WSOP 2012
WSOP - Greg Merson ist der neue Weltmeister
$8,5 Millionen Siegprämie und die begehrteste Pokerauszeichnung der Welt. Nachdem der 24jährige Amerikaner vorab bereits über eine Million Dollar als Sieger des $10k-6-Handed-No-Limit-Events gewann ist er eindeutig auf dem Gipfel des Pokerolymps angekommen.
Für den Shorthanded-Experten, der vor kurzem einen Alkoholentzug erfolgreich überstand, war der Weg zum Titel allerdings lang. Am ersten Finaltag legten die Spieler noch ein gutes Tempo vor. Innerhalb von 7 Stunden schieden sechs der neun Finalisten aus und sorgten für einen angenehm kurzen Arbeitstag. Den ersten Stuhl räumte Steven Gee nach 30 Händen (knapp über zwei Stunden Spielzeit) und in dem Tempo ging es weiter. Auf dem 8. Platz erwischte es mit Andras Koroknai den letzten „Ausländer“. Mit dem Ungarn ging die Internationalität und der Titel 2012 war den Amerikanern sicher. Nach wochenlanger Pause und dem kurzen Arbeitstag am Finaltag 1 legten die letzten drei Spieler am zweiten Finaltag dann einen irrsinnigen Marathon hin.
Den letzten Tag begann Merson als Chipleader (88 Mio). Da er Online überwiegend Shorthanded-Tische spielt, sah er sich im Vorteil und spielte selbstbewusst auf. Jesse Sylvia (62 Mio) und Jake Balsiger (46 Mio) waren allerdings gut munitioniert und es war kein „Push or Fold-Modus“ in Sicht. Merson begann mit einer eindrucksvollen Serie: Er gewann 6 Hände in Folge und sogar 12 der ersten 14 Pötte. Damit konnte er zwar seinen Vorsprung ausbauen aber es reichte nicht für eine Eliminierung.
11 (!!!) Stunden taktierte das Trio bevor der erste Stuhl geräumt werden musste. Mit Jake Balsiger erwischte es den jüngsten Spieler...
Der 21jährige foldete eine Key-Hand mit knapp 50 Mio Chips in der Mitte nachdem Merson am River raiste. Nach seinem Snapfold zeigte sein Gegner einen Bluff und läutete damit wohl das mentale Ende des Studenten ein. Sylvia und Merson witterten Morgenluft und spielten aggressiv weiter. Mit nur noch 20 Mio im Stack wehrte sich Balsiger mit AT und einem beherzten 3-Bet-All-In (im falschen Moment) und sah gegen AQ von Sylvia schlecht aus. Allerdings sorgte eine T am Turn für ein unverhofftes Double-Up. Als Sylvia seinen Stack gegen Merson mit AK in die Mitte gab und vom späteren Sieger KK präsentiert bekam, hätte das Turnier noch einen gänzlich anderen Verlauf nehmen können. Aber auch hier konnte der Underdog auf die Hilfe des Boards zählen. Nachdem die fünf Community-Cards gelegt waren staunte Merson über eine Straight des Gegners und verabschiedete sich von einem Großteil seiner Chips. Im Laufe der weiteren Orbits (Stunden) wurden einige weitere „wahrscheinliche“ Eliminierungen durch Suckouts verhindert. Nach 11 Stunden war es dann endlich soweit - Balsiger riskierte erneut seine Chips und seine Outs wurden weniger und liessen sich auf dem Board nicht sehen.
Die inzwischen schon ungeduldig gewordenen Zuschauer wurden im Anschluss von einem ungewöhnlich kurzen Heads-Up überrascht. Schon nach 17 Händen setzte Merson seinen Gegner All-In und Sylvia entschied sich -nach reiflicher Überlegung- zum Call. Damit hatte Sylvia den richtigen Riecher bewiesen, Merson musste mit K5 eine schwache Hand zeigen. Kurioserweise outete sich Sylvia mit QJ und war damit „behind“. Die folgenden fünf Karten halfen keinem der Spieler und die Preisverleihung konnte beginnen.
Als Randnotiz sollte nicht unterschlagen werden, dass Merson der erste Spieler ist, der als Main-Event-Sieger auch zum WSOP-Player of the Year gekürt wurde. Mit einem knappen Vorsprung sicherte er sich diesen Titel vor Phil Hellmuth.
Das Finale wurde per Live-Stream im Internet präsentiert. Während dieses Angebot in den letzten Monaten sehr gelobt wurde, gab es dieses Mal auch kritische Stimmen. Insbesondere das „Nachdenken“ der Spieler sorgte für einen bitteren Beigeschmack. Auch in kleinen Pots wurde (oftmals durch Sylvia) lange gegrübelt. Für die Zuschauer sind diese Wartezeiten in denen nichts passiert einschläfernd und abschreckend. Viele Profis fordern deshalb für Finaltable eine Uhr die Bedenkzeiten einschränkt.
