hellmuthBereits im letzten Jahr zog Phil Hellmuth den (zahlreichen) Kritikern eine Nase indem er in diversen Pokervarianten eine gute WSOP-Figur machte. Obendrein erwies er sich bei den drei (!) verlorenen Heads-Up Spielen als guter Verlierer und sammelte Sympathien in der Community. Deshalb dürften überraschend viele Pokerfans dem erfolgreichsten Spieler der WSOP den zwölften Triumph gönnen. Hellmuth gewann das $2,500 Razz-Event (Event #18) und damit das erste Armband außerhalb seiner Paradedisziplin (Hold'em). Nach fünf Jahren WSOP-Grinding baut „Pokerbrat“ seine Führung vor dem Verfolgerfeld (Brunson und Chan mit jeweils 10 Bracelets) weiter aus.

Mit einem ungewöhnlich wortkargen „hello no. 12“ kommentierte Hellmuth den Sieg und kassierte außerdem $182,783 Prämie.

Das Heads-Up verlor Don Zewin der für den zweiten Platz immerhin $113,024 erhielt. Ebenfalls am Tisch waren Barry Greenstein, Brandon Cantu und Scott Fischman.