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WSOP 2011

Pius Heinz gewinnt das Main-Event

$8,715,638 Siegprämie transferiert der 22jährige Deutsche in seine österreichische Wahlheimat und die Poker-WG in Wien darf sich auf eine große Party mit dem frischgebackenen Pokerweltmeister freuen.

Die letzten drei Spieler nahmen erneut im Rampenlicht Platz und als Chipleader war Heinz der Favorit. Bereits in der ersten Hand stockte den Zuschauern der Atem. Stazko und Lamb fackelten nicht lange und packten Preflop sämtliche Chips in die Mitte. Der Tscheche hielt 77 und war leichter Favorit gegen KJ vom aggressiven Lamb.

Weder K noch J ließen sich auf dem Board sehen und Ben Lamb fand sich mit nur noch 12 Millionen Chips in prekärer Situation wieder. Der Amerikaner versuchte sich mit Q6 und einem Comeback. Stazko hielt mit JJ gegen und nahm die letzten Chips an sich und sorgte für ein schnelles Heads-Up. Lamb brachte die meisten Freunde und Fans mit an die Rails ... dementsprechend groß war die Enttäuschung. Allerdings sind $4,021,138 Preisgeld ein anständiges Sümmchen und die Verzweiflung über die verpasste Chance auf das Weltmeister-Armband wird sich bald legen.

Pius Heinz und Martin Staszko spielten dann ein episches Duell (der längste Zweikampf seit 10 Jahren). Mehrfach wechselte die Führung und durch den Live-Stream wurde die Aggressivität und Taktik der Kontrahenten deutlich. Die Spieler brauchten kein Pärchen um am Turn per Reraise alle Chips zu pushen. Ace oder King - High reichten durchaus für spektakuläre Moves.

Nach 300 Händen am Finaltable fiel dann die Entscheidung. Staszko pushte mit T7s seine 39 Millionen in die Mitte und Heinz machte mit AKo den Call und den Titel. Martin Staszko bekommt für den zweiten Platz $5,433,086 ausgezahlt.

Der erste Deutsche an einem Finaltisch des WSOP-Main-Events schaffte es direkt bis zum Titel. Eine starke Leistung zu der wir herzlich gratulieren. Da Heinz vor einigen Tagen als neues Mitglied des Team PokerStars begrüßt wurde, dürften wir den jungen Mann noch öfters zu Gesicht bekommen - schöne Sache!

 

November Nine - Pius Heinz startet durch ...

Die Pokerweltmeisterschaft geht in die letzte Runde. Die November-Nine haben die monatelange Turnierpause überstanden und durften die Stacks an den wichtigsten Finaltisch der Pokerwelt bringen. heinz

Neun Spieler begannen den Tag und ein Drittel darf den Traum von der Weltmeisterschaft weiter träumen. Nach 51 Händen gab es dann für den ersten Spieler das böse Erwachen. Sam Holden riskierte seinen Stack mit AJs und Ben Lamb hielt mit AK gegen. Bereits am Turn hatte Lamb einen Flush und Holden's Schicksal damit besiegelt. Für den neunten Platz gibt es einen Scheck in Höhe von $782,115.

Auf dem achten Platz erwischte es Anton Makiievskyi. Der Ukrainer schob seine 10,5 Millionen mit KQ in die Mitte. Pius Heinz (Bild) stellte sich aus dem BigBlind mit seinem 9er-Pärchen dem Glück. Mit KJJ war der Deutsche plötzlich hinten, durfte am Turn aber jubeln - eine weitere 9 brachte das FullHouse und den nächsten freien Platz am Tisch. Makiievskyi wurde also nicht der jüngste Weltmeister in der WSOP-Geschichte dafür aber Millionär (Preisgeld für Platz 8 = $1 Mio.).

Mit diesem Pot übernahm Heinz den Chiplead und konnte die Führung in den weiteren Stunden weiter ausbauen. Auf Platz 7 eliminierte Martin Staszko den Shortstack Bob Bounahra - der bereits $1,314,097 Prämie kassierte.

