Inzwischen hat die Series Fahrt aufgenommen und es geht Schlag auf Schlag:

Event #8

Sean Getzwiller war der Glückspilz der das erste $1k-Donkament der Series für sich entscheiden konnte. Er sammelte die Chips von 4,177 Spielern und kassierte nach fünf Spieltagen den Scheck in Höhe von $611,185. Zweiter Sieger wurde Sadan Turker der sich im Heads-Up nach mehreren Stunden Spielzeit geschlagen geben musste.

 

Event #10

Geffrey Klein zeigte allen Zweiflern das Aufgeben im Poker keine Option ist/sein sollte. Der 44jährige spielte sich im $1,500 6max-NLHE bis in das Heads-Up. Dort traf er auf Nicholas Blumenthal der einen 9:1 Vorsprung in Chips hatte. Während sich Blumenthal als sicherer Sieger wähnte, gab Klein nicht „klein bei“ :). Er drehte das Spiel und kassierte $544,388 Siegprämie + Bracelet. Respekt!

 

Event #11

$10,000 Championship-Event Omaha Hi-Lo. Der Russe Vyacheslav Zhukov schlug sich durch ein relativ großes Teilnehmerfeld (202 Spieler). Der 22jährige schlug im dreistündigen Heads-Up George Lind und feierte sein Bracelet und das Preisgeld von $465,216

Mit Richard Ashby, Josh Arieh und Steve Billirakis war wieder einmal ein Finaltisch sehr stark besetzt. rast

 

Event #12

$1,500 No-Limit-Triple-Chance-Event. Für das Event registrierten sich 1,340 Spieler und der Sieger kassierte $352,808. David Diaz konnte sich am Finaltisch u.a. gegen Bill Chen durchsetzen. Der aus Honduras stammende Spieler hat in seinen 26 Lebensjahren schon manches erleben müssen. Nach einer Krebsdiagnose gaben die Ärzte ihm kaum Überlebenschancen. Auf Anraten eines Behandlers zog er nach Memphis und wurde dort klinisch behandelt. Tatsächlich besiegte er mit Hilfe der Ärzte den Krebs, blieb in den Staaten und lernte das Pokern. Mit dem Bracelet gibt es nun ein „Hollywood-Happy-End„.

 

Event #13

Shoot-Out war das Motto und 1,440 Spieler ließen sich begeistern. Am Ende saß der 23jährige Andrew Badecker allein am Tisch. Er hatte alle Chips gesammelt und aus den $1,500 Startgeld stolze $369,371 gemacht. Dan Kelly, Vitaly Lunkin und David Pham schafften es ebenfalls bis weit nach vorne …aber nach 3 Runden hatte der junge Spieler den gestandenen Pro's nicht nur den Schneid sondern auch die Chips abgekauft.

 

Event #14

Tyler Bonkwoski gewann das $3,000 Limit-Hold'em-Event. 337 Spieler kamen für die schon mehrfach totgesagte Variante an die Tische. Der Kanadier hatte das Kartenglück im richtigen Moment auf seiner Seite und erhielt neben dem obligatorischen Armband den Scheck in Höhe von $220,817. Bonkwoski musste sich u.a. gegen Jeff Shulman behaupten. Dieser spielte bereits den fünften Finaltisch einer WSOP seiner Karriere. Insgesamt war wieder einmal ein hohes Spielniveau zu beobachten. Im Limit-Hold’em hat kaum noch ein Pro eine wirklich Edge und durch die steigenden Blinds ist kaum Zeit kleine (evtl. vorhandene) Vorteile zu nutzen. Aber Bracelet ist Bracelet J

 

Event #15

Brian Rast (Foto) spielt eher Cash-Game und nur sporadisch Turniere. Zum $1,500 Pot-Limit-Hold'em Event wurde er von seinem Kumpel Antonio Esfandiari überredet. Rast schaffte es durch das Feld der 765 Spieler und freute sich über das Bracelet und den unverhofften Geldregen im Wert von $227,232. Bekannteste Gegner im Finale waren Allen Kessler und Ali Eslami. Eslami schied auf dem 6. Platz aus … Kessler kämpfte im Heads-Up um den Titel und war dann zweiter Sieger ($140,309).

 

Event #19 – $2,5´00 Limit Hold'em 6max

In die entscheidende Phase des Turniers schaffte es u.a. Matt Matros der gern sein zweites Bracelet erspielt hätte und Kim Nguyen kam als dritte Frau in diesem Sommer in ein WSOP-Finale und hätte sicherlich gerne Vanessa Selbst als TurniersiegerIN etwas Konkurrenz gemacht. Für beide reichte es lediglich für eine gute Platzierung. Der Sieg ging an den 26jährigen Darren Woods. Damit ging bereits das dritte Armband nach England. Woods erklärte dies im Interview etwas überheblich. Seiner Meinung nach wären die Briten die besten Pokerspieler der Welt und nachdem er sein Ziel (Bracelet) erreicht hatte, würde er nun ein zweites Bracelet wollen. Er kündigte weitere Eventgewinner aus GB an.

Ok, nachdem man 353 Gegner geschlagen hat und noch im Siegestaumel ist, darf man etwas auf den Putz hauen. Mit $213,000 Siegprämie kann er die nächsten Buy-Ins auf alle Fälle aufbringen. Kim Nguyen kassierte für den zweiten Platz immerhin $131,900.