Event #43

Andre Akkari holt sich das Bracelet und $675,117 Siegprämie. Der Brasilianer kaufte sich für $1,500 in das  No-Limit-Hold'em Turnier ein. Insgesamt waren 2,857 Spieler angetreten und das Preisgeld lag bei 3,9 Millionen Dollar.

Mit mehr als 50 brasilanischen Fans in den Zuschauerrängen war für südamerikanisches Temperament und gute Stimmung im Saal gesorgt. Nachdem Akkari einen 1:3 Rückstand im letzten Zweikampf aufholen konnte und nach mehrstündigem Heads-Up das Bracelet erhielt, war die Partystimmung perfekt. Man darf behaupten, dass das zweite Bracelet für Brasilien in der WSOP-Geschichte gebührend gefeiert wurde ^^

 

Event #44

$2,500 Seven-Card-Razz lockte 363 Spieler in den Saal. Im Feld u.a. John Cernuto, Barry Greenstein, Jennifer Tilly, Robert Mizrachi, Daniel Negreanu und Jimmy Fricke. Rober Williamson III spielte ein gutes Turnier und musste sich erst auf Platz 4 geschlagen geben. Das Heads-Up spielten Rep Porter und Stephen Su. Während Su sich mit dem zweiten Platz und 130,075  Dollar zufrieden gab, kassierte Porter $210,615 und sein zweites Armband (bereits 2008 konnte er ein NLHE-6-Max-Event in der WSOP für sich entscheiden). Damit summiert sich das Gesamtpreisgeld in seiner Karriere bereits auf über 1,5 Millionen Dollar.

 

Event #45

$1,000 NLHE mit 2,890 Teilnehmern – da benötigt man schon eine Menge Glück bis zum Titel. Der ehemalige US-Marine Ken Griffin hatte die Pokergötter auf seiner Seite und nach dem Heads-Up das Armband am Handgelenk. Die $455,356 Siegprämie dürften nicht in die Hosentaschen des 34jährigen Texaners gepasst haben.

 

Griffin gehört zu den Glückspilzen die es bereits mit dem ersten Cash in der WSOP zu Bracelet-Ehren schafften. Das Geld will er u.a. für die Behandlung seiner an Krebs erkrankten Mutter einsetzen.

 

Antonio Esfandiari schaffte es auf den siebten Platz. Für diese Leistung gab es $53,288 Siegprämie – der Magician hätte sicherlich auf das Geld  verzichtet und stattdessen das Bracelet genommen.

 

Event #46

Heads-Up NLHE-6max.

In diesem Event wurde die starre „Zehn-Blindlevel-Regelung“ wieder heiß diskutiert. In diesem Jahr wird unabhängig vom Turnierverlauf/-stand nach dem zehnten Level Feierabend gemacht. Hier wurde das Heads-Up zwischen Joe Ebanks und Chris Moorman pausiert. Ebanks hatte zu dem Zeitpunkt eine deutliche Führung und am Folgetag waren dann nur noch wenige Hände bis zum Triumph zu spielen. Ob in diesen Fällen eine Unterbrechung wirklich sinnvoll ist bleibt umstritten. Ebanks erhielt als Siegprämie phänomenale $1,158,481.  Der Zweitplatzierte kassierte immerhin noch $716,282. Betrand Grospellier hatte übrigens gute Chancen auf ein weiteres Bracelet, schied dann allerdings auf dem dritten Platz aus ($447,074).

 

Event #47

$2,500 Omaha/Seven-Card-Stud-8-or-better.

Der 27jährige Owais Ahmed traf im Heads-Up auf Michael Mizrachi und konnte den sympathischen Pro tatsächlich bezwingen. Der „Grinder“ lag im Duell bereits mit 3:1 vorne und nur wenige hätten wohl noch Wetten auf den in Pakistan geborenen Ahmed abgeschlossen – aber nach einem Comeback kassierte der Underdog aus Irvine, CA den Scheck in Höhe von $255,959 und feierte sein WSOP-Armband. Wie üblich hatte Mizrachi lautstarke Unterstützung der Railbirds auf seiner Seite – Ahmed hatte zwar das Gefühl den ganzen Saal gegen sich zu haben, als Experte für Omaha-8 und Stud-8 ließ er sich aber nicht entmutigen und spielte sein „A-Game“. Am Finaltisch saßen nebem Mizrachi mit Scotty Nguyen und Abe Mosseri weitere Topsspieler die in Sachen Bracelet nichts unversucht ließen um sich dann doch geschlagen geben zu müssen. Nguyen verlor auf dem fünften Platz die letzten Chips ($53,091)  während Mosseri auf Platz 3 ($100,532) ausschied. Michael Mizrachi erhielt für den zweiten Platz $158,148 als Trostpflaster.