Event #6 „$1,500 Millionaire Maker NLHE“

Jeder Pokerspieler möchten es zum Millionär bringen. Und die gestandenen Millionäre haben nichts gegen einen üppigen Nachschlag. Mit 6,343 Spielern die in das Turnier starteten hatten aber nicht einmal die optimistischen Veranstalter gerechnet. Damit wurde ein neuer Teilnehmerrekord außerhalb der Main-Events aufgestellt. Insgesamt wurden $8,5 Millionen Preisgeld verteilt und für jeden Finalisten konnte ein 6-stelliges Preisgeld reserviert werden.
1,481 Spieler begannen die Runde 2. Im Gewusel waren u.a. Andrew Lichtenberger und Scott Clements zu entdecken. Nach der zweiten Runde hatte sich das Feld bereits auf 134 Spieler ausgedünnt. Die größte Medienaufmerksamkeit galt am dritten Tag Scott Seiver der aber auf dem Weg ins Finale die Segel streichen musste. Prominentester Spieler am letzten Tisch war Dan Kelly, der in 2010 bereits ein Bracelet gewann. Ein zweiter Erfolg lässt aber weiter auf sich warten, auf Platz 5 gingen die Chips aus und an der Kasse durfte Kelly für den Erfolg $300k Prämie einlösen.
Benny Chen hatte am Ende alle Chips gesammelt und damit sein Bracelet gewonnen. Mit der Siegprämie in Höhe von $1,198,780 ist Chen nun neues Mitglied im Kreis der Millionäre. Der Zweitplatzierte Michael Bennington hat aus seinem Einsatz von $1,500 stolze $741,903 gemacht.
Event #7 „$1k NLHE“

Nach dem Millionaire-Event könnte Leerlauf drohen. Die Veranstalter haben mit dem folgenden Mass-Event aber alles richtig gemacht. Weitere 1,837 Spieler kauften sich ein und für den Sieger konnten $305,952 ausgelobt werden.
Nach Tag 1 war mit Eric Baldwin ein gestandener Pro Chipleader im „Bingo“ 🙂 Über drei Tage gaben die Spieler Vollgas und versuchten Kartenglück mit großen Pötten zu paaren. Immer mit dabei: Eric Baldwin. Der Profi schaffte es nicht nur an den Finaltisch sondern sogar in das Heads-Up. Hier kämpfte er gegen Matt Waxman (WPT-Sieger 2011) fast 200 Hände lang. Nach einem nervenaufreibenden  „7-stündigem“ Duell  durfte sich Waxman über ein schwer erkämpftes Bracelet freuen. Die Spieler zeigten in diesem Finale, dass im Poker alles möglich ist. Von 12 All-Ins wurden 11 vom Shortstack gewonnen … das dürfen Statistiker und Anhänger von „Roulette-Systemen“ gerne mal mathematisch aufbereiten 🙂
Baldwin kassierte für den spektakulären zweiten Platz immerhin $189,220.
Event #8 „$2,500 Eight-Game-Mix“
Mixed-Time … 388 Spieler waren dabei und knapp die Hälfte davon schaffte es in die nächste Runde. Phil Ivey, Scott Seiver, Erick Lindgren machten sich am Tag 2 auf um den Chipleader Eric Crain einzuholen.
Das gelang den Genannten nicht aber mit Robert Mizrachi, Josh Arie und Greg Mueller schafften es bekannte Spieler bis weit nach vorn.
Greg Mueller schied erst auf dem dritten Platz aus und musste das Heads-Up den Spielern Michael Malm und Steven Wolansky überlassen. Wolansky fühlte sich mit einer 9:1 Führung wahrscheinlich schon als sicherer Sieger,  Malm drehte den Spieß aber um und schockierte seinen amerikanischen Gegner. Nach vier Stunden hatte der Kanadier Malm das Unmögliche möglich gemacht und freute sich über Bracelet und eine Prämie in Höhe von $225,104.