Hier kauften sich 862 Spieler ein um die Skills in den verschiedenen Varianten zu vergleichen. Mit Dan Heimiller und Tom Schneider schafften es wieder einmal bekanntere Gesichter an die letzten drei Tische.

schneiderSchneider spielte sich daraufhin in Führung und ging mit besten Aussichten an den letzten Tisch. Die Railbirds mussten also das Schlimmste befürchten, denn die Frau von Schneider war ebenfalls unter den Zuschauern. Frau Schneider ist durch extremes Gekreische aus früheren WSOP-Events in „bester“ Erinnerung („stack it stack it stack it tooooooooo the top„). Dieses Mal gab es zwar grundsätzlich viel Grund zum Jubel, die bessere Hälfte des „WSOP-Spielers 2007“ hielt sich aber vornehm zurück.

Schneider spielte sich in das Heads-Up gegen Owais Ahmed. Dieser hatte sich während des Finals an einer Karte geschnitten und blutete so stark, dass eine medizinische Versorgung nötig wurde. Ob der Blutverlust für die Niederlage im Zweikampf verantwortlich war, darf aber stark bezweifelt werden. Ahmed hatte zu Beginn des Duells nur noch 5 BB und lag damit 1:8 hinten. Schneider musste den Gegner zwar einmal aufdoppeln lassen, konnte direkt danach das Turnier aber mit einer Razz-Hand für sich entscheiden. Der 53schn-jährige Schneider cashte in dieser Saison schon mehrmals und feierte seinen dritten Bracelet-Erfolg.