Das letzte Bracelet ist verteilt und der Empfänger heißt Adrian Mateos. Der 19-jährige Spanier spielte sich durch ein Feld mit 375 Teilnehmern und gewann eine Million Euro.

wsope-meMateos war bereits als Chipleader in das Finale gekommen. Mit Spielern wie Dominik Nitsche und Fabrice Soulier am Tisch war eine Führung aber kein Ruhepolster. Da die Spieler durchschnittlich über 90 BB im Stack verfügten, zog sich das Spiel hin und alle spielten taktisch und passiv. Benjamin Spindler versuchte antizyklisch zu agieren. Diese Taktik bringt einen Spieler entweder spektakulär nach vorne oder mächtig in Schwierigkeiten. An diesem Tag wählten die Kartengötter die zweite Option und schickten Spindler auf Platz 6 in den Feierabend.

Der zweite Finalist aus deutschen Landen, Dominik Nitsche, schied schließlich auf Platz 3 aus und Soulier musste sich im erst Heads-Up geschlagen geben.

Der erfahrene Franzose lag zu Beginn 1:4,5 hinten, leistete allerdings über 163 Hände erbitterten Widerstand. Zwischenzeitlich konnte Soulier den Rückstand aufholen und mit 2:1 Stacksize-Verhältnis mit eigener Führung Druck machen. Die Hoffnung auf sein erstes Bracelet (und das sogar im eigenen Heimatland) stieg, wurde in den letzten 60 Händen aber zunichtegemacht. Mateos kämpfte sich zurück und machte endgültig den Sack zu.

Endergebnis:

1. Adrian Mateos – €1,000,000

2. Fabrice Soulier – €610,000

3. Dominik Nitsche – €400,000

4. Jerome Huge – €251,000

5. Ravi Raghavan – €176,000

6. Benny Spindler – €126,000

7. Andrei Konopelko – €101,000

8. Shannon Shorr – €77,500