Phil Collins hatte seine Chips gegen Lamb in der Mitte. Mit QJ gegen Lambs AQ sah es schlecht aus - Collins konnte aber mit einem geriverten Flush sein Ausscheiden verzögern und die Freunde feierten in den Zuschauerrängen lautstark den Suckout. Eoghan O'Dea erging es umgekehrt - er brachte seine Chips als Favorit in die Mitte (A9o vs. Q8s) und war nach dem River von Lamb geschlagen und schied noch im gleichen Orbit aus (Prsigeld: .$1,720,831).

Direkt nach dem Bustout des Iren erwischte Pius Heinz erneut 99 und riskierte seine Chips gegen den gesamten Stack von Phil Collins der mit A7 in's Rennen ging. Während Heinz ein Set floppte konnte sich Collins nicht verbessern und verschwand in Richtung Kasse um seine $2,269,599 Preisgeld abzuholen.

Mit vier verbleibenden Spielern ging es dann in die Pause. Nach der Pause doppelte Heinz den Kontrahenten Staszko auf und Lamb war als Shortstack gefordert. Dem jungen Pro gelang ein Double-Up gegen Matt Giannetti der anschließend extrem Shortstacked war. Zwar gelang noch ein Double-Up gegen Staszko ... aber das Blatt ließ sich nicht mehr wenden. In der 178. Hand nahm Lamb die letzten Chips von Giannetti der für den vierten Platz $3,012,700 Prämie erhielt.

Am Dienstag wird der Weltmeister gekürt. Die Chancen den Titel nach Deutschland zu holen stehen nicht schlecht ... hier ein Blick auf die Chipstacks:

Pius Heinz - 107,800,000

Ben Lamb - 55,400,000

Martin Staszko - 42,700,000


Elio Fox gewinnt das WSOP-E Main Event

Elio Fox kassiert neben dem begehrten Bracelet die fantastische Summe von 1,4 Millionen Euro als Siegprämie. Damit hat einer der unbekannteren Spieler an dem starbesetzten Finaltisch den großen Coup gelandet.

Nachdem Fox mit TT einen großen Teil seiner Chips gegen Jake Cody riskierte - der JJ hielt - sah es alles andere als gut aus. Aber für einen Sieg im Main-Event braucht man auch eine Menge Glück und das hatte der frischgebackene Millionär. Auf dem Board bastelte er eine Straße und schickte einen der Topfavoriten damit in die Zuschauerränge.

Mit Moritz Kranich war auch ein deutscher Spieler am Finale beteiligt und er hielt sich wacker. Erst auf dem dritten Platz endete der Traum auf's Bracelet und die damit verbundene Triple Crown. Mit 54s riskierte der Deutsche seine Chips und hätte sich bestimmt nach seiner 3bet über ein Fold des Gegners gefreut. Stattdessen hielt Fox 99 und dagegen. Mit 550,000 Euro gab es immerhin ein fettes Trostpflaster für Kranich - und das nächste WSOP-Event kommt bestimmt.

Das Heads-Up spielten mit Fox und Moorman zwei Amerikaner. Moorman hätte mit einem Sieg noch „WSOP-Player of the Year“ werden können, er schaffte es aber nicht den Rückstand von 7:11 Millionen auszugleichen. Fox machte Druck und hatte die dazu passenden Hände ... mit dem Sieg von Fox stand damit gleichzeitig Ben Lamb als „Player of the Year der WSOP in 2011“ fest. Eine beeindruckende Leistung von Lamb, schliesslich spielt er im November noch um den ganz großen Titel mit.

Hier der letzte Blick auf das Ergebnis des Finaltisches inkl. Preisgeld:

1. Elio Fox  €1,400,000

2. Chris Moorman  €800,000

3. Moritz Kranich  €550,000

4. Brian Roberts  €400,000

5. Dermot Blain  €275,000

6. Shawn Buchanan  €200,000

7. Jake Cody  €150,000

8. Max Silver  €115,000

Main-Event in Cannes

So allmählich geht es bei der WSOP-E um die Wurst. Das Feld reduzierte sich auf 25 Spieler und die Spieler nähern sich dem Hauptgewinn in Höhe von 1,4 Millionen Euro.

ubho115 Spieler begannen den Tag und als zum Feierabend geläutet wurde hatten sich mit  Max Silver und Chris Moorman  zwei Engländer ganz nach oben gespielt. Aber auch Erik Seidel, Patrik Antonius, Jake Cody und Tony G sind noch im Feld und wollen in Sachen Titelvergabe ein Wörtchen mitreden.

