Das Finale der WSOP sahen in diesem Jahr mehr als 2,1 Millionen Amerikaner. Und denen wurde mit zahlreichen Badbeats und einem spannenden, kurzweiligen Heads-Up einiges geboten.

Mit Joe Cada gibt es wieder einmal den jüngsten Main-Event-Gewinner aller Zeiten und Millionen von Dollar an Preisgeld zeigen dem Publikum: Poker lohnt sich!

Friede, Freude und Eierkuchen ist also angesagt … leider nicht ganz. Auch beim TV muss man Zahlen nüchtern betrachten und dann fällt auf: 2008 waren 2,36 Millionen Zuschauer verzeichnet. Es gab also einen Zuschauerverlust in diesem Jahr. Viele werden sich über diese kleine Veränderung keinen Kopf machen, aber die Verantwortlichen hatten sich durch die Teilnahme von Phil Ivey in diesem Jahr ein gesteigertes Interesse versprochen. Wenn die Erwartungshaltung enttäuscht wird, schmerzen auch leichte Verluste … und das ist hier der Fall.

Insgesamt kann ESPN aber mit der diesjährigen WSOP-TV-Show zufrieden sein. Der Fokus auf das Main-Event inkl. der Pause bis in den November haben sich erneut bewährt. Über 4 Monate wurden die Zuschauer Zeuge des größten Pokerevents und sahen 26 Stunden Kartenaction aus Vegas.