Ein Spielzeitrekord, eine PokerUhr als Turniertool und ein spannender/fragwürdiger Call am Ende des Heads-Ups ... für Diskussionsstoff in den folgenden Tagen ist gesorgt.
Hier das Ergebnis des wichtigsten Turniers des Jahres:
- Greg Merson $ 8,531,853
- Jesse Sylvia $ 5,295,149
- Jacob Balsiger $ 3,799,073
- Russel Thomas $ 2,851,537
- Jeremy Ausmus $ 2,155,313
- Andras Koroknai $ 1,640,902
- Michael Esposito $ 1,258,040
- Robert Salaburu $ 971,360
- Steven Gee $ 754,798
Phil Hellmuth gewinnt sein Bracelet #13
Der US-Profi hat es geschafft und das Main-Event der WSOP-Europe gewonnen. Zum ersten Mal schaffte es damit ein Spieler sowohl die WSOP-Championship Las Vegas als auch das Pendant aus Europa zu gewinnen. Gleichzeitig baut der Kalifornier seinen Vorsprung in Sachen Bracelet-Gewinn vor seinen Verfolgern (u.a. Brunson und Chan mit jeweils 10 Bracelets) weiter aus.
Der "Egomane" zeigte in den letzten 2 Jahren bei der WSOP sehr gute Leistungen und trat (besonders im Vergleich zu seinen Schaumschlägereien aus vergangenen Zeiten) viel bescheidener auf. Das brachte dem Pokerbrat zahlreiche Sympathien und selbst ehemalige Kritiker bezeichnen seine aktuellen Turniererfolge als verdient.
Hellmuth selbst sieht sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er fügt mit diesem Sieg seiner Bankroll mehr als eine Million Euro hinzu. Und bei mehr als 13 Millionen Dollar an Preisgeldgewinn darf man schon mit sich selbst zufrieden sein.
Das WSOP-Phänomen startete den letzten Tag als Chipleader und behielt über das gesamte Finale hinweg Oberwasser. Mit einer 3:1 Führung vor Sergii Baranov standen die Chancen auf ein neues Kapitel Pokergeschichte bereits zu Beginn des Duells gut. Baranov riskierte nach knapp 13 Stunden Gesamtspielzeit seine Chips mit A4 und Hellmuth bewies mit AT den richtigen richtigen Riecher. Nach dem Call gab es auf dem Board keine Hilfe für den Russen und damit einen jubelnden Hellmuth.
In den 13 Stunden zuvor musste Jason Mercier als Shortstack beginnen und fand mit 15 BB und AQ mit Baranov und AK einen Abnehmer für seine letzten Chips. Joseph Cheong schaffte es immerhin bis auf den vierten Platz. Die einheimischen Railbirds drückten den drei französischen Finalisten natürlich die Daumen - allerdings schaffte es keiner den Durchmarsch von Hellmuth zu gefährden als letzten „Lokalmatadoren erwischte es Stephane Albertini auf Platz 3.
Hier das Finalergebnis im Überblick:
- Phil Hellmuth - € 1,022,376
- Sergii Baranov - € 632,592
- Stephane Albertini - € 423,360
- Joseph Cheong - € 292,320
- Christopher Brammer - € 207,648
- Paul Tedeschi - € 149,184
- Stephane Girault - € 108,864
- Jason Mercier - € 84,672
WSOP-E Main-Event
Das Main-Event in Cannes nähert sich dem Höhepunkt. Insgesamt hatten sich 420 Spieler für jeweils €10,450 in das Turnier eingekauft und damit den Preispool auf über 4 Millionen Euro gebracht.
Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres zwar nicht erreicht (593 Spieler), die Verantwortlichen werden aber dennoch zufrieden sein. Die aktuelle Stagnation in der Pokerindustrie macht neue Rekordzahlen eben nicht grade wahrscheinlich.
Erstes Ziel für die Teilnehmer war selbstverständlich das Erreichen der Geldränge und dafür musste man unter es unter die Top 48 schaffen. Für den Sieger gibt es zum prestigeträchtigen Armschmuck eine Prämie in Höhe von €1,022,376.
Mit Michael Mizrachi, Phil Ivey, Dan Shak, Alexander Kravchenko, Scott Seiver, Isaac Haxton, Justin Bonomo, ElkY, Daniel Negreanu, Phil Hellmuth (Bild) machten sich die üblichen Verdächtigen in Richtung Finale auf den Weg. 
Eingekauft hatten sich auch Brandon Cantu, Yevgeniy Timoshenko, Juha Helppi, Jennifer Tilly, Fabrice Soulier, Victor Ramdin, Jeff Lisandro und Vanessa Selbst. Aber bereits nach den ersten Stunden war der Traum vom großen Erfolg für diese Spieler ausgeträumt.