Der holländische Chipleader Rijkenberg spielte seinen Kamikaze-Stil auch in dieser Runde die er als Chipleader begann. Er verabschiedete sich Scheibchen- bzw. Orbitweise von seinen Chips - Auf dem 49. Platz war dann Schluss für den Gambler. Immerhin hatte er es in die Geldränge geschafft. Dieser entscheidende Schritt blieb Barry Greenstein verwehrt. Er pushte in der Bubblephase mit AQ und wurde vom amerikanischen Pokerkollegen Brian Roberts mit KJs gecallt. Roberts bastelte einen Flush und der „Robin Hood des Pokers“ durfte sein Buch signieren und für alle den Zahltag ausrufen.

Nach der Bubblephase ging es natürlich Schlag auf Schlag und neben Barny Boatman, Hoyt Corkins, Liv Boeree und Freddy Deeb erwischte es auf Platz 27 auch Maria Ho (Bild). In der nächsten Runde werden die Finalisten gesucht ... hier ein Blick auf die aktuellen Top Ten:

1. Max Silver - 1,780,000
2. Chris Moorman - 1,769,000
3. Amir Lehavot - 1,398,000
4. Shawn Buchanan - 1,267,000
5. Dermot Blain - 1,200,000
6. Jeremy Kottler - 943,000
7. Brian Roberts - 901,000
8. Elio Fox - 889,000
9. Andrew Moseley - 863,000
10. Giuseppe Sammartino - 838,000

WSOP-E - Main-Event - Tag 2

Der Preispool und die Verteilung der Prämien stehen fest. Die 593 Spieler kreierten einen Preispool im Wert von €5,692,800. Der Turniersieger wird davon €1,4 Millionen erhalten der Rest wird auf die nächsten 63 Plätze verteilt.

Aber auch nach Tag 2 sind die lukrativen Platzierungen noch weit entfernt. 327 Spieler erschienen und 116 blieben. Auch in der nächsten Runde wird also noch jeder zweite mit leeren Händen davonschleichen müssen.

Die Chance in's Geld zu kommen ist für den Chipleader natürlich deutlich höher und somit wird Constant Rijkenberg optimistisch in den Tag 3 starten - er hat immerhin 462k an Chips in der Tüte. Jake Cody kann da mit 323k an Chips nicht ganz mithalten, dürfte aber die mehr Erfahrung mitbringen. Mit Hoyt Corkins, Erik Seidel, Arnaud Mattern, Liv Boeree, Patrik Antonius, Viktor Ramdin, Carlos Mortensen und Shawn Buchanan sind weitere Großkaliber im Feld zu finden. Selbst eine Titelverteidigung ist nicht ausgeschlossen, James Bord spielte sich ebenfalls in die nächste Runde.

Ausgeschieden sind u.a. Ben Lamb, Tommy Vedes, Scotty Nguyen, Jennifer Harman, Men Nguyen, Brian Hastings, Johnny Chan, Yevgeniy Timoshenko, Shannon Shorr und Olivier Busquet.

Wenn der Name Constant Rijkenberg bekannt vorkommt, liegt dies an der EPT San Remo 2009. Er gewann das Event und war lt. Gerüchten trotzdem ein „Ritter der traurigen Gestalt“. Er hatte im Vorfeld mehr als 100% Anteile an seinem Preisgeld  verkauft und mit dem Sieg damit sogar Verlust gemacht. Alle Welt fragte sich damals wie man versehentlich ein EPT-Event gewinnen könne.

