… ist irgendwie wie Bratwurst ohne Senf. Nun ist das Ergebnis der Weltmeisterschaft doch wieder völlig offen. Mit Ivey ist mein Top-Favorit trotz glänzendem Start ausgeschieden 🙂

Tag 4 begann mit 746 Spielern und der Bubblephase. Die ersten 693 Plätze wurden bezahlt und damit mussten noch einige Pechvögel gefunden werden. Darunter fand sich Prominenz wie Huck Seed und Allen Cunningham. Mit Johnny Chan, Barry Greenstein und Daniel Negreanu hatte es bereits weitere bekannte Gesichter erwischt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Main-Events wurde aus dem Bubbleboy eine Bubble-Group. Während der „hand-for-hand“-Phase waren fünf Spieler zeitgleich All-In und drei davon verloren die Stacks. Da sich das Dilemma zwei Plätze vor dem ersten Geldrang abspielte, musste der erste Min-Cash durch diese drei Spieler geteilt werden. Für den Bubbleboy sollte es als Trostpreis ein Ticket für das nächste Main-Event geben, dieses Goodie wurde daraufhin per Los verteilt. Der Turnierdirektor ließ einfach Karten ziehen und Zhen Cai darf nächstes Jahr auf Kosten des Rio noch einmal sein Glück testen.

Nachdem die Bubble geplatzt war, versuchten sich die Shortstacks durch aggressives Spiel wieder im Chipranking nach oben zu kämpfen. Wie immer ging dies oftmals schief und das Feld reduzierte sich im Minutentakt. In dieser Phase erwischte es auch Phil Ivey. Nach starkem Beginn wurde der Ausnahmespieler von der Wirklichkeit eingeholt, rutschte in das Mittelfeld ab und konnte den Abwärtstrend nicht mehr umkehren. Mit AK riskierte er seine letzte Chips und verlor diese gegen JJ von John Kabbaj.

Am Ende waren noch 291 Spieler im Feld, darunter u.a. Brian Hastings, Mario Ho, Kevin MacPhee, Bryan Dewvonshire und Isaac Baron zu finden. Ganz oben im Chipranking platzierten sich Griffin Benger und Dan Smith. Chipleader war mit 2,8 Mio. Chips Matthew Haugen.