Die Jagd auf Phil Hellmuth und dessen WSOP-Rekord ist eröffnet. Mit Bracelets in Vegas, Europa und Australien gibt es schliesslich zahlreiche Chancen den bisherigen WSOP-Primus zu überrunden – oder zumindest seinen Vorsprung weiter zu verkürzen.

iveyIm 8-Game-Mixed-Event holte sich Phil Ivey in Melbourne – nach längerer WSOP-Durststrecke (letztes Bracelet 2010) – sein Bracelet Nummer 9. Damit liegt er nur noch knapp hinter Johnny Chan und Doyle Brunson (jeweils 10 Bracelets) und reduziert Hellmuth‘ Vorsprung.

Im Event #3 traten insgesamt 81 Spieler an und zahlten jeweils $2,200 Buy-In. Der Preispool war damit nicht riesig, das mit dem Mixed-Event verbundene Prestige aber schon.

Neben NLHE wurde auch Stud, Omaha8, Razz, PLO, Limit-Hold‘em, Stud8 und Triple Draw 2-7 gespielt. In diesen Events können die Pro‘s ihre langjährige Erfahrung ausspielen und es wunderte deshalb nicht, dass neben Phil Ivey auch Daniel Negreanu an den Finaltisch kam.

„Kid Poker“ musste sich mit Platz 4 zufriedengeben ($16,336). Graeme Putte räumte auf Platz 3 seinen Stuhl ($22,427) und machte den Weg frei, zum Duell Brandon Wong vs Phil Ivey.

Die Spieler taktierten über 3 Stunden und die Zeit war eindeutig auf Seiten von Ivey. Der 37-Jährige verfügte über genügend Raffinesse und Ausdauer um den längeren Atem zu beweisen. Nach 178 Händen wurde das Turnier dann in einer Runde Triple Draw zugunsten von Ivey entschieden … der zwar nicht jubelnd ausflippte, sich aber immerhin ein Lächeln für das Pressefoto abringen konnte 🙂

Hier das Ergebnis vom Finaltable:

  1. Phil Ivey – $51,840
  2. Brandon Wong – $32,039
  3. Graeme Putt – $22,427
  4. Daniel Negreanu – $16,336
  5. Robert Campbell – $12,020
  6. Kevin Song – $8,978