Event #47 „$111,111 One Drop – Big One Event“

166 Spieler kauften sich ein. Neben den obligatorischen Profis waren auch diverse Millionäre als ambitionierte Amateure angetreten. Insgesamt landeten dadurch imposante $17,891,148 im Preispool und wurden vom Veranstalter auf die Top 24 verteilt. Während der Min-Cash immerhin bei $173,723 lag, wurden dem Sieger $4,830,619 zuerkannt.

Überraschenderweise war Phil Hellmuth nicht im Feld, er fühlte sich lt. Twitter-Nachricht nicht in entsprechender Form. Ebenfalls durch Abwesenheit erwähnenswert: Der One-Drop-Initiator Guy Laliberte –  der Milliardär hatte Terminschwierigkeiten und deshalb keine Zeit für einen vollständigen Pokertag, ließ sich aber immerhin kurz blicken.

108 Spieler schafften es in die Runde 2 und nur 26 durften am Tag 3 erneut antreten.

In diesem Highroller-Event war natürlich die „Creme de la Creme“ am Start und Prominente räumten reihenweise die Plätze. Neben Justin Bonomo, Vanessa Selbst, Layne Flack, Jason Mercier, John Juanda und Bertrand Grospellier schieden auch Daniel Negreanu und (der Pechvogel des Jahres) Gus Hansen aus.

Tag 3 begann mit der Bubblephase, da nur 24 Plätze bezahlt wurden, mussten noch zwei Spieler mit leeren Händen gehen. Bubbleboy wurde Yevgeniy Timoshenko der mit seinem Shortstack zwar kämpfte, sich aber doch auf der unglücklichsten Position des Events verabschieden musste.

Antonio Esfandiari wiederum hatte einen guten Lauf. Nachdem er im letzten Jahr mit dem Big-One-Sieg den Vogel abgeschossen hatte, schied er dieses Mal auf Platz 4 aus. Auf Platz 3 schied der Amateur Bill Perkins aus. Der Geschäftsmann ist in den Highroller-Kreisen bekannt, begann den letzten Tag sogar als Chipleader und konnte mit dem gewonnenen Preisgeld in Höhe von $1,9 Millionen diverse verlorene Sessions der Vergangenheit ausgleichen.

Das Heads-Up spielten Anthony Gregg und Chris Klodnicki. Nach nur 20 Händen hatte Anthony Greg das Duell für sich entschieden und jubelte über Bracelet und knapp 5 Millionen Prämie. Für den zweiten Platz wurden $2,98 Millionen ausgezahlt.

 


Event #49 „$1,500 No-Limit-Hold‘em“

Es gibt inzwischen zahlreiche kritische Stimmen zur Schwemme der Low-Budget NLHE-Turniere. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Spielerzahlen stark rückläufig und das Überangebot an „Billig-Events“ schmälert mittelfristig den Stellenwert der Bracelets, so die Kritiker.

2,200 Spieler ließen sich dennoch nicht abschrecken und kauften sich in das Turnier ein. $3 Millionen an Preisgeld lassen offenbar auch über die schlechte Struktur hinwegsehen, man hoffte eben auf das nötige Kartenglück.

Der erste Tag war nach 11 Blindlevel überstanden und nur 257 Überlebende tüteten die Chips ein. In den finalen dritten Tag schafften es wiederum nur 26 Spieler, die Kurs auf den Finaltisch nahmen. Den letzten Tisch führte Brian O'Donoghue an. Dieser konnte sich auch einige Orbits behaupten und spielte sich in das Heads-Up gegen Barny Boatman. Der Veteran aus dem Hendon Mob lag im Zweikampf zwar zurück, ließ sich aber nicht verunsichern und spielte seinen Stack wieder nach oben. Nach mühsamen Grinden konnte Boatman einen „Matchball“ verwandeln und sich den Titel und die Prämie in Höhe von $546,080 schnappen.

 


Event #50 „$2,500 10-Game-Mix“

372 Spieler kauften sich einen Stack und damit landeten $846,300 im Preispool. Dieser Betrag wird auf die besten 42 Spieler verteilt, zu Beginn des zweiten Tages machten sich noch 168 Spieler Hoffnung, nur 20 wurden nicht enttäuscht und schafften den Sprung in den dritten Tag.

Auch in der letzten Runde wurden die Plätze zügig geräumt. Bubbleboy wurde Daniel Makowsky und Turniersieger Brandon Wong – der Amerikaner erhielt einen Scheck im Wert von $220,061.

 


Event #51 „$10,000 Ladies Championship Event“

954 Teilnehmerinnen kauften sich ein. Da für die Ladys das Buy-In nur $1k betrug, summierte sich das Preisgeld auf insgesamt $858,600.

In den letzten Jahren hatten sich immer wieder Männer in das (vermeintlich) softe Teilnehmerfeld eingekauft/geschmuggelt. Durch die Vielzahl der unerfahrenen Spielerinnen erhofften sich diese „Pro‘s“ eine Edge. Die Veranstalter haben in diesem Jahr mit der Buy-In-Größe von $10k (für Männer) eine erfolgreiche Abschreckungspolitik an den Start gebracht und die Frauen waren endlich unter sich.

Zur Runde 2 begann die Bubblephase und die 122 verbleibenden Spielerinnen hofften es zumindest auf Platz 117 inklusive Min-Cash zu schaffen. Langes Taktieren gab es nicht … von Beginn an gab es Action und das Feld reduzierte sich schnell auf die Finalisten.

Das Finale durfte Shana Matthews mit knappem Vorsprung beginnen. Die Chips reichten dann allerdings nur bis zum vierten Platz, für den immerhin schon $48,871 bezahlt wurden. Auf Platz 3 landete Julie Monsacre ($67,331), die das Heads-Up damit Leanne Haas und Kristen Bicknell überließ. Beide Spielerinnen hatten ca. 1,4 Millionen Chips im Stack und begegneten sich auf Augenhöhe.

Im Duell hatte die 26-jährige Kristen Bicknell das glücklichere Händchen. Die Spielerin aus Kanada konnte gleich den ersten Cash in der WSOP mit dem Bracelet-Gewinn kombinieren. Herzlichen Glückwunsch dazu. Während Bicknell für den Sieg $173,922 kassierte, wurden an die Australierin Haas $107,616 ausgezahlt.