Event #32 „$5,000 No-Limit-Hold‘em (Six-Handed)“

516 Spieler investierten sich und nur 128 durften am Tag 2 in Richtung Rentabilität spielen. Insgesamt landeten $2,425,200 im Preispool und für den Sieger waren $606,317 ausgelobt.

Mit Olivier Busquet, Brian Rast, Justin Smith und Daniel Negreanu schafften es einige Prominente in die Geldränge und mit Andrew Robl, Erick Lindgren, Dan Smith und Jonathan Little weitere in Runde 3. Hier kämpften 14 Spieler um den Einzug in das Finale…

An den letzten Tisch schafften es dann u.a. Jonathan Little und Lee Markholt. Während das Event für diese beiden Spieler auf Platz 3 und 2 endete, hielt Erick Lindgren bis zum Schluss durch. Er gewann das Heads-Up mit einem geflopten Set Asse gegen Markholt und kassierte zur Siegprämie sein zweites Bracelet.

Lindgren, der sich vor einigen Monaten wegen seiner Spielsucht behandeln ließ, konnte sein „Comeback“ nach einem zweiten Platz in der WPT nun mit einem WSOP-Sieg garnieren. Wollen wir hoffen, dass er nicht in alte/schlechte Gewohnheiten verfällt und auf Kurs bleibt.


Event #33 „$2,500 Seven-Card-Razz“

Von den 301 Startern im einzigen Razz-Event erwischte David Bach den besten Tag und führte das verbleibende Teilnehmerfeld (131) in den zweiten Tag. Da nur 32 Plätze bezahlt wurden, gingen in Runde 2 die meisten Spieler mit leeren Händen von den Tischen. Bubbleboy wurde Calvin Anderson, danach schieden die Shortstacker reihenweise aus, darunter Huck Seed und Max Pescatori.

14 Spieler kehrten am letzten Turniertag an die Tische zurück. Bis zum Heads-Up spielten sich David Bach und Bryan Campanello. Dieser hatte auf dem Weg in das Duell die meisten Chips eingesammelt und begann deshalb mit einem komfortablen Vorsprung. Bach konnte zwar etwas aufholen, allerdings den Lauf von Campanello nicht mehr stoppen. Während der Sieger $178,052 + Bracelet erhielt, blieben für den zweiten Platz noch $110,098 übrig.


Event #34 „$1,000 Turbo No-Limit Hold‘em“

Das Turbo-Format feierte seine WSOP-Premiere. Statt der üblichen 60-Minuten-Blindlevel wurden hier die ersten 4 Level mit 30 Minuten getaktet. Danach folgten 13 Level mit 40 Minuten, bevor die reguläre Blind-Zeit von 60 Minuten Einzug hielt.

1,629 Spieler ließen sich auf diesen Plan ein und nur 35 blieben nach Tag 1 übrig. Während Joe Cada, Greg Raymer, Jonathan Duhamel, Maria Ho, David Williams, Erik Seidel, Allen Cunningham, Antonio Esfandiari und auch Shannon Shorr antraten und ausschieden, blieb Jennifer Tilly als prominentes Aushängeschild für den zweiten Tag erhalten. Für Tilly reichte es dann aber nicht zum Finale. Dieses spielte der Triple-Crown-Gewinner Jake Cody, dieser wurde wie meistens von einer lautstarken „Crew“ an den Rails begleitet/unterstützt – allerdings nur bis zum 7. Platz, dort schied der Brite aus (AJ vs TT).

Das Heads-Up gewann Michael Gathy gegen Benjamin Reason. Für den Titel gab es für den 24-jährigen Belgier $278,613 Prämie.


Event #35 „$3,000 Pot-Limit-Omaha“

Nach sechs Stunden Spielzeit hatte sich Feld von 640 auf 137 Spieler reduziert.

Insgesamt warteten $1,74 Millionen Preisgeld auf Verteilung, die Spieler kämpften dementsprechend um die Geldränge zu erreichen.

Die ersten 72 Plätze wurden bezahlt und mit 40-minütigem „hand-for-hand-play“ wurden Geduld und Nerven der Spieler stark gefordert.

Nach geplatzter Bubble nahm das Turnier wieder Tempo auf und die Stühle wurden zügig geräumt. Für den dritten Tag sind nur noch 19 Spieler qualifiziert und als Chipleader hoffte Jeff Madsen auf ein weiteres Bracelet nach mehrjähriger Durststrecke.

Und tatsächlich wurde die Geduld des ehemals jüngsten WSOP-Siegers belohnt. Er konnte das Finale über ein Heads-Up gegen Douglas Corning für sich entscheiden. Zum dritten Bracelet kommen $384,420 Prämie dazu.


Event #36 „$1,500 No-Limit-Hold'em Shootout“

Der Bulgare Simeon Naydenov konnte sich in diesem Turnier durchsetzen und $326,440 Prämie erspielen.

Insgesamt waren 1,194 Spieler aufgelaufen und damit konnten die Veranstalter insgesamt $1,611,900 auf die Spieler verteilen.

Mit Nacho Barbero kam ein bekannter Spieler bis an den letzten Tisch, schied allerdings auf Platz 5 aus. Das Heads-Up verlor Jake Schwarz der für den zweiten Platz $202,035 erhielt.


Event #37 „$5,000 Limit Hold'em“

Hier krönte der 64-jährige Michael Moore seine gute Leistung mit einem Bracelet und $211,742 Preisgeld. 170 Spieler ließen sich auf das gute alte Limit-Poker ein und spielten um insgesamt $799,000.

Da das Feld durch die Limit(ierung) der Einsätze dicht zusammenbleibt, kam mit 103 der Großteil der Spieler in die zweite Runde.

Justin Bonomo und Greg Mueller (der bereits zwei Bracelets in Limit-Events gewann) hatten einen guten Lauf und schieden erst auf den Plätzen 9 und 8 aus. In das Heads-Up schaffte es Gabriel Nassif der gegen Moore klein beigeben musste und damit „nur“ $130,852 aus dem Preispool abgriff.