Ivey und Hellmuth mit ersten Chancen und Matt Matros‘ dritter Erfolg. In Vegas ist in Sachen Poker weiterhin der Teufel los.

Event #14 – $1,500 NLHE Shootout
Für das Sit'n'Go Format kauften sich 1,137 Spieler ein – $1,5 Millionen Preisgeld sind zu verteilen. U.a. Jeff Madsen und Layne Flack hatten die Geldränge erreicht und hofften auf ein möglichst großes Stück vom Kuchen. Flack schaffte es zwar bis an den letzten Tisch (4. Platz -$87,446 Prämie) – Die Siegprämie in Höhe vom $311,174 schnappte sich allerdings Brandon Schaefer. Dieser hat mit diesem Erfolg insgesamt fast eine Million an Preisgeld erspielt. Erstaunlich … schliesslich beendete Schaefer im letzen Sommer die Profi-Karriere um sich auf seinen Flugschein zu konzentrieren. Haupteinnahmequelle soll dann der Job als Hubschrauberpilot bei der Army sein.
Event #15 – Seven Card Stud Hi-Lo Split 8-or-better
Für den zweiten Spieltag hatten sich 137 Spieler qualifiziert. 24 Plätze sind mit Preisgeld belegt und Joe Tehan war der letzte Spieler der mit leeren Händen gehen musste. Mit Daniel Negreanu, Doyle Brunson und Jason Mercier schieden aber auch prominente Spieler vor dem „Geldregen“ aus.
Im Rennen waren neben Ivey und Hellmuth auch Todd Brunson, und Eli Elezra.
Als Chipleader begann Adam Friedman den letzen Tag. Und Friedman gelang das seltene Kunsstück die Führung auch in's Ziel zu retten.
Phil Hellmuth spielte unkonzentriert und verlor auf dem Weg zum Finaltisch seine Chips an den späteren Sieger. Elezra und Ivey sorgten zwar für einen interessanten Finaltisch, konnten aber nicht mehr großartig in das Geschehen eingreifen. Stattdessen spielte Todd Brunson das Heads-Up gegen Friedman. Brunson begann mit einer 2:1 Führung die er sogar noch ausbauen konnte. Friedman gab allerdings nicht auf und kämpfte mit dem verbleibenden Stack um ein Comeback. Mit dem Gewinn weniger großer Pötte schaffte er die Wende im Match. Nach dreistündigem Zweikampf war das Turnier gewonnen und die Siegesfeier konnte beginnen. Während das Feierbudget von Friedman mit $269,037 Siegprämie gepimpt wurde, hat Todd Brunson $166,269 Prämie erspielt. Damit könnte er theoretisch den Kummer über das verpasste Bracelet ertränken.
Event #16 – $1,500 NLHE 6max
1,604 Anmeldungen sorgten für einen langen ersten Spieltag. 11 Blindlevel wurden durchgespielt und am Ende dieses Marathons hatten nur noch 137 Spieler Chips vor sich.
Neben Viktor Blom schieden mit Shaun Deeb, Faraz Jaka, Yevgeniy Timoshenko, Vanessa Selbst, Phil Ivey und Daniel Negreanu zahlreiche Pro's im Turnierverlauf aus.
Am dritten Tag reduzierte sich das Feld auf nur noch 9 Spieler. Chipleader war Robert Muzzatti und im Verfolgerfeld hoffte neben Mike Matusow auch Matt Glantz auf sein erstes Bracelet. Glantz verfügt über ausreichend Erfahrung – dies war bereits sein 6. WSOP-Finaltisch! Aber auch dieser Anlauf wurde nicht vom Erfolg gekrönt. Stattdessen gewann Matt Matros sein drittes Bracelet in drei Jahren. Mit der Trophäe wurde dem 35jährigen New Yorker ein Scheck in Höhe von $454,835 überreicht. Matussow schied auf Platz 8 aus, der Chipleader Muzzatti musste auf Platz 5 gehen und für Glantz endete der Bracelet-Traum bereits auf Platz 7.
Event #17 – $2,500 Seven-Card-Razz

174 Spieler befanden sich noch im Kampf um die bezahlten Plätze. Im achten Blindlevel war das Feld auf 36 Spieler geschrumpft und diese freuten sich über die Prämie und hofften auf mehr Geld. 18 Spieler schafften es in den nächsten Tag und wahrten die Hoffnung auf den großen Coup. Obwohl Spieler wie Tommy Vedes, Tom Schneider, Andy Bloch, Ted Forrest und Greg Raymer schon ausschieden, sind mit Scott Fischman und Barry Greenstein noch zwei sehr erfahrene Favoriten im Spiel.
Event #18 – $10,000 Pot-Limit Hold'em
309 Spieler kauften sich ein und der grösste Teil des Feldes schied an den Tagen 1 und 2 aus. Deshalb waren auch hier am Tag 3 die Geldränge das erklärte Ziel für die 69 verbleibenden Spieler und die Veranstalter. Farzad Bonyadi wurde Bubbleboy und 17 Spieler konnten zufrieden und hoffnungsvoll in den Feierabend entschwinden. Die Chancen auf einen prominent besetzten Finaltisch sind sehr hoch – neben Phil Ivey waren u.a. Shaun Deeb, Hoyt Corkins, Antonio Esfandiari und David Benyamine im Endspurt vertreten. Keiner der Genannten würde die Siegprämie in Höhe von $182k ernsthaft ausschlagen 😉
Event #19 – $1,500 NLHE
Über 2,000 Spieler interessierten sich für dieses Turnier und kauften einen Startstack. Damit häuften sich mehr als 3 Millionen Dollar Preisgeld an. Hiervon sind $559,514 für den Sieger reserviert. 243 Plätze werden insgesamt bezahlt. Da nur noch 262 Teilnehmer für die zweite Runde spielberechtigt sind, wird die Bubblephase die Starttaktiken der Spieler entsprechend beeinflussen. Neben Men Nguyen starten auch David Sands, Jason Mercier, Eric Baldwin und Paul Wasicka in's Rennen um die Finalplätze.