Event #9 „$3,000 No-Limit-Hold'em Shootout“

477 Spieler hatten sich eingekauft und damit $1,3 Millionen in die Preisgeldkasse gespült. Nach zwei Runden war bereits der Finaltisch aktiv und drei der Finalisten hatten bereits WSOP-Erfolge feiern dürfen. David Baker, Cliff Josephy und Steven Silverman hatten aber bestimmt nichts gegen ein weiteres Armband einzuwenden.

Und tatsächlich hatte einer der „Routiniers“ am Ende alle Chips auf seiner Seite. Cliff Josephy gewann den dritten Tisch im Shootout und kassierte $299,486 Prämie.  Das Heads-Up spielte Cash-Game-Expert Evan Silverstein der mit einem Rückstand begann und diesen auch nicht mehr aufholen konnte. Für den zweiten Platz gab es mit $185,487 ein großzügiges Trostpflaster.

Event #10 „$1,500 Limit Hold'em“

Hier kauften sich 645 Spieler ein und hofften auf einen Teil des Preispools, der auf $870,750 kletterte.

Weder für Phil Ivey, Daniel Negreanu, Nick Schulman, Hoyt Corkins oder Tom Schneider lief etwas zusammen und nach dem frühen Ausscheiden durften sich diese Spieler ein neues Betätigungsfeld suchen.

Eric Froehlich führte das Feld als Chipleader mit nur 19 Spielern in den dritten Tag. Und diese Runde begann für den Führenden auch gut. Mit Jeff Shulman konnte er einen starken Konkurrenten eliminieren, dann ging es aber rapide bergab. Auf Platz 9 war völlig überraschend Turnierende – in Anbetracht der Ausgangssituation wird sich Froehlich kaum über die Prämie von $14,585 gefreut haben.

Brent Wheeler konnte sich dafür in Szene setzen und das Turnier im Heads-Up gegen Mark Mierkalns gewinnen. Mit dem Bracelet gab's  einen Scheck im Wert von $191,605.

Event #11 „$2,500 Limit Hold'em“

924 Teilnehmer und imposante $2,102,100 im Preispool. Nach drei Spieltagen war mit Levi Berger ein Sieger des Spektakels gefunden. Berger gewann damit sein erstes Bracelet und $473,019 Preisgeld.

In das Heads-Up schaffte es Scott Clemens der gerne sein drittes Bracelet eingesammelt hätte. Aber selbst wenn die Buchmacher Clemens vorne gesehen hätten, reichte es nicht. Ohne Kartenglück gibt es eben keine Trophäe … Clemens verlor seinen halben Stack gegen eine gefloppte Straight des Gegners und hoffte mit seinen restlichen Chips auf einen eigenen Straight-Draw der nicht ankam. Gratulation an Berger.


 

Event #12 „1,500 Pot-Limit Hold'em“

535 Spieler kämpften über drei Tage um dieses Bracelet. Und auch in diesem Event gab es bis zum Schluss Prominenz am Tisch. Mit Allen Cunningham spielte ein ehemaliger Full-Tilt-Pro das Heads-Up der den Sieg zum greifen nah hatte. Sein Gegner Lev Rofman konnte allerdings jeden „Matchball“ zum Aufdoppeln nutzen. Am Ende freute sich Rofman über Bracelet, $166,136 Prämie und ein prominentes Heads-Up-Opfer.

matusowEvent #13 „$5,000 Seven-Card-Stud-Hi-Low Split-8“

210 Spieler und $987,000 im Preispool. Den größten Teil der Summe kassierte Mike Matusow der als Sieger $266,503 erhielt.

Mike – The Mouth – Matusow (Bild) ist bekannt wie ein bunter Hund und kann schon jetzt auf ein sehr wechselhaftes Pokerleben zurückblicken. Mit dem Sieg und seinem viertem Bracelet könnte er ein neues Kapitel in seiner Karriere aufschlagen.

Mit Brian Hastings, Eli Elezra, Gavin Smith und David Baker waren bis zum Finaltisch Hochkaliber im Rennen. Am Ende ging denen allerdings die Puste aus. Baker verlor auf dem 4. Platz seine letzten Chips und das Heads-Up spielte Matthew Asthon gegen den späteren Gewinner. Der Routinier, der in diesem Jahr bereits die NBC-Heads-Up-Championship gewann, ließ im Endspurt nichts anbrennen und freute sich bärig.

Event #14 „$1,500 NLHE“

Nach drei Spieltagen war Jonathan Taylor der glückliche Gewinner dieses Turniers.

Nachdem die Spielermassen (1,819 Registrierungen) ausgeschieden waren, spielte Taylor sein Heads-Up gegen Blake Bohn. Seine 2:1 Führung war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und schon nach 24 Händen war der Zweikampf entschieden. Der Amerikaner durfte sich über eine Prämie in Höhe von $454,424 freuen.


Event #16 „$10,000 Heads-Up NLHE“

Ein hohes Buy-In in Kombination mit dem Heads-Up-Format ergibt ein interessantes Turnier mit Spitzenspielern im Duell.

Am Ende konnte sich der 27-jährige Kanadier Mark Radoja durchsetzen. Neben dem Prestige gab's ein Bracelet (sein 2.) und $331,190 Prämie.

Der glückliche Sieger musste auf dem Weg zum Sieg sieben Matches gewinnen und schlug dabei u.a. Phil Hellmuth und Justin Bonomo aus dem Feld. Im Finale war noch Don Nguyen im Weg. Dieser besiegte im Halbfinale Ben Sulsky und hatte im letzten Match auch den besseren Start. Mit dem Rücken zur Wand kämpfte sich Taylor zurück in das Spiel. Er spielte fehlerlos zum Chiplead und hatte mit K9 vs A3 in der letzten Hand das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite.

Hier ein Blick auf die ersten Plätze:

  1. Mark Radoja – $331,190
  2. Don Nguyen – $204,648
  3. Justin Bonomo – $110,485
  4. Ben Sulsky – $110,485