Steve Billirakis entscheidet das WSOP E Turnier #3 für sich

Mit dem Sieg im PLO Event hat Billirakis sein zweites Bracelet gewonnen.

Mit Erich Kollmann, Sam Tricket und Eoghan O'Dea am letzten Tisch war dies keine leichte Aufgabe. Mit einem Scheck in Höhe von €238,140 wurde die Leistung fürstlich honoriert.

Billirakis beendete mit diesem Sieg eine fünfjährige Durststrecke. Damals hatte er al jüngster Spieler ein Bracelet erspielt. In dem Moment fühlt man sich bereits als sicherer Sieger in den nächsten Events und wird brutal von der Wirklichkeit und der Varianz eingeholt, so der Pro im Interview. Trotz dieser „Lehre“ hofft der Vater 2er Kinder natürlich auf ein schnellen nächsten Erfolg.

Hier ein Überblick auf das Endergebnis:

Steve Billirakis – €238,140
Michele Di. Laura – €141,171
Ramzi Jelassi – €105,937
Sam Trickett – €77,642
Jérôme Bradpiece – €57,912
Konstantin Uspenskiy – €43,950
Erich Kollmann – €33,922
Sam Chartier – €26,610
Eoghan O'Dea – €21,221

Event #4
NLHE Shootout
ist eine beliebte Turniervariante und selbstverständlich gehört diese Variante in den Turnierkalender der WSOP.

Auch bei dieser Veranstaltung waren zahlreiche prominente Spieler am Start. Auf dem Weg in's Finale gingen unter anderem Vanessa Selbst, Chad Brown, Freddy Deeb und Terrence Chang verloren.

Bei den 10 Finalisten zählen Bertrand Grospellier und Steve O'Dwyer zu den Favoriten.  
Beide Spieler versuchen neben Bracelett und Preisgeld auch für das „Bluffplayer of the Year“-Rennen zu punkten.

€10,600 Split Format Hold'em Championship
Die Veranstalter bleiben kreativ und haben unter der oben anstehenden Bezeichnung ein neues Turnierformat im Angebot. Am ersten Turniertag wird an Fullring-Tischen gespielt. In der zweiten Ründe dürfen die Spieler ihr Können im 6-Max beweisen. Ab Tag 3 geht es dann Heads-Up weiter.

Diese Idee lockte 125 Spieler an die Tische und der Preispool ist mit €1,2 Millionen beachtlich. Die ersten 16 Plätze werden bezahlt und für den Sieger sind €336,008 reserviert.

Während u.a. Eugene Katchalov und Andy Frankenberger am ersten Tag ausschieden, lief es für Dennis Bejedal ausgezeichnet. Er  wird die verbleibenden 72 Spieler als Chipleader am Tag 2 anführen. In der nächsten Runde wird das Feld auf 16 reduziert – die Bubble platzt also im 6 max.

Im Feld sind mit Michael Mizrachi, Tom Dwan, Freddy Deeb, Peter Jetten und Brian Hastings fürchterlich kompetente Spieler zu finden. Das lässt auf spannende Heads-UPS hoffen.