Auch wenn sich Guy Laliberté nach schlechten Erfahrungen mit den alten Full-Tilt-Betreibern vom Online-Poker verabschiedet hat, bleibt er ein sehr wertvolles Mitglied der Pokercommunity. Mit seinem Charity-Event „One Drop“ hat er der WSOP ein Highlight gebracht.

Gleichzeitig sorgt er durch seinen Bekanntenkreis für rege Teilnahme am Turnier, lockt damit die Regulars aus der Reserve und schafft für Railbirds und Medien ein Spektakel, auf das man sich freut.

Wie beim ersten „One Million“ sind auch in diesem Jahr die Teilnehmerplätze begrenzt. Obwohl es im Vergleich zu den 48 Plätzen in diesem Jahr sogar 56 Tickets gibt, dürfte es wieder ein ausverkauftes Event geben. Bereits jetzt sind 33 der Starterplätze vergeben. Mit sieben Spielern ist die deutsche Fraktion im Turnier dieses Mal besonders stark vertreten. Neben Phil Gruissem spielen auch Fabian Quoss, Christoph Vogelsang, Tobias Reinkemeier, Max Altergott, Igor Kurganov und Niklas Heinecker.

Mehrere (noch) anonyme Geschäftsmänner aus Asien haben sich genauso eingekauft wie Anthony Gregg, Bill Perkins, Sam Tricket, Erik Seidel, Phil Ivey, Phil Galfond, und dem Titelverteidiger Esfandiari. Einzige Frau im Feld ist bisher Vanessa Selbst und als größte Überraschung darf man die Teilnahme von Jean-Robert Bellande werten. Ständig Pleite spielt Bellande trotzdem viele Events mit relativ hohen Buy-Ins. Der charismatische Grinder scheint also bei diversen „Backern“ ein Stein im Brett zu haben. Dass er nun allerdings mit einer ganzen Million gestaked wird, ist außergewöhnlich. Via Twitter verkündete der mitteilsame Zocker seine frohe Kunde und ist sich sicher, nach einem Sieg in diesem Event nicht mehr Pleite zu sein. Ein Sieg dürfte in dem Umfeld schwer werden, eine Pleite nach einem Überraschungscoup wäre aber dennoch nicht auszuschließen 🙂

Drei der Teilnehmerplätze sind durch Satellites zu gewinnen. Neben der WSOP wird es auch im Aria und Bellagio einen Seat zu holen geben.

Am 29. Juni geht es los … da kommt die ganz große Kohle auf den Pokertisch … der Sieger wird über 20 Millionen Dollar kassieren.

 

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