Vor dem Start der WSOP 2013 werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Inhalte der diesjährigen „Conference Call“. Die Organisatoren standen wie immer Rede und Antwort und berichteten von den Besonderheiten und Änderungen in der WSOP.

Wie immer ist man bemüht, schon zu Anfang mit einem Knaller-Event einen Gegenpol zum späten Höhepunkt „Main-Event“ zu setzen. Mit dem $1,500 Buy-IN „Millionaire Maker“ fühlt man sich hier gut aufgestellt. Wie der Name bereits verrät, wird der Sieger die Prämie von 1 Million Dollar erhalten – im Hinblick auf das günstige Buy-In werden hier die Massen an die Tische strömen und den Medien einiges an „(Info-)Futter“ geben.

Die täglichen Deepstack-Events werden über eine Rangliste ausgewertet und der Top-Performer in diesen Events wird ein Ticket für das Main-Event gewinnen. Damit wird dem Ehrgeiz der Spieler weiter Rechnung getragen. Neben dem „Player of the Year Race“ gibt es also weitere Achievements 🙂

Der Stellenwert der WSOP spiegelt sich auch im Interesse des Fernsehens wieder. Deshalb darf man sich darüber freuen, dass ESPN wieder an Bord ist. Die Veranstalter gehen von mehr als 40 Stunden TV-Zeit aus. Wie immer werden die Events zeitnah (Ausstrahlung ab dem 23.07.13) für das Fernsehen aufbereitet. Sämtliche Finaltische werden außerdem übe WSOP.com gestreamt.

Die Turnierserie „Carnivale of Poker“ kehrt zurück. Unter diesem Namen wurden bereits in den Jahren von 1998 bis 2000 Turniere gespielt und die Veranstaltung war zur damaligen Zeit das zweitgrößte Poker-Event. In diesem Jahr wird es im Rio nun wieder ein Angebot unter diesem Namen geben. Die Buy-Ins sind mit $365 – $1,675 moderat und erinnern an die WSOP-Circuit-Events. Mit diesen Turnieren ergänzt der Veranstalter das WSOP-Angebot. Sollte man aus dem Bracelet-Event ausgeschieden sein, besteht damit die Möglichkeit ein Carnivale-Event zu versuchen. Für diese Events gibt es zwar kein Bracelet aber immerhin ein speziell gefertigtes Gold bzw. Diamant-Medaillon.

Auch für diese Turnierserie gibt es ein Ranking und auf die besten 10 Spieler werden $100k Prämie ausgezahlt.

Am Ablauf der Turniere wurde natürlich auch weiter gefeilt. Die Veranstalter legen auch in diesem Jahr viel Wert auf die maximale Spielzeit pro Tag. Turnierdirektor Jack Effel verspricht in 99% aller Turniere einen Feierabend nach längstens 11 Blindlevel. Marathon-Sessions sind also nicht zwingend (auch wenn viele Spieler nach dem Turnier noch freiwillig Cash-Game spielen :-))

Die Verantwortlichen haben ihre Hausaufgaben gemacht und einer gelungenen Series steht nichts im Wege. Jetzt sind die Spieler gefordert, insgesamt rechnet man mit ähnlichen Spielerzahlen wie im Vorjahr. Da spielten Beachtliche 6,598 das Main-Event … werden es mehr oder weniger? Die Wettbüros sind bereits eröffnet 🙂