pokerdeutschlandViele Trophäen fanden bereits glückliche Besitzer, deutscher Jubel war aber in den ersten Wochen leider nicht zu hören.

Auch beim Schlussspurt der gestrigen Events spielte kein Deutscher eine Rolle.

Stattdessen kassierten Cliff Goldkind, Michael Gathy und Benjamin Scholl die Siegprämien und Bracelets.

Der Belgier Gathy konnte sich gegen 2,799 Spieler im NLHE durchsetzen. Sein Buy-in von $1,000 vervielfachte er durch dieses Kunststück auf $440,829. Der 23jährige musste sich im Finale u.a. gegen Eric Baldwin behaupten. Baldwin, der bereits zum Kreis der Bracelet-Besitzer zählt, schied auf Platz 5 aus.

Im Event #19 spielten immerhin 2,302 Spieler um den Sieg. Cliff Goldkind wurde letzter Mann am letzten Tisch und heimste eine Prämie von $559,514 ein. Das NLHE-Turnier hatte ein Antrittsgeld in Höhe von $1,500 – die Rendite stimmt also auch für Herrn Goldkind. Der 24jährige machte damit quasi seinen Namen zum Programm. Goldkind traf am Finaltisch auf Barry Shulman – dieser musste allerdings bereits auf dem 8. Platz die Segel streichen.

Benjamin Scholl investierte in Sachen Buy-in deutlich mehr. Event #20 war immerhin die Limit Hold'em Championship und deshalb etwas teurer ($5,000 Buy-In). Der 26 Jahre alte Spieler musste sich dafür aber auch nicht durch ein Riesenfeld spielen. Übersichtliche 166 Teilnehmer hatten sich eingekauft und auf die Weltmeisterschaft gehofft. Für den Sieg gab es $206,760 Prämie und das begehrte Goldene Bracelet. An diesem Finaltisch spielte und scheiterte Barry Shulmans Sohn Jeff – für Platz 3 wurden dem „Junior“ immerhin $92,562 Prämie gezählt.