Am zweiten Tag konnte sich mit Sergii Baranov ein Russe etwas vom Feld absetzen. Allerdings war das 77 Spieler umfassende Feld so stark besetzt, dass auch viele Chips Vorsprung kein Grund zur Beruhigung waren. Auch wenn Ivey, Duhamel, Mizrachi, Esfandiari und Scotty Nguyen ausschieden, wurde Baranov u.a. von Negreanu, Bertrand Grospellier, Joseph Cheong, Liv Boeree, Eugene Katchalov, Jason Mercier und Phil Hellmuth gejagt.
Neben dem guten Lauf von Baranov war das Spiel von Michael Mizrachi an diesem Tag bemerkenswert. Der "Grinder" war als Chipleader in die zweite Runde gestartet und verspielte seinen gesamten Stack. Insgesamt hatte der erfahrene Turnierspieler eine sehr loose Taktik gewählt und bluffte, checkraiste was das Zeug hielt. Am Ende war der letzte Chip verspielt und Mizrachi wird für das nächste Event an seiner Taktik feilen dürfen. Vielleicht war diese Aktion aber auch für das Gesamtkonzept „Pokerkarriere“ geplant? Solche Tage bleiben den Gegnern schliesslich im Gedächtnis und können das Image als Spieler in die gewollte Richtung bugsieren :)
Am dritten Turniertag wurden endlich die Geldränge erreicht. Das Feld reduzierte sich von 77 auf 24 Teilnehmer. Joseph Cheong durfte diese Etappe für sich verbuchen und als Chipleader in den Feierabend gehen. Jason Mercier, Steve Dannenmann, David Benyamine, Andy Frankenberger und Phil Hellmuth spielten sich ebenfalls in den vierten Tag.
Bubbleboy wurde der October-Niner (Finalist des WSOP-Main-Events) Jesse Sylvia. Der Chipleader des amerikanischen Main-Events ging Shortstacked in den Tag und riskierte bzw. verlor seine Chips mit A9 gegen Cheongs TT.
Kurz nach dem Platzen der Bubble erwischte es Negreanu, Bonomo und Katchalov. Titelverteidiger Elio Fox schied auf Platz 39 aus. Kurz vor Feierabend musste dann auch Betrand Grospellier sein "Heimspiel" beenden und sich mit dem 25. Platz zufrieden geben. Sergii Baranov konnte seine Führung nicht verteidigen - war aber auf dem dritten Platz im Chipcount noch gut aufgestellt.
Am Tag 4 schlug dann die Stunde von Phil -Bracelet-Sammler-No 1- Hellmuth. Die 24 Spieler trafen sich zum vierten Mal um die acht Finalisten zu finden und es
sollte ein überraschend kurzer Arbeitstag werden. Bereits in den ersten Orbits gaben die Spieler Vollgas und u.a. Frankenberger und Boeree (letzte Frau im Feld und im Bild) schieden schnell aus. In den folgenden Runden räumten mit Dannenmann, Benyamine und Scott Seiver weitere Mitfavoriten die Plätze. Als letzter verließ Tim Adams auf dem neunten Platz den Tisch und sorgte für den Feierabend. Joseph Cheong verlor zwar die Führung - blieb aber im Rennen und vermied einen seiner berüchtigten „Blow-Ups“. Phil Hellmuth spielte den Tag über sehr solide und konnte gegen Kohlberg mit AA einen Riesenpot gewinnen und die Führung ergattern.
Die Railbirds dürfen sich auf folgenden Finaltisch freuen:
- Phil Hellmuth - 3,434,000 Chips
- Sergii Baranov - 3,339,000 Chips
- Joseph Cheong - 1,966,000 Chips
- Stephane Albertini - 1,162,000 Chips
- Christopher Brammer - 851,000 Chips
- Stephane Girault - 664,000 Chips
- Jason Mercier - 652,000 Chips
- Paul Tedeschi - 543,000 Chips
WSOP Europe Events #5 und #6
Mit Francisco Da Costa Santos gewinnt zum ersten Mal ein Portugiese ein Bracelet der World Series of Poker.
Der 36jährige Spieler aus Porto behauptete sich gegen 205 Konkurrenten im PLO und tauschte sein Buy-In in Höhe von €1,650 gegen die Siegprämie im Wert von €83,275. Santos spielt erst seit 4 Monaten PLO und ist entweder ein Naturtalent oder auf der richtigen Seite der Varianz. In dieser kurzen Zeitspanne erreichte er drei Finaltische in Omaha-Turnieren. Der Amateur zeigte sich im Interview überglücklich und wies daraufhin, dass Poker im Portugal noch nicht richtig angekommen sei. Die Spielerzahlen wachsen und es wird sicherlich keine weiteren 43 Jahre für ein weiteres portugiesisches Bracelet brauchen, ist sich Santos sicher.
