Tag 1D sollte die Gesamtteilnehmerzahl maßgeblich pushen und die 2200 Vorabregistrierungen beruhigten die Veranstalter immens. Tatsächlich kamen noch diverse spontane Teilnehmer mit in das Feld und am Ende der Buy-In-Phase ließen 2,802 weitere Spieler die Kasse klingeln.

Damit sind in diesem Jahr 6,865 Spieler zur Weltmeisterschaft angetreten und spielen um den Titel und die Siegprämie in Höhe von $8,711,956. Die begehrten Geldränge sind für die Top 693 Spieler registriert.

tillyDie letzte Teilnahmechance nutzten u.a. Tom Dwan, Prahlad Friedman, Bertrand Grospellier, Steve Zolotow, Jennifer Tilly (Foto), David Williams, Liv Boeree, Jennifer Harman, Mike Sexton und die ehemaligen Weltmeister Joe Hachem, Huck Seed und Jamie Gold.

Dwan schied bereits nach knapp 2 Stunden aus und muss in Sachen Bracelet-Wetten nun auf die WSOP-E hoffen.  Auch ElkY hatte einen schlechten Tag und beendete seine WSOP

Am Tag 2A sorgte Phil Hellmuth für Aufregung. Während sich niemand über eine Verspätung wundert, war die Abwesenheit Hellmuth’s diesmal außergewöhnlich lang. Nachdem sein Stack verdächtig runterblindete, versuchte ihn Mike Matusow erfolglos  zu kontaktieren. Sowohl Handy waren aus als auch die Rezeption auf „bitte nicht stören“ instruiert. Am Ende musste die Security in’s Zimmer und den verdutzten Hellmuth wecken. Der sprang sofort in die Klamotten und in’s Auto. Als er es in den Saal schaffte, war sein Stack auf ca. die Hälfte geschmolzen. Der Pokerbrat war davon ausgegangen, am Tag 2B zu spielen. Er schaffte es den Shortstack wieder auf 65k zu spielen. Damit kann er den aktuellen Chipleader Aleksandr Mozhnyakov zwar nicht beeindrucken (der hält 478k), darf aber weiter vom 12. Bracelet träumen.

2,031 Spieler hatten sich für den Tag 2A registriert –  davon schafften es immerhin 990 in die nächste Runde.  Mit knapp 300k im Stack darf man auf einen guten Lauf von Sebastian Ruthenberg hoffen während sein  PokerStars-Pro-Kollege Jonathan Duhamel seine Titelverteidigung bereits am zweiten Tag zu den Akten legen musste – Freud und Leid sind beim Poker (wie immer ) dicht beieinander.