Die Mixed-Games haben auch in der WSOP einen besonderen Status – hier scheitern die „one-trick-ponys“ und die Herzblutspieler/Veteranen haben einen Vorteil. Für das $2,500 Buy-In-Event kauften sich 431 Spieler ein und das Finale zog sich über zwei Tage. Am Ende durfte sich Chris Lee über sein Bracelet und $255,000 Siegprämie freuen.

Das 10-Game wurde erstmals in der Series gespielt. Die Spieler werden mit den Varianten NLHE, PLO, 2-7-Triple-Draw-Lowball, Limit-Hold'em, Omaha-8-or-better, Razz, 7-Card-Stud, 7-Card-Stud-8-or-better, Badugi und No-Limit-2-7-Lowball konfrontiert. Dieser Herausforderung stellten sich u.a. Chad Brown, Layne Flack, Jason Mercier, Shaun Deeb, Joe Hachem, Erik Lindgren und Mike Matusow.

Am Finaltisch saßen mit John D'Agostino und Shaun Deeb zwei starke Spieler die als Favoriten gehandelt wurden. Als deutlich Führender wurde auch Brian Haveson hoch gehandelt der es immerhin bis in das Heads-Up schaffte. Lee überraschte alle und sammelte die Chips. Haveson kassierte für den zweiten Platz $157,491 – auch kein schlechter Stundenlohn für 4 Tage Arbeit.

Mit seinem ersten Cash in der WSOP schafft es der Amerikaner direkt zum Bracelet. Im Interview freute er sich natürlich entsprechend und gab zu lediglich 3 Varianten gut zu beherrschen – so viel zum Thema Spezialisten J