Am dritten Tag war das Teilnehmerfeld erstmals vereint im Saal und damit konnte Phil Hellmuth kein weiterer Fehler unterlaufen. Diesmal verpasste er nicht die ersten Level und rettete sich relativ shortstacked in den vierten Tag.

1.864 Spieler durften die Runde beginnen und mit den Geldrängen in weiter Ferne hieß das Motto: Überleben und Stack bauen. Dieses Ziel erreichten zum Feierabend lediglich 852 Spieler.

Patrick Poirer sammelte dabei 1,3 Millionen Chips und startete als Chipleader in den nächsten Tag starten. Sebastian Ruthenberg war mit 889k im Stack im Verfolgerfeld. Ebenfalls im Rennen: Peter Jetten, J.P. Kelly, Ben Lamb,  Jean-Robert Bellande, Eli Elezra, Vanessa Rousso, Allen Cunningham, Todd Brunson, Erick Lindgren, Shannon Shorr und Daniel Negreanu.

Wenn 1000 Spieler ausscheiden sind natürlich auch prominente Namen unter den Opfern: Patrick Antonius, Justin Bonomo, Huck Seed, Victor Ramdin, Neil Channing, Florian Langmann, und Jason Mercier gehörten beispielsweise zu dieser Gruppe.

luckboxAm vierten Tag wurden dann die Geldränge endlich erreicht und während die meisten nun die Preisleiter hochklettern möchten, sind einige mit dem großen Traum von den November Nine beschäftigt.

377 Spieler qualifizierten sich für Runde 5 und Manoj Viswanathan überrundete Poirer indem er seinen Stack auf 2,1 Millionen Chips spielte. Sebastian Ruthenberg (Foto) steigerte sich ebenfalls und durfte 1,1 Millionen in seine Tüte zählen. Max Heinzelmann erwischte einen „Heater“ und sammelte 1,6 Millionen Chips während sich Sandra Naujoks leider geschlagen geben musste. Sie befindet sich zwar in guter Gesellschaft – Hellmuth, Brenes, Rousso, Lisandro schieden ebenfalls aus – aber das ist kaum ein Trost.

Die Luft auf dem Weg zur Weltmeisterschaft wird dünner, das Turnier immer spannender und wir haben deutschsprachige Spieler in aussichtsreicher Position, also Grund zum Daumen drücken. Ein schönes Turnier … bisher.