Bekanntester Gegner am Finaltisch war Andrew Lichtenberger der als Chipleader in den letzten Tag ging - allerdings eine Hand mächtig überspielte und auf Platz 5 ausschied. Das Heads-Up bestritt Ana Marquez gegen Santos. Die Spielerin lag bereits zu Beginn des Duells weit zurück und musste sich im Event #6 aber doch mit dem Platz 2 zufrieden geben.
- Francisco Da Costa Santos – €83,275
- Ana Marquez - €51,443
- Aku Joenstausta - €36,351
- Petteri Kalenius - €25,831
- Andrew Lichtenberger - €18,463
- Nikolay Volper - €13,273
Das Event #5 - €10,450 Mixed Max - No-Limit Hold‘em musste in die Verlängerung.
Vom Fullring zum 6-max in die Heads-Up-Matches. Eigentlich hätten die Runden im Mixed-Max immer schneller ablaufen müssen. Aber Poker und die Theorie sind zwei paar Schuhe. Die Finalisten Brandon Cantu und Jonathan Aguiar spielten das Finale über 6-Stunden und mussten die Entscheidung um 5.00 Uhr morgens vertagen.
Das Casino machte zu diesem Zeitpunkt Feierabend und Cantu darf die Verlängerung mit leichten Vorsprung (1,5 : 1,3 Mio) beginnen.
Vor dem Finalspiel waren die Organisatoren noch im Zeitplan. Die Halbfinalpartien zwsichen Cantu und Roger Hairabedian und Faraz Jaka vs. Jonathan Aguiar waren schnell entschieden. Die Verlierer dieser Matches kassierten bereits anständige €90k Preisgeld.
Kurz vorher schieden Spieler wie Jennifer Tilly, ElkY und Phil Hellmuth aus. Auf diese Plätze entfielen jeweils €20,443 Preisgeld. Marvin Rettenmaier schaffte noch eine weitere Preisgeldstufe und kassierte €42,094.
WSOP-E - Noch ein Bracelet bleibt in Frankreich
Der Bann ist gebrochen - nach sechsjähriger Dürre gewinnt Giovanni Rosadoni bereits das zweite WSOPW-Bracelet für Frankreich. Rosadoni spielte sein erstes WSOP-Turnier und behielt auch im stundenlangen Heads-Up gegen Dan O‘Brien die Nerven.
Für das Event #4 registrierte sich erneut die Creme de la Creme des Pokerns. 141 Spieler versuchten sich im €3,250 NLHE-Shootout. Bis zum dritten Turniertag hatte sich das Feld auf 20 Teilnehmer reduziert. Unter diesen Spielern waren u.a. Matt Stout, Daniel Negreanu, Dominik Nitsche, Phil Hellmuth und John Duthie zu finden. Allerdings schaffte es keiner dieser Pro‘s an den Finaltable.
Neben Dan O‘Brien durften sich im Endspiel die Bracelet-Gewinner Kovalchuk und Monnette gute Chancen für eine weitere Trophäe ausrechnen. Rosadoni ließ sich von den Profis allerdings weder einschüchtern noch über den Tisch ziehen und feierte nach dem stundenlangen Zocken mit Freunden und Familie den Triumph im ersten Anlauf zum Bracelet. Hier noch ein Blick auf‘ Ergebnis und Preisgeld:
- Giovanni Rosadoni – € 107,614
- Dan O’Brien – € 66,503
- John Monnette – € 48,177
- Oleksii Kovalchuk – € 35,560
- Adrien Allain – € 26,724
- Paul Guichard – € 20,434
WSOP-E - Event #3
Roger Hairabedian spielte sich durch ein hochkarätiges Feld und hat sich das Bracelet aus dem dritten WSOPE-Event damit redlich verdient. Im Heads-Up kämpfte er sich über Stunden gegen den Kontrahenten Ville Matilla zum ersten WSOPE-Bracelet für Frankreich.
Für das Turnier zahlten 97 Spieler den Eintrittspreis in Höhe von €5,300. Mit Spielern wie Vanessa Selbst (12. Platz - €9,929), Bruno Fitoussi (10. Platz - €9,929), Jason Mercier (9. Platz - €12,245), Joe Hachem (6. Platz - €25,490) und Michael Mizrachi (3. Platz - €62,749) war reichlich Prominenz mit besten Aussichten auf Bracelet-Jagd.
Aber auch der Franzose ist kein unbeschriebenes Blatt. Er gewann bereits 14 Turniere und mit den 142,590 Euro aus dem Preispool summieren sich seine Geldgewinne auf 2,7 Mio Dollar.
Esfandiari weiterhin im Turnierglück
Antonio Esfandiari dürfte seit dem Gewinn des One-Drop-Events ($1 Million Buy-In) im siebenten Pokerhimmel schweben. Seine Konzentration und Motivation hat aber nachweislich nicht gelitten. In Cannes kaufte sich der 33jährige in das €1,100 NLHE-Turnier der WSOP-E ein und gewann sein drittes Bracelet.
