Shuffle up and deal … die ersten Tage sind gespielt und erste Triumphe wurden gefeiert.

Im Event #1 „$500 Employees NLHE“ starteten 898 Spieler und die ersten 90 Plätze wurden bezahlt.

Am Tag 2 waren noch 55 Casinoangestellte im Rennen um das erste Armband. Am Ende hatte Chad Holloway seinen großen Tag. Der 30-jährige Pokerreporter gewann das Event vor Allan Kwong, ließ sich feiern und kassierte zum Bracelet immerhin $84,915. Der Zweitplatzierte bekam einen Scheck in Höhe von $52,318.

Im Event #2 „$5,000 NLHE Eight-Handed“ waren dann alle Spieler aufgerufen und strömten an die Tische. 481 Registrierungen sorgten für mehr als 2 Millionen Dollar Preisgeld und eine Siegprämie in Höhe von $553,906.

Während das Personal im ersten Event unter sich war, gab es im Event #2 extrem viel Prominenz und damit starke Konkurrenz. Am ersten Tag konnte sich Tom Marchese den Chiplead sichern und knapp dahinter platzierte sich David Sands im Ranking. Gold-Schwimmer Michael Phelps kaufte sich ebenfalls ein und schaffte es in Runde 2. Damit begann er besser in die WSOP als Daniel Negreanu, Jason Mercier, Carlos Mortensen, Ele Elezra, Erick Lindgren und Phil Ivey. Diese Pro's schieden bereits an Tag 1 aus.

Im weiteren Turnierverlauf war dann allerdings auch für den Olympioniken Feierabend. An den Finaltisch spielte sich mit deutlichen Vorsprung Trevor Pope. Der 26-jährige konnte bereits 5 x die Geldränge in WSOP-Events erreichen, für einen Sieg reichte es bisher allerdings nicht. Sein bestes Ergebnis war ein 7. Platz in einem PLO-Event 2010. In diesem Jahr gab es aber nur eine Marschrichtung, und zwar in Richtung Titel. Pope hatte bereits zum Beginn des Finales annähernd die Hälfte der im Spiel befindlichen Chips vor sich. Die Gegenspieler konnten das Blatt nicht mehr wenden. Der Chipleader machte die meiste Arbeit selbst und eliminierte sechs der sieben Finalisten persönlich. Nach knapp 130 Händen freute er sich über $553,906 Preisgeld und das erste WSOP-Bracelet.

Event #3 „$1k NLHE mit Re-Entry-Option“

Das erste Massen-Event der Series hatte als Besonderheit zwei Starttermine am gleichen Tag. Damit hatten die Spieler vom „Flight 1“ nach einem schnellen Ausscheiden direkt eine zweite Chance.

Bereits beim ersten Start kauften sich 1,828 Spieler ein und nur 470 Spieler blieben bis zum Feierabend. Um 5 Uhr kamen weitere 1,196 Teilnehmer in das Event. Damit war noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, denn durch die Late-Registration wurde die Zahl weiter nach oben korrigiert. Nach Meldeschluss meldeten die Organisatoren 3,164 Spieler als offizielle Teilnehmerzahl.

Aber auch in diesem Massenspektakel gab es zum Schluss nur einen Sieger. Mit Scott Seiver und Nam Le konnten sich zwar zwei Prominente Teilnehmer unter die Top 38 spielen … für den Finaltisch reichte es allerdings nicht. Diesen spielte und gewann Charles Sylvestre. Der 30-jährige Kanadier konnte bereits vor 2 Wochen ein Scoop-Event gewinnen und setzt seinen Lauf nun an den WSOP-Tischen fort. Für sein Bracelet gab es als Prämie $491,360.