Event #9 – $1,500 NLHE

Weder Greg Mueller noch Brian Rast konnten sich das Bracelet sichern. Stattdessen schnappte sich Ashkan Razavi das begehrte Schmuckstück und die Siegprämie.

Der 30jährige ließ sich von der Prominenz am Tisch nicht verunsichern und spielte im Heads-Up gegen Amanda Musumeci. Die junge Spielerin aus Philadelphia hatte allerdings einen 1:6 Rückstand und konnte diesen nicht mehr egalisieren.

Event #11 – $1,500 PLO

Vincent Van Der Fluit sichert sich die Trophäe und durchbricht als Niederländer die US-Front.

970 Spieler waren im Feld und der Amerikaner Charles Tonne konnte sich über die ersten zwei Turniertage als Chipleader etablieren, hatte die Chance auf einen Start-Ziel-Sieg und galt für viele als Favorit.

Tonne spielte sich dann auch mit einem klaren Vorsprung in das Heads-Up. Hier endete dann allerdings sein Lauf und van der Fluite kam besser in‘s Spiel. Nachdem einige Schlüsselhände gewonnen waren, drehte der Holländer den Spieß um und hatte das glückliche Ende für sich. Nach nur 4 Stunden Spielzeit freute sich Fluite über die Siegprämie ($265,211) und Tonne wird sich -nachdem sich die Enttäuschung über den knapp verpassten Sieg gelegt hat – über immerhin $164,132 freuen.

Event #12 – $10,000 NLHE-Heads-Up Championship

Für das Turnier kamen überraschend wenige Spieler an die Tische. 152 Teilnehmer kauften sich ein und sorgten für die beim Heads-Up üblichen Probleme der ersten Runde. Während sich 104 Spieler über ein Freilos freuten mussten 48 die Kröte schlucken und das frühe Ausscheiden im ersten Match verhindern. Spieler wie Sam Tricket und Vanessa Rousso schafften dieses Kunststück nicht und durften sich im Turnierkalender neu orientieren.

Da sowohl Viktor Blom als auch sein Erzrivale Brian Hastings angetreten waren, hoffte wohl jeder im Saal auf ein Match dieser „Streithähne“. Dazu kam es dann aber leider nicht.

In der zweiten Runde waren alle Spieler gefordert und es erwischte neben Viktor Blom auch Timoshenko und Erik Seidel. Ivey und Negreanu durften zumindest noch die dritte Runde spielen.

Nachdem Tommy Chen und Brock Parker jeweils die Halbfinals verloren bestritten Brian Hastings und Jason Mo das letzte Match des Turniers. Der 24jährige Hastings war in den vergangenen Jahren hauptsächlich Online aktiv, zeigt sich inzwischen aber öfters in der Live-Szene. Mo machte den zweiten Platz und holte sich $229,722 aus dem Kassenhäuschen. Hastings fügt seiner Pokervita einen Live-Erfolg inklusive Bracelet und seiner Bankroll $371,498 hinzu.

Event #13 – $1,500 Limit-Holdem

730 Spieler kauften sich in das Turnier ein … trotz niedrigem Buy-In schreckt die „eher langweilige“ Limit-Variante leider viele Spieler ab. Damit war knapp eine Million Preisgeld zu verteilen und der ehemalige Urologe David Arsht hatte am Ende alle Chips vor sich und tauschte diese gegen Bracelet und Scheck in Höhe von $211,921.

Das Feld reduzierte sich nach zwei Turniertagen auf 25 Spieler und denen stand ein langer Arbeitstag bevor. Nach etwas über fünf Stunden Spielzeit standen die Finalisten fest und prominente Namen wie Jennifer Harman und Isaac Haxton blieben auf der Strecke. Insbesondere Jen Harman hätte man als ausgewiesene Limit-Spezialisten gerne im Finale gesehen – aber Können allein ist im Poker nicht ausreichend.

Der Finaltable zog sich dann über weitere 6 Stunden. Kurioserweise dauerte es zwar über 5 Stunden bis es zum Heads-Up kam …dieses war dann allerdings in wenigen Minuten entschieden. Der 66jährige Arsht hielt zu Beginn des Duells die 5fache Chipmenge und Stephen Hung gelang kein Comeback. Für den zweiten Platz gab es immerhin $130,903 Prämie.