Für das Turnier hatten sich -trotz niedrigen Buy-Ins- überraschend wenige Spieler eingekauft. Am Ende hatten sich 626 Pokerspieler mit Startstacks ausgestattet und die Jagd auf das WSOP-Bracelet begonnen. Für ein sogenanntes Massen-Event war die Menge der Spieler übersichtlich. Aber auch ein solches Feld muss erstmal bezwungen werden. Nach 4 Tagen war das Feld heruntergespielt und 15 Spieler durften am letzten Tag auf den Finaltisch hoffen. Die fünfte Runde war überraschend kurz und die Finalisten schnell ermittelt.
Der gebürtige Iraner startete am Finaltable als Chipleader und begann auch das abschließende Heads-Up gegen Remi Bollengier führend. Im Duell baute er seine Führung vor dem Franzosen weiter aus und mit Q8 und TwoPair durch‘s Board holte er sich Sieg, Titel, Bracelet inkl. Prämie in Höhe von 126,207.
Das Ergebnis vom Event #2 im Überblick:
- Antonio Esfandiari € 126,207
- Remi Bollengier € 78,059
- Salvatore Bonavena € 57,079
- Antonin Teisseire € 42,356
- Valentin Detoc € 31,869
- Mclean Karr € 24,309
WSOP-E - Event #1
Die europäische Version der Bracelet-Events findet in diesem Jahr im französischen Cannes statt. Über zwei Wochen werden zahlreiche Profis an ihrer Erfolgsstatistik schrauben um den Rekord von Phil Hellmuth irgendwann einzustellen.
Neben dem Main-Event wird über vier Tage ein Mixed-Max-Turnier für hohes Interesse sorgen. Hier beginnen die Spieler am ersten Tag im Full-Ring-Modus. Danach folgen 6-max-Tische und zum Schluss geht es in den Heads-Up-Bereich.
Am Freitag konnte man beim Event #1 u.a. Phil Ivey, Phil Hellmuth, Michael Mizrachi, Vanessa Selbst und Antonio Esfandiari bei der Arbeit zuschauen. Das erste Bracelet ging dann allerdings an den unbekannten Ben Mahmoud. Der Tunesier konnte sich nach drei Tagen im Finale durchsetzen und kassierte hierfür €147,099 Prämie.
Der bekannteste Gegner am letzten Tisch war Roberto Romanello der bereits bei der EPT und WPT Siege erspielen konnte. Für die Triple-Crown hat es diesmal noch nicht gereicht ... er platzierte mit JT seine letzten 150k Chips denkbar ungünstig gegen JJ von Yannick Bonnet und schied auf Platz 5 aus.. Bonnet schaffte es am Ende auch in das Heads-Up das nach kurzer Zeit zu Gunsten von Mahmoud entschieden war.
Das Endergebnis vom Event #1 - €2,700 Six-Handes-No-Limit-Hold'em:
1. Ben Mahmoud € 147,099
2. Yannick Bonnet € 90,884
3. Matan Krakow € 63,671
4. Senh Ung € 44,913
5. Roberto Romanello € 31,925
6. Sylvain Ribes € 22,876
Noch ein Blick auf die WSOP
Bis zum Oktober ist die Series in der Pause. Aber schon bald werden die ersten ESPN-Shows ausgestrahlt ... in diesen Sendungen werden die Oktober-Finalisten dem Publikum näher gebracht. Für die lesenden Pokerfans schon jetzt einige Informationen vorab:
Jesse Sylvia
USA - 26 Jahre - 43,870,000 Chips
Der Spieler aus Massachusetts ist im Turnierpoker ein eher unbeschriebenes Blatt. Er konnte bisher nur einmal die Geldränge erreichen ($1,500 NLHE 6max) und landet mit dem Finale eindeutig seinen größten Coup.
Andras Koroknai
Ungarn - 30 Jahre - 29,370,000 Chips
Der einzige "Ausländer" im Finale hat lt. Hendon Mob bereits einige Turniererfolge auf dem Konto. Deshalb könnte er von den lockenden Preisgeldern etwas weniger beeindruckt/beeinflusst sein. Koroknai hatte im Laufe des Main-Events bei einigen umstrittenen Entscheidungen die Verantwortlichen auf seiner Seite. Das wurde teilweise hämisch kommentiert - Der Spieler selbst hat sich aber nichts zu Schulden kommen lassen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Railbirds im Oktober fair verhalten.
Greg Merson
USA - 24 Jahre - 28,720,000 Chips
Kurz vor dem Main-Event gewann er im $10k-6-max ein Bracelet und satte $1,13 Millionen Preisgeld. Merson fühlt sich im Finale deshalb pudelwohl und betrachtet die Angelegenheit als Freeroll. Der Mann hat wirklich nichts mehr zu verlieren und nach diesem Sommer ein "neues" Leben.
