Im Event #23 kämpften sich mit Eugene Katchalov und Bertrand Grospellier zwei gestandene Turnierexperten lange in Richtung Turniersieg beim NLHE-6-Max. Das Turnier hatte insgesamt 924 Starter und überraschend viele Pro's kamen unter die Top 100. Freddy Deeb und Andrew Lichtenberger erwischte es kurz vor dem Finaltisch –

Katchalov kam lediglich als Shortstack an den letzen Tisch und konnte sich nicht mehr in's Spiel bringen. ElkY schaffte es dann immerhin bis auf Platz 6 und kassierte hierfür $68,738 Preisgeld. Das Finale zog sich noch knappe 5 Stunden hin – dann hatte Simon Charette das Heads-Up gegen Artem Metalidi gewonnen. Während für den zweiten Platz $350,806 bezahlt wurden, freute sich der 25 Jahre alte Sieger aus Kanada über einen $567,624 Scheck zum Bracelet.

Beim Omaha-Hi-Lo-Split-8-or-better (Event #24) hätten zu Beginn des Finales wohl fast alle Experten auf Phil Ivey getippt. Der wohl gefürchtetste Spieler deriveyWelt muss aber weiter auf sein neuntes Bracelet warten. Er schied nach hartem Kampf und einer Achterbahnfahrt mit seinem Stack auf dem dritten Platz aus ($136,046).

Damit hatte Ivey zum fünften Mal in dieser WSOP die Geldränge erreicht. Trotzdem dürfte der Highroller nicht zufrieden sein – Insider gehen von diversen Sidebets aus … Mit einem weiteren Sieg könnte Ivey wahrscheinlich Millionen als Wetteinsatz einstreichen.

Dagegen ist die Siegprämie für dieses Event in Höhe von $294,777 eher ein bescheidenes Sümmchen. Nichtsdestotrotz mühten sich im Heads-Up Joe Cassidy und Scotty Nguyen bis in die Verlängerung.

Die beiden Spieler durften frisch und ausgeruht am Folgetag ran. Cassidy begann mit einer 4:1 Führung und spielte weitere Chips in seine Richtung. Aber kurz vor dem Ausscheiden gelangen Nguyen mehrmals die erforderlichen Double-Up's. Mit Geduld und Spucke schaukelte Cassidy das Ding schließlich nach Hause und der Trostpreis im Wert von $182,213 ging an Scotty Nguyen – it's a game, Baby 🙂