolle zu. Cheong hatte die drittmeisten Chips und machte Jagd auf Steven Wolansky, der den Chiplead hielt. Wolansky durfte im letzten Jahr bereits in einem Heads-Up im 8-Game-Mix um ein Bracelet spielen – er führte 30:1 und schaffte es irgendwie das fast sichere Armband zu verdaddeln. Der 26-Jährige behielt in diesem Event allerdings die Oberhand und konnte sein Trauma aus dem Vorjahr kurieren. Cheong schaffte es zwar in das Heads-Up, Wolansky konnte den Zweikampf dieses Mal für sich entscheiden und feierte sein erstes Bracelet. Im Finale gab es mit Max Kruse auch einen Deutschen im Rennen um die Trophäe, Max Kruse musste sich allerdings mit einem guten dritten Platz und $36k Preisgeld zufriedengeben.