Russel Thomas
USA - 24 Jahre - 24,800,000 Chips
Der Versicherungsangestellte hat zwar bereits einige Events in der WSOP gespielt. Ist aber als Amateur ein Aussenseiter und hat im Durchschnitt die wenigste Spielpraxis.
Steven Gree
USA - 57 Jahre - 16,860,000 Chips
Der Oldie am Tisch hält die Fahne für die ältere Pokergeneration hoch. Gree hat in 2010 ein Bracelet gewonnen und spielt bereits seit 1977 professionell Poker. Wenn es um Spielerfahrung geht ....
Michael Esposito
USA - 43 Jahre - 16,260,000 Chips
Der Routinier ist hauptsächlich in den Casinos der Ostküste anzutreffen, lässt sich aber das Großereignis in Vegas nicht entgehen - in diesem Jahr hat sich die Reise besonders gelohnt.
Robert Salaburu
USA - 27 Jahre - 15,150,000 Chips
Der Texaner musste nach dem Black Friday seine Karriere als Online-Grinder beenden. Vielleicht schafft er mit dem Erfolg im Main-Event nun den Sprung in's professionelle Live-Poker?
Jacob Balsiger
USA - 21 Jahre - 13,110,000 Chips
Auch der jüngste Finalist kommt aus den USA. Der Student aus Arizona arbeitet seit Anfang des Jahres ernsthaft an seinen Pokerskills und will bis zum Oktober noch Gas geben. Mal sehen wohin gewissenhafte Vorbereitung führen kann.
Jeremy Ausmus
USA - 32 Jahre - 9,800,000 Chips
Der Shortstack wird das meiste Glück benötigen. Wenn sich Ausmus erfolgreich aufdoppelt, kann er seine Erfahrung ausspielen. Seit 2010 erreichte er 13x die Geldränge der WSOP und wird als werdender Vater alle Skills in die Waagschale werfen um seine junge Familie wirtschaftlich abzusichern.
Am Finaltisch sitzen also weder Frauen noch bekannte Spielerpersönlichkeiten. Die Profis scheiden übrigens insgesamt überraschend schlecht in den WSOP-Turnieren ab. Ein 2+2-Poster (IhateJJ) hat sich statistisch betätigt und die Stats von 88 Pro's ausgewertet. Während Michael Mizrachi sich eine ganzjährige WSOP wünschen dürfte (Return of Investment in Höhe von 856% bei einem Gewinn von 1,3 Millionen Dollar!!) ernüchtern die Ergebnisse anderer Spieler auch die hoffnungsvollen Amateure. Obwohl der durchschnittliche ROI der selektierten Spieler bei +30% lag, gehörte der Großteil des Feldes zu den Verlierern.
Während Vanessa Selbst insgesamt $72k einsetzte gewann Sie $460k und auch Phil Ivey, Brian Hastings und Phil Hellmuth schönten die ROI-Statistik mit >100% für das gesamte Feld.
Die schlimmste Series erlebte George Lind III. Er mühte sich in 48 Events, schaffte es nur 2x in die Geldränge und erspielte mit $200k Verlust einen ROI von -95%. Mit Justin Bonomo (-156k), Chad Brown (-136k), Josh Arieh (-132k) und Huck Seed (-121k) sind renommierte Topspieler ebenfalls auf der Verliererseite.
Nach 7 Tagen sind es noch 9
Die "October-Nine formerly known as November-Nine" sind gefunden.
Leider wird auch dieses Finale des Main-Events eine reine Männerrunde. Elisabeth Hille schied auf Platz 11 aus und Gaelle Baumann "bubbelte" mit Platz 10 den Finaltisch. Die 29jährige spielte als Shortstack klasse mit, konnte sich mehrfach durch aufdoppeln im Sattel halten. Am Ende reichte es dann doch nicht für das Großereignis.
Die neun Finalisten sind bisher unbeschriebene Blätter, werden aber wie die Vorgänger auch, in den nächsten Wochen im Rampenlicht ei Profil entwickeln und ein Teil der Pokergeschichtsbücher werden.
Hier ein Blick auf die Glücklichen. Neben dem Chipstack gibt es auch die Wettquoten ...
1. Jesse Sylvia - 43,875,000 - 3/1 Odds
2. Andras Koroknai - 29,375,000 - 5/1 Odds
3. Greg Merson - 28,725,000 - 5/1 Odds
4. Russel Thomas - 24,800,000 - 6/1 Odds
5. Steven Gee - 16,860,000 - 8/1 Odds
6. Michael Esposito - 16,260,000 - 8/1 Odds
7. Robert Salaburu - 15,155,000 - 9/1 Odds
8. Jacob Balsiger - 13,115,000 - 12/1 Odds
9. Jeremy Ausmus - 9,805,000 - 16/1 Odds
Im letzten Jahr konnte Pius Heinz vom 6. Platz (ebenfalls mit 16 Millionen Chips) das Feld aufrollen. Vielleicht sollte man sich eine der 8:1-Quoten sichern?
