Obwohl es nach dem letzten Bracelet-Gewinn in Australien nach einer sicheren Kiste aussah, wurde es in Sachen „WSOP-Player of the Year“ doch noch spannend. Am Ende hatte Georg Panzer aber den Titel sicher und nun werden wir bei jeder WSOP im Rio das gigantische Banner mit dem Konterfei des „Strahlemanns“ bewundern dĂĽrfen 🙂

Vor dem APAC-Festival in Australien führte Brandon Shack-Harris im Rennen um den begehrten Titel. Während der Turnierserie schenkten sich die beiden Spieler nichts und Danzer übernahm mit dem Turniersieg die Führung im Endspurt. 95 Punkte Vorsprung wirkten üppig, ein bequemes Polster war das aber nicht.

Im $25k Highroller und $10k Main-Event waren noch Punkte zu holen. Danzer schied in beiden Turnieren früh aus, dadurch hätte für Shack-Harris im Highroller der 4. oder im Main-Event der 2. Platz gereicht. Während es der Amerikaner im Main-Event auf den 17. Platz schaffte, lief im Highroller nichts zusammen und er schied weit vor dem Finaltisch aus. Damit war das spannende Titelrennen tatsächlich erst im letzten Turnier entschieden.

Auf den nächsten Plätzen im Ranking befinden sich mit John Hennigan, Daniel Negreanu und Ismael Bojang bärenstarke Spieler, die den Stellenwert des Titels untermauern.

Danzer punktete mit drei Bracelets ($10k Razz, $10k Stud-8, A$5k-8-Game). Zusätzlich schaffte er es weitere sieben Mal in die Geldränge und davon zwei Mal an die Finaltische. Insgesamt gewann er in den WSOP-Events $867,649 Dollar – Herzlichen GlĂĽckwunsch an den ersten deutschsprachigen „WSOP-Player of the Year“ der Pokergeschichte.

FĂĽr den Zweiten im Race bleibt das Preisgeld als Trostpflaster. Auch wenn Shack-Harris in Sachen Punkte knapp unterlag, mit $1,448,716 Preisgeld hat er Danzer in Sachen Cash deutlich geschlagen.