Limit Hold'em hat die Glanzzeit hinter sich, dennoch kauften sich 675 Spieler für $1,500 in das Bracelet-Event ein. Das Teilnehmerfeld war stark US-lastig. Viele Stars wie z.B. Phil Hellmuth, Michael Mizrachi, Joe Sebok, Daniel Negreanu, Tom Dwan, Allen Cunningham mussten sich bereits am ersten Tag verabschieden. Immerhin 135 Teilnehmer schafften es in den zweiten Tag.

Am zweiten Tag  platzte recht früh die Bubble und ab Platz 63 waren die Geldränge erreicht. Zum Feierabend hatten noch 15 Spieler Chips und mit Scott Clements war auch ein bekannterer Name noch im Rennen um das begehrte Armband. Clements musste allerdings auf dem neunten Platz den Stuhl räumen.

Am Finaltable schlug dann die Stunde des 29jährigen PokerPro's Harrison Wilder. Obwohl es mehrfach nicht gut aussah, spielte sich Wilder durch das Feld und gewann nach mehreren Double-Ups auch das Heads-Up gegen Thomas Jamieson.

Wilder der nach dem Black-Friday seinen Lebensunterhalt im Live-Spiel verdienen will, plant gerade den Umzug nach Vegas. Nachdem er sämtliche Chips am Finaltisch einsammeln konnte und neben dem Bracelet den Scheck in Höhe von $205,065 kassierte, sollte einem längeren Aufenthalt in der Pokermetropole  nichts im Wege stehen.