Während die Chips ganz gut verteilt sind, gibt es in Sachen Nationalität eine deutliche Übermacht. Acht Amerikaner und ein Ungar kämpfen um die WM und Millionenbeute. Die Wahrscheinlichkeit das die Siegprämie die US-Wirtschaft ankurbelt ist demnach riesig.
Heitmann startet durch und c(r)asht
Es hätte so schön sein können. Aber am verflixten 7. Tag des Events erwischte es gleich drei Deutsche.
Der sechste Tag des Main-Events wurde etwas verlängert um das Feld auf die letzten 3 Tische zu reduzieren. Mit 27 verbleibenden Spielern ging es dann am nächsten Tag dann stramm in Richtung Finale.
Während Vanessa Selbst die Weltmeisterschaft leider abschreiben musste (73. Platz), durften sich noch 2 Frauen Chancen auf den ganz großen Coup machen Elisabeth Hille (9,7 Mio Chips) und Gaelle Baumann (6,2 Mio Chips) hofften das Beste. Auf jeden Fall ist dies für das weibliche Geschlecht das beste Abschneiden seit 2000. Damals schafften es Kathy Liebert und Annie Duke auf die Plätze 17 und 10. Das beste Ergebnis für die Frauen erreichte Barbara Enright mit einem fünften Platz im Jahr 1995.
Neben Selbst und Sommerville schied auch der letzte November-Niner im Feld aus. Sam Holden hätte nichts gegen einen weiteren Main-Event-Finalversuch einzuwenden gehabt - aber sein Kartenglück war am Tag 6 verbraucht.
Den Tag 7 begann der Kanadier Marc Ladouceur als Chipleader. Mit 15,8 Millionen Chips im Stack lag er 3 Millionen vor dem Verfolger Daniel Strelitz. Nico Maag startete mit 1,3 Millionen als Shortstack und Wilfried Haerig war mit 2,6 Mio nicht deutlich besser gestellt. Beste Aussichten für ein deutsches Bracelet hatte damit Jan Heitmann der immerhin 6,3 Millionen vor sich hatte.
Mit 11 BigBlinds setzte Maag direkt nach "Anpfiff" alles auf eine bzw. zwei Karten. AJo reichten für einen korrekten Push und der Gegner zeigte mit AQ das Worst-Case-Scenario. Platz 27 und $294k Preisgeld für den als Shorty gestarteten Maag.
Heitmann (Foto) geriet in einige unangenehme Situationen (3-Bet-Pot, missglückter Bluff) und verlor einige Chips. Mit verbleibenden 3,1 Millionen im Stack riskierte er mit 6-6 ein Reraise das im All-In endete. Der Gegner präsentierte 8-8 und kassierte die Chips des Deutschen. Auch für Platz 26 gab es $294k Prämie.
Wilfried Haerig kämpfte tapfer aber wenn man als Shortstack mit AA verliert sind die Pokergötter definitiv gegen einen. Platz 15 für den letzten Deutschen im Rennen um die Weltmeisterschaft. Härig darf sich - nach dem ersten Ärger - über eine Geldprämie in Höhe von $369k freuen.
Main-Event
Das Main-Event läuft und läuft und läuft. Inzwischen hat sich die Spreu vom Weizen getrennt. Die Geldränge sind lange erreicht und das Feld ist mit weniger als 100 Teilnehmern sehr übersichtlich - Zum Start des dritten Tages waren immerhin noch 1,760 Spielberechtigte an die Tische gekommen.
Der Geldsegen setzte mit 666 restlichen Teilnehmern ein - Bubbleboys wurden David Kelley, Desmond Portano, Dane Lomas und Steve Rosen. Bei dem Andrang durften sich die vier Spieler die Prämie für den 666. Platz ($19,227) teilen und auch ein Ticket für das Main-Event 2013 ausspielen.
Wenn man den Aussagen der Profis Glauben schenken darf/will ist der Druck der auf den Spielern lastet nicht größer als bei anderen Events. Das Main-Event ist im Vergleich zu anderen Turnieren allerdings ein Marathon. Dementsprechend ausgelaugt zeigen sich viele Spieler an den Tischen. Nach 5 Tagen Dauerpokern und dem Erreichen der Geldränge ist bei vielen der letzte Biss verloren gegangen und daraus resultiert dann schonmal ein Push der auch durch den möglichen Feierabend motiviert sein könnte.
