Event #44 „$3,000 No-Limit-Hold'em“

Knappe 3 Millionen Dollar kamen in den Preispool als 1,072 Spieler dieses Turnier begannen. Nach der ersten Runde hatten noch 234 Spieler Aussichten auf die Siegprämie in Höhe von $590k und nach drei Spieltagen war auch in diesem Event ein Sieger gefunden.

Amerikaner Sandeep Pulusani setzte sich am letzten Spieltag gegen 21 verbleibende Konkurrenten durch. Jason Mercier war der bekannteste Name im Feld und hatte einen großen Stack vor sich, also beste Aussichten. Mit einem gefloppten Top-Set und geturnten Full-House brachte der PokerStars Pro seinen Riesenstack optimistisch in die Mitte und war auf Bracelet-Kurs. Statt die Führung zu übernehmen, musste Mercier allerdings ertragen, wie sein Gegner (Michael Rocco) – der mit AA gecallt hatte – ein Ass auf dem River serviert bekam, damit ein besseres Boat hatte und sämtliche Chips kassierte.

Kurioserweise gab es dieses höllische Setting am Finaltisch noch einmal. Dieses Mal profitierte der Deutsche Martin Hanowski der mit seinen Pocket-Aces gegen Philip Vert am Turn die Chips gesetzt hatte und mehr als deutlich hinten lag. Auch hier sorgte ein Ass am River für Entsetzen auf der einen Seite und Jubel auf der anderen. Für Hanowski war auf Platz 4 dann allerdings Feierabend und das Heads-Up spielten der Chipleader Niall Farrell und Pulusani, nachdem Michael Rocco auf Platz 3 ausgeschieden war.

Der 24-jährige Pulusani konnte sich in Sachen Suckouts behaupten, er holte den Rückstand auf, übernahm die Führung mehrmals und hatte das glückliche Ende für sich.


Event #45 „$1,500 No-Limit-Hold'em-Ante-Only“

678 Starter und nur 224 verbleibende Spieler für die nächste Runde. Da nur 72 Plätze bezahlt wurden, waren auch in der zweiten Runde diverse Hürden zu meistern. Für den Sieger waren $201,399 reserviert und keiner hätte diese Summe ausgeschlagen. Allerdings gingen u.a. Jennifer Tilly, Phil Hellmuth, Vince Van Patten und Justin Young schon früh die Chips aus.

Von den bekannten Pro‘s schafften es Tommy Vedes (10. Platz) und Chris Moorman (5. Platz) bis kurz vor den Titel. Das Armband sicherte sich dann der US-Spieler Ben Volpe.  Der 26-jährige Spieler aus Chicago gewann seinen ersten WSOP-Titel im Heads-Up gegen Paul Lieu der für den zweiten Platz $124,352 kassierte.


Event #46 „$3,000 Pot-Limit-Omaha Hi-Lo“

435 Spieler warfen den Hut in den Ring und den längsten Atem bewies mit Vladimir Shchmelev ein 40-jähriger Spieler aus Russland. Dieser gewann das finale Heads-Up gegen Mel Judah und heimste die Siegprämie von $279,094 ein.

Shchmelev hatte zwar schon 15-mal die Geldränge in WSOP-Events erreicht, ein Braceletgewinn war aber noch nicht dabei. Die Premiere wurde entsprechend gefeiert.

Insgesamt wurden $1,187,550 an Preisgeld verteilt. Den letzten Tag begann mit Alexey Makarov ebenfalls ein Russe. Dieser musste allerdings auf Platz 9 den Stuhl räumen. Mit John Cernuto kam ein weiterer Topspieler in das Finale und kassierte für den 5. Platz immerhin $67,262.