Die Pokerweltmeisterschaft geht in die letzte Runde. Die November-Nine haben die monatelange Turnierpause überstanden und durften die Stacks an den wichtigsten Finaltisch der Pokerwelt bringen. heinz

Neun Spieler begannen den Tag und ein Drittel darf den Traum von der Weltmeisterschaft weiter träumen. Nach 51 Händen gab es dann für den ersten Spieler das böse Erwachen. Sam Holden riskierte seinen Stack mit AJs und Ben Lamb hielt mit AK gegen. Bereits am Turn hatte Lamb einen Flush und Holden's Schicksal damit besiegelt. Für den neunten Platz gibt es einen Scheck in Höhe von $782,115.

Auf dem achten Platz erwischte es Anton Makiievskyi. Der Ukrainer schob seine 10,5 Millionen mit KQ in die Mitte. Pius Heinz (Bild) stellte sich aus dem BigBlind mit seinem 9er-Pärchen dem Glück. Mit KJJ war der Deutsche plötzlich hinten, durfte am Turn aber jubeln – eine weitere 9 brachte das FullHouse und den nächsten freien Platz am Tisch. Makiievskyi wurde also nicht der jüngste Weltmeister in der WSOP-Geschichte dafür aber Millionär (Preisgeld für Platz 8 = $1 Mio.).

Mit diesem Pot übernahm Heinz den Chiplead und konnte die Führung in den weiteren Stunden weiter ausbauen. Auf Platz 7 eliminierte Martin Staszko den Shortstack Bob Bounahra – der bereits $1,314,097 Prämie kassierte.

Phil Collins hatte seine Chips gegen Lamb in der Mitte. Mit QJ gegen Lambs AQ sah es schlecht aus – Collins konnte aber mit einem geriverten Flush sein Ausscheiden verzögern und die Freunde feierten in den Zuschauerrängen lautstark den Suckout. Eoghan O'Dea erging es umgekehrt – er brachte seine Chips als Favorit in die Mitte (A9o vs. Q8s) und war nach dem River von Lamb geschlagen und schied noch im gleichen Orbit aus (Prsigeld: .$1,720,831).

Direkt nach dem Bustout des Iren erwischte Pius Heinz erneut 99 und riskierte seine Chips gegen den gesamten Stack von Phil Collins der mit A7 in's Rennen ging. Während Heinz ein Set floppte konnte sich Collins nicht verbessern und verschwand in Richtung Kasse um seine $2,269,599 Preisgeld abzuholen.

Mit vier verbleibenden Spielern ging es dann in die Pause. Nach der Pause doppelte Heinz den Kontrahenten Staszko auf und Lamb war als Shortstack gefordert. Dem jungen Pro gelang ein Double-Up gegen Matt Giannetti der anschließend extrem Shortstacked war. Zwar gelang noch ein Double-Up gegen Staszko … aber das Blatt ließ sich nicht mehr wenden. In der 178. Hand nahm Lamb die letzten Chips von Giannetti der für den vierten Platz $3,012,700 Prämie erhielt.

Am Dienstag wird der Weltmeister gekürt. Die Chancen den Titel nach Deutschland zu holen stehen nicht schlecht … hier ein Blick auf die Chipstacks:

Pius Heinz – 107,800,000

Ben Lamb – 55,400,000

Martin Staszko – 42,700,000