Diverse bekannte Spieler schafften es zwar bis in die Geldränge mussten dann aber auf der letzten Wegstrecke in Richtung Finaltisch aufgeben. Daniel Negreanu verlor z.B. auf Platz 160 seine letzten Chips mit KQ vs AQ. Andrew Lichtenberger, Sorel Mizzi, Freddy Deeb, Marcel Luske und Dan Shak erwischte es genauso wie Pius Heinz. Das Kunststück einer Titelverteidigung wird uns also auch in diesem Jahr nicht gezeigt.
Aber nach Tag 5 sind Hoffnungen auf einen weiteren deutschen Weltmeister durchaus berechtigt. Immerhin sind mit Wilfried Härig (Platz 5 im Chip-Count!), Nicco Maag und Jan Heitmann noch 3 Landsleute im Rennen. Drei Frauen sind ebenfalls noch im Feld zu finden. Neben Vanessa Selbst hoffen Gaelle Baumann und Elisabeth Hille auf das Finale.
Chipleader ist Kyle Keranen - der Amerikaner hat 6,9 Millionen Chips gesammelt und damit einen 800k-Puffer vor dem nächsten Verfolger (Robert Salaburu) aufgebaut.
Natürlich sind viele Unbekannte auf dem Weg in's Rampenlicht. Einige gestandene Pro's können den Finaltable aber aufwerten ... Amnon Filippi, Eric Buchman, Isaac Baron, Gavin Smith, Sam Holden, Vanessa Selbst und Erik Cajelais dürften im Falle einer Finalteilnahme mit einer Favoritenrolle in's Finish gehen.
Main-Event - Ivey raus und Texas Dolly oben auf
Bei drei Starttagen und knapp 7k Teilnehmern sind natürlich auch mehrere zweite Runden erforderlich.
In dem Trubel gingen Spieler wie Kevin MacPhee, Mike Sexton, David Williams, Erica Schoenberg, Brian Rast, Jeff Lisandro, Chad Brown, Erik Seidel, Jennifer Tilly, Phil Laak, Lex Veldhuis, Annette Obrestad, Andrew Robl, Humberto Brenes, Chris Moneymaker, Jonnathan Duhamel und auch Phil Ivey verloren.
Der Titelverteidiger Pius Heinz konnte sich in die dritte Runde kämpfen und hofft auf einen guten Lauf zur rechten Zeit.
Den guten Lauf hatte u.a. Shaun Deeb der seinen Stack stark ausbauen konnte. Ebenfalls gut für die dritte Runde munitioniert: Daniel Negreanu, Jason Sommerville und Eugene Katchalov, Jake Cody, Joe Cada und Main-Event-Debütant Viktor Blom.
Negreanu dürfte auf ein gutes Main-Event-Ergebnis hoffen. Die bisherige Series war für den PokerStars-Pro frustierend und auch der sonst so lockere Kanadier dürfte nach den nervenaufreibenden Turnierwochen relativ verkrampft um die letzte Chance auf einen Erfolg kämpfen.
Doyle Brunson Meinungswandel in Richtung Turnierteilnahme könnte sich für den Veteranen auszahlen. Er spielte seinen Stack auf über 100k und wird den Youngstern in den Folgerunden sicher weitere Chips abluchsen.
The Main Event - Der Preispool steht fest
Nach den Starttagen wurden 6,598 Teilnehmer gemeldet. 666 Plätze werden bezahlt und der Weltmeister wird mit $8,527,982 Prämie das Rio verlassen.
Am zweiten Starttag kamen mehr als 2000 Spieler an die Tische. Während Vanessa Selbst und Daniel Negreanu den Stack ausbauten schieden Roland de Wolfe, Andy Bloch, Vanessa Rousso, Alexander Kravchenko und Jean-Robert Bellande aus.
Für Gesprächsstoff sorgte Doyle Brunson. Die Pokerlegende gab per Twitter den Verzicht auf das Main-Event bekannt. Er sei durch die wochenlangen Cash-Games müde und würde deshalb das Main-Event auslassen. Bereits am Folgetag überlegte es sich der 78jährige Pokerjunkie anders. Ohne viel Brimborium scooterte er an die Registrierkasse und kaufte sich ein ... "ein so großes Event darf man nicht verpassen" war der lapidare Kommentar zum Meinungswechsel
Mehr als 3000 Teilnehmer am dritten Starttag sorgten für zufriedene Gesichter bei den Veranstaltern. Der neue Weltmeister hat also schon die ersten Orbits gespielt - die Suche nach dem Glücklichen beginnt. Insgesamt werden $62,021,200 Preisgeld auf die Geldränge verteilt und die Riesensummen gehen natürlich an die November-Nine (bleiben wir mal bei der Bezeichnung ... auch wenn's diesmal nicht im November entschieden wird).
Hier die ausgelobten Preisgelder für die Top 9:
1. $8,527,982
2. $5,292,889
3. $3,797,558
4. $2,850,494
5. $2,154,616
6. $1,640,461
7. $1,257,790
8. $971,252
9. $754,798
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