Alles was Rang und Namen hat und nicht in anderen Turnieren eingebunden war, registrierte sich für das NLHE. 655 Spieler kauften Chips und die Konkurrenz war hart. Eine Tischbesetzung z.B.: Greg Raymer, Josh Arieh, Vanessa Rousso, Gavin Smith und Jimmy Fricke – happy fishing ^^

Früh auf der Strecke blieben u.a. Antonio Esfandiari, Jeff Madsen, David Singer, Howard Lederer, Scotty Nguyen und Humberto Brenes. Im 8. Level des Starttages erwischte es dann auch Phil Hellmuth. „Poker-Brat“ muss also auf sein Erfolgserlebnis weiter warten/hoffen.

Insgesamt wurden mehr als 3 Millionen Dollar auf die Geldränge verteilt und für den Sieger wurde ein Scheck in Höhe von $692,690 ausgestellt.

Mit Fabian Quoss und Matthias Neu schafften es sogar 2 Deutsche in die dritte Runde des Events. Aber unter den letzten 17 Spielern waren auch David Benefield und David Pham zu finden … ein Spaziergang zum Finaltable war also unwahrscheinlich. Und tatsächlich erwischte es Neu auf dem 13. Platz (immerhin $35,341 Preisgeld).  Dafür schaffte es Fabian Quoss bis in's Finale. U.a. durch ein Double-Up mit AA reichte es bis in's Heads-Up. Hier hatte Quoss zwar einen grossen Chipvorsprung aber wenig Glück im Duell. Nach 2 Stunden erkämpfte sich Lemke mit Aggression und viel Dusel die Führung und gewann am Ende glücklich mit A-8 vs. A-Q die letzte Hand.

Gratulation an Lemke und Quoss. Der Deutsche hat sich sicherlich über den unglücklichen zweiten Platz geärgert, dennoch sollte in den nächsten Tagen die Freude über $427,912 Preisgeld einsetzen.