Der 44jährige Deutsche konnte sich im 39. Turnier der Series ein PLO-Bracelet sichern und kassierte $661,000 Prämie.

Event #35

Beim $2,500 Mixed Hold‘em spielte Phil Ivey seinen fünften Finaltisch in dieser Series und musste sich erneut geschlagen geben. Wahrscheinlich hatte er sich als Shortstack auch nicht die größten Chancen ausgerechnet, trotzdem wird sich der Ehrgeizling ärgern.

Für das Turnier registrierten sich 393 Spieler und vom Preispool im Wert von $894,075 gingen immerhin $210,107 an den Sieger Chris Tryba. Dieser setzte sich im Heads-Up gegen Erik Cajelais durch der für den zweiten Platz $129,766 erhielt.

Event #37 – $2,500 Eight-Game-Mix

Die Endphase des Turniers zog sich länger als geplant. Das Heads-Up ging schliesslich in die Verlängerung und Greg Mueller und David Baker kehrten am Folgetag erholt an den Tisch zurück.

Mueller hatte reichlich Erfahrung (bereits 2 Bracelets erspielt) und eine 2,6 Mio : 925k Führung. Man hätte „FTB“ also durchaus als Sieger sehen dürfen. Zwei Stunden später war man allerdings schlauer. Baker kehrte den Spieß um und spielte sämtliche Chips auf seine Seite des Tisches. Danach durfte das Bracelet bewundert werden … und einen Scheck gab es auch ($271,312). Baker spielt seit fast 10 Jahren die WSOP-Events und sammelte 27 Cashes bis zum ersten Bracelet – Geduld zahlt sich eben doch aus.  Mueller ärgerte sich über den zweiten Platz und freute sich (später bestimmt) über immerhin $167,637 Preisgeld.

Event #38 – $1,500 NLHE

Ein weiteres Massenevent hat einen Sieger gefunden. Dung Nguyen setzte sich durch und kassierte $607,200. Im Heads-Up musste sich Theo Tran geschlagen geben. Während Tran bereits 2 Millionen Dollar in seiner Karriere erspielte, war Nguyen bis zum WSOP-Erfolg ein unbeschriebenes Blatt. Bekanntester Spieler am Finaltable war wohl David Pham der es immerhin auf Platz 5 schaffte.

jachtmannEvent #39 – $10,000 Pot-Limit-Omaha

293 Spieler kauften sich in dieses Turnier ein und 88 spielten sich in den zweiten Tag. Während für den ersten Platz $661,000 reserviert wurden, verteilte sich das restliche Preisgeld auf immerhin 35 Folgeplätze.

Die Liste der angetretenen Spieler las sich durchaus imposant. John Racener, Noah Schwartz, Joe Cada, Peter Jetten, Daniel Alaei und Matt Stout schafften es z.B. nicht in‘s Geld. Bubbleboy wurde Huck Seed und mit kleineren Prämien schieden im Anschluss Nenad Medic, Robert Williamson III und Michael Binger aus.

Kurz vor dem Finaltisch erwischte es dann mit Alexander Kravchenko, Joe Beevers und Allen Cunningham weitere Hochkaliber.

Jan-Peter Jachtmann (Bild) hatte sich über den gesamten Turnierverlauf im vorderen Feld aufgehalten. Im Endspurt zeigte der Herausgeber des „Pokerblatts“ den Konkurrenten wo die Harke im Stiel steckt. Auf Platz 11 nahm er Sammy Farha aus dem Rennen, baute damit seinen Stack aus und schuf gute Chancen weiter das Geschehen zu dominieren. Den Finaltable begann er routiniert als Chipleader und hatte dann die passenden Settings auf seiner Seite. Mit AA vs KK wird Poker zum leichten Spiel. Das Heads-Up gegen den Amerikaner Andrew Brown begann allerdings nahezu ausgeglichen. Glücklicherweise konnte Brown in einer frühen All-In-Situation dem Deutschen weder Schneid noch Chips abnehmen.  Stattdessen heimste der Hamburger die gegnerischen Chips ein und ließ sich gebührend feiern.

Event #40 – $2,500 Limit-Hold‘em 6-Max

Die meisten hätten in der Endphase des Events wohl auf Terrence Chan oder Sorel Mizzi gewettet. Aber die zwei Pro‘s gerieten in einem großen Pot aneinander und damit war mit Chan einer der Mitfavoriten aus dem Rennen. Mizzi schaffte es immerhin auch Platz 5, konnte aber nicht mehr in den Kampf um das Bracelet einsteigen. Das Heads-Up spielten stattdessen Marco Johnson und Ronnie Bardah. Johnson lag bereits zu Beginn des Zweikampfes weit zurück und konnte keinen Boden gutmachen. Für den zweiten Platz kassierte er $112,525 während Ronnie Bardah für den Sieg Bracelet und $182,088 kassierte.