WSOP-E Event #2 geht an Henrik Johansson

Manchmal stimmt einfach alles, dieses Erlebnis hatte nun Henrik Johansson nachdem er durch ein Package von 888Poker am€1,100 No-Limit Hold'em Re-Entry Event teilnahm.

Bereits am Tag 2 hatte er sich die Führung gesichert und über die weiteren Tage bis zum Finaltisch verteidigt. Auch im Endspurt ging nichts schief. Der letzte Tisch leerte sich verhältnismäßig schnell und Johannson spielte sein Heads-Up gegen Adriano Torr-Grossa. Die beiden Kontrahenten hielten das hohe Tempo des Finals und nach 21 Händen war mit Johansson der Sieger gefunden. Mit dem Bracelet wurde ein Scheck in Höhe von €129,700 überreicht.

 

WSOP-E Event #3 – €5,300 Mixed Max No-Limit Hold'em

Beim Mixed Max reduziert sich die Spielerzahl an den Tischen mit fortschreitender Turnierdauer. Spielt man die ersten Level noch Full-Ring, ist man am Folgetag bereits an 6-Max-Tischen aktiv. Entschieden wird das Turnier schließlich mit einer Runde Heads-Up.

In diese Variante kauften sich 140 Spieler ein und gaben damit €672,00 zur Verteilung frei. Die Verantwortlichen versprachen für den Sieger €188,160 und nach zwei Tagen war das Feld auf 16 Spieler geschrumpft, die allesamt bereits Preisgeld sicher haben.

Mit Noah Schwartz, Shannon Shorr und Phil Ivey waren bekannte Namen im vorderen Feld zu finden, die sich an den 4-Max-Tischen nichts schenkten.

Tatsächlich verlor Ivey seine Chips in einem Flip gegen Schwartz und muss weiter auf sein 10. Bracelet warten. Kurz vor Beginn der Heads-Up-Phase ging das „grinden“ los. Es dauerte fast 3 Stunden, bis die Halbfinalisten gefunden waren. Hier ging es dann flott weiter – insbesondere das Duell Schwartz vs. Stojanovic war bemerkenswert. Trotz vorhandener Stacks (19BB) entschied sich der Kroate mit A5 zum All-In und wurde von Schwartz mit 99 gecallt. Ein Ass auf dem Board sorgte dann für ein schnelles Ende des Halbfinals. Das hätte man auch im Stehen erledigen können 🙂

Das Finale zwischen Dan O‘Brien und Darko Stojanovic wurde auf den Folgetag geschoben. O‘Brien durfte mit einer 3:1-Führung beginnen die Chance auf sein erstes Bracelet war also groß.

Auch in diesem Heads-Up wurde gleich Gas gegeben und in der zweiten Hand übernahm Stovanovic das Kommando. Das Spiel wurde danach zwar taktischer/langsamer, der Kroate konnte aber seine Führung ausbauen. Mit einem Nut-Flush-Draw versuchte O‘Brien schließlich das Blatt zu wenden, traf jedoch seine Outs nicht und musste mit dem zweiten Platz und $156k vorlieb nehmen. Stojanovic erhielt zum Bracelet einen Scheck über $253,847.

 

WSOP-E Event #4 – €1,650 Pot-Limit-Omaha

184 Spieler nutzten dieses Angebot und schieden zum größten Teil schnell wieder aus. Nur 34 Spieler überstanden die turbulenten Orbits des Starttages. Das Preisgeld in Höhe von €270,480 wurde auf die ersten 21 Plätze verteilt, der Min-Cash war mit €2,997 nicht üppig. Die meisten setzten deshalb auf Sieg um Bracelet und Prämie von €70,324 zu kassieren.

An den letzten Tisch spielten sich u.a. Jason Mercier, Jan-Peter Jachtmann und Juha Helppi.

Das Rennen machte dann jedoch Jeremy Ausmus der sein erstes Bracelet kurz vor seinem Auftritt als November-Niner im Finale der Weltmeisterschaft gewann. Damit spielte der Amerikaner bereits seinen fünften Finaltisch in diesem Jahr und feierte seinen zweiten Erfolg. Das dürfte ein gutes Omen für den November-Auftritt sein.

Nachdem Gegner wie Jonathan Little (7. Platz), Jason Mercier (4. Platz), Jan Peter Jachtmann (3. Platz) und Juha Helppi (2. Platz) geschlagen wurden, dürfte das Selbstvertrauen des Spielers ausreichend gestärkt sein, wenn nun nicht das Kartenglück für 2013 verbraucht ist …

 

WSOP-E Event #5 – €2,200 No-Limit Hold‘em

Das Turnier lockte 337 Spieler an die Tische. €647k standen zur Verteilung, für den ersten Platz wurden €148,820 versprochen. Auch hier reduzierte sich das Feld in schneller Folge. Nur 102 Spieler schafften den Sprung in die nächste Runde. Die Führung übernahm Andrei Konopelko der sich allerdings nicht auf seine Lorbeeren ausruhen durfte, schließlich waren noch Gegner wie Erik Seidel und Jonathan Little im Feld.

Die Führung stellte sich dann tatsächlich als schlechtes Omen heraus, kurz vor den Geldrängen gingen Konopelko die Chips aus.

Erik Seidel wiederum schaffte es bis an den letzten Tisch und sorgte dort als Chipleader für Angst und Schrecken. Zwei Kanadier schieden als Shortstacks früh aus und auch für den Franzosen Erwann Pecheux lief nichts zusammen (JJ vs QQ). Auf Platz 4 verließ Matan Krakow den Tisch, der Israeli hatte mit 77 beim Coinflip das schlechtere Ende für sich. Kevin Song schied auf Platz 3 aus und machte macht damit den Weg frei für das Duell Erik Seidel gegen Roger Hairabedian.

Seidel startete mit 2:1 Vorsprung und damit als Favorit. Das beeindruckte den Franzosen allerdings kaum, nach 70 Händen hatte er den Vorsprung egalisiert, eine eigene Führung erkämpft und die entscheidende Hand gewonnen. Während es für den Sieger ein Bracelet und €148,820 gab, musste sich Erik Seidel mit €92,003 zufriedengeben und den Gewinn seines neunten Bracelets auf ein späteres Event vertagen.

 

WSOP-E Event #6 – €3,250 PLO Mixed Max

Das letzte Turnier vor dem Main-Event wurde von 127 Spielern genutzt. Wie bei Mixed-Max üblich, startete das Event mit Fullring-Tischen und wurde im Heads-Up Modus entschieden.

Noah Schwartz, der zurzeit einen guten Lauf hat, war auch in diesem Turnier dominierend. Er setzte sich am letzten Tag in kurzer Zeit im Halbfinale gegen Iyr Merivirta durch und bestritt damit das Finale gegen Ludovic Lacay.

Nach 32 Händen floppte Schwartz ein Set und konnte damit den Gegner aus Frankreich fast völlig entwaffnen, Lacay hatte mit Draws im falschen Spot auf das falsche Pferd gesetzt. Von diesem Schlag erholte er sich nicht mehr und Schwartz machte den Sack zu. Das Bracelet und die €104,580 sind – besonders im Hinblick auf die Performance in der gesamten Turnierreihe – verdient, herzlichen Glückwunsch.