Event #36 – $3k Shootout

587 Spieler hatten sich eingekauft und am dritten Tag waren nur noch 10 Spieler im Rennen. Antonio Esfandiari hatte sich die besten Erfolgsaussichten geschaffen. Der „Magician“ hatte sich eine beeindruckende Führung erspielt – nachdem er eine Nutstraight floppte und voll ausgezahlt wurde, hielt er ca. 70% der im Spiel befindlichen Chips. Dann zeigte sich aber die Schattenseite des Pokerspiels. Mit AJ gegen AK zu verlieren kann man verdauen. Den größten Teil des Stacks mit 99 vs 77 zu verlieren zerrt allerdings an den Nerven. Die letzten Chips verlor Esfanidiari auf Platz 3 und verließ entsprechend enttäuscht den Tisch.

Das Heads-Up gewann der Brite Craig McCorkell der erst einen Rückstand auf Jeremiah Fitzpatrick aufholte um dann den Spieß umzudrehen und alle Chips einzusammeln. Für den Sieg kassierte der glückliche Sieger $368.593.

Event #41 – $3,000 NLHE

1,394 Spieler zeigten Interesse und immerhin 300 durften auf den zweiten Tag hoffen. In der zweiten Runde reduzierte sich das Feld weiter und nur 10% der Spieler von Tag 2 schafften es durch den Tag. Unter den 30 verbleibenden Spielern war u.a. JP Kelly zu finden. Chipleader wurde Joseph Chaplin während Annette Obrestad ausschied – Die Norwegerin muss also  weiter auf einen Erfolg in der US-WSOP warten.

Apropos warten … Im Preispool warteten 3,8 Millionen Dollar auf Abnehmer und diese Summe verteilte sich auf die ersten 144 Plätze. Den größten Teil kassierte mit Greg Ostrander natürlich der Sieger des Turniers. Nachdem das Heads-Up gegen Jackie Glazier gewonnen war freute sich der Spieler über einen Scheck in Höhe von $742,072

Event #42 – $2,500 Omaha/Seven-Card

393 Spieler begannen das Turnier und verloren dann mit der Zeit die Chips – that‘s Poker folks  … Nachdem u.a. Daniel Negreanu, Alan Boston, Barry Greenstein und Amnon Filippi ausgeschieden waren, gab Jeffrey Lisandro Gas. Er baute seinen Chipstack auf 355,000 aus und übernahm damit die Führung. Lediglich 22 Spieler schafften den Sprung in die letzte (3.) Runde. Lisandro hatte also gute Chancen auf ein weiteres Bracelet. Mit Norman Chad und Perry Friedman waren allerdings weitere Experten im Feld … ein Spaziergang sollte es also nicht werden. Und tatsächlich gingen sowohl Lisandro als auch Friedman auf dem Weg in‘s Finale die Chips aus. Norman Chad schaffte es auf den 6. Platz ($36,093). Georg Danzer holte sich eine „Silbermedaille“ und frisches Geld für die nächsten Buy-Ins. Während der deutsche Pokerspieler $140,825 erhielt, bekam der Turniersieger Oleksii Kovalchuk $228,014 als Bracelet-Beilage.

Event #43 – $1,500 No-Limit-Hold‘em

2,770 Spieler rechneten sich Chancen auf Kartenglück aus. 320 Teilnehmer hätten  Recht behalten können – zumindest reichte es in den Tag 2. Auf den Weg zum Finaltisch wurden -wie üblich- jede Menge Hoffnungen zerstört und Spieler schlurften mit hängenden Köpfen in die Zuschauerränge. Der britische Pokerprofi Neil Channing hielt bis „kurz vor knapp“ durch, musste sich aber doch mit dem zweiten Rang und $406,409 Preisgeld zufrieden geben. Turniersieger wurde Henry Lu der sein erstes Bracelet feierte und dafür einen Scheck in Höhe von $654,380 zur Verfügung hatte.

Event #44 – $1k NLHE

Kleines Eintrittsgeld, kleine Stacks. Poker-Bingo stand auf dem Programm.

Am letzten Tag hatten sich die Chips auf nur noch 16 Spieler verteilt und den Löwenanteil hiervon hielt Thomas Conway. Zum Feierabend durfte sich aber Rocco Palumbo über den Turniersieg und $464,464 Prämie freuen. Der 23jährige Italiener gewann das Heads-Up gegen Nelson Robinson nachdem der Chipleader Conway auf Platz 3 ausgeschieden war.

blom$50k Poker Players Championship

Das 45. Event bleibt ein Highlight der Series. Das hohe Buy-In und das Mix-Game lockt die High-Society an die Tische und in den letzten Jahren gab es ausreichend Trubel im Turnier. Wer erinnert sich nicht an Scotty Nguyens trunkenes Finalspiel oder an Chip Reese der die Erstausgabe des Events für sich entscheiden konnte.

In diesem Jahr gibt es neben dem Main-Event noch das „Big One For One Drop“ Turnier als „Konkurrenzveranstaltung“. Und auch die fehlenden ESPN-Kameras sorgten für eine eher gedämpfte Erwartungshaltung in Sachen Teilnehmerzahl. Damit lagen die Verantwortlichen leider richtig. Mit lediglich 86 Spielern ist ein Minusrekord in der siebenjährigen Geschichte erstellt. 2008 hatten sich 148 Spieler eingekauft und im Vorjahr waren es immerhin noch 128.

Natürlich waren im Teilnehmerfeld die Top-Namen der Pokerwelt vertreten. Da für das Buy-In große Startstacks geliefert werden, reduzierte sich das Feld nur langsam. Den dritten Tag begannen deshalb noch 63 Spieler und zu diesem Zeitpunkt hatte Andy Bloch die Führung. Diese verlor er dann allerdings am Folgetag. Immerhin rettete er Chips in den Tag 4 dieses Kunststück war neben ihm nur 25 anderen Spielern gelungen. Mit Brian Hastings, David Benyamine, Jason Mercier, Patrik Antonius und Huck Seed blieben dabei viele Turniermonster auf der Strecke.

Beste Aussichten hatte zum Feierabend Viktor Blom – der hatte sich offensichtlich einen Schnellkurs in Sachen Razz und Stud gegönnt und spielte seinen Stack (mit immensem Glück – OneOuter auf dem River) an die Spitze des Feldes. Dicht auf den Fersen: David Oppenheim und Daniel Alaei.

Der Sieger wird 1,4 Millionen kassieren … damit könnte Blom sein Turnierjahr bereits jetzt krönen.