Sollte dieser Spieler also seinen Stack am Tag 3 verballern ... hat dies vielleicht doch einen tieferen Sinn :-)

Hier die aktuellen TopTen im Überblick:

1. Constant Rijkenberg - 462,800

2. Hoyt Corkins - 395,000

3. Jake Cody - 380,000

4. Joel Dodds - 375,000

5. Mustapha Kanit - 320,000

6. Rifat Palevic - 320,000

7. Shawn Buchanan - 300,000

8. Victor Ramdin - 295,000

9. Tom Bedell - 290,000

10. Patrik Antonius - 265,000


WSOP-E - Main-Event Tag 1b

Der Umzug von London nach Cannes war nicht unumstritten, der Erfolg gibt den Veranstaltern nun aber Recht, denn  auch das letzte Event hat einen Teilnehmerrekord aufgestellt.

Am zweiten Starttag kamen weitere  283 Spieler in's Casino und damit sind insgesamt 593 Spieler in's Rennen gestartet.

Mit Tommy Vedes und Alex Kostritsyn haben sich zwei bekanntermaßen gute Turnierspieler nach vorne gespielt, für den Chiplead reichte es nicht. Der Finne Lari Sihvo zeigte am ersten Tag wo der Frosch die Locken hat und baute seinen Stack auf 144k. Damit lag er knapp vor Vedes und darf als Chipleader in die nächste Runde starten.

Ausgeschieden sind neben Michael Mizrachi auch Viktor Blom, Steve Billirakis, Dan Kelly, Bertrand Grospellier, Daniel Negreanu, Jonathan Duhamel, Andrew Feldman, Sorel Mizzi und Sam Tricket.

Am Tag 2 werden die 333 verbleibenden Spieler aus den Starttagen aufeinandertreffen.


WSOP-Europe im Zeitraffer

Das €3k Shootout (Event #5) in Cannes entschied der 26jährige Tristan Wade aus Florida für sich. Am letzten Tisch traf er auf u.a. auf Bertrand Grospellier, Mike Watson (WPT-Sieger) und James Dempsey (Bracelet). Er bestand die Feuertaufe und freute sich über Bracelet und Prämie in Höhe von €182,048.

Wade hatte sich damals vom Moneymaker-Boom inspirieren lassen und blickt auf eine achtjährige Pokerkarriere zurück. In dieser Zeit konnte er 14x die Geldränge von WSOP-Events erreichen und spielte 3 Finaltische. Nun gelang das Meisterstück und die Trophäe erhält einen Ehrenplatz. Der Psychologie-Student hat insgesamt $961,000 Preisgeld erspielt ... den Löwenanteil (750k) allein in 2011. Soviel zum Thema Varianz.

Hier ein Blick auf die Top Ten - inkl. erzieltem Preisgeld:

  1. Tristan Wade €182,048
  2. Michael Watson €112,526
  3. Richard Toth €84,016
  4. Max Silver €63,151
  5. Bertrand Grospelier €47,763
  6. Steve O’Dwyer €36,257
  7. Emil Patel €27,842
  8. Taylor Paur €21,459
  9. James Dempsey €16,637
  10. John Armbrust €12,981

Im Event #5 (€10k Split-Format) schieden mit Daniel Negreanu, Phil Hellmuth, Tom Dwan, Freddy Deeb und Jonathan Duhamel zwar reichlich bekannte Namen aus, mit Jason Mercier und Erik Seidel waren aber zwei TurnierMonster auf dem Weg zum nächsten Titel. grinder

Am Ende triumphierte allerdings Michael Mizrachi (Bild). Der „Grinder“ traf im Finale auf Shawn Buchanan der sich mit dem Trostpreis in Höhe von €207,624 zufrieden geben musste - Buchanan hat damit bereits zum dritten Mal im finalen Heads-Up einer WSOP den Kürzeren gezogen. Mizrachi bekam neben seinem zweiten Bracelet die stolze Prämie von 336,008 Euro.

339 Spieler entschieden sich für eine Registrierung im €1,620 6max-PLO (Event #6). Bereits am ersten Tag wurden die Geldränge erreicht und 36 Teilnehmer durften weiter Titelträumen nachhängen.

Auch in diesem Event versuchten sich gestandene Pro‘s - u.a. Negreanu, Hellmuth, Lisandro, Greenstein und Johnny Chan - Allerdings ohne Erfolg.

Der Turniersieger heisst Philippe Boucher und wurde mit €124,584 prämiert. Der Kanadier liess sich auch in der zweiten Runde weder von Tommy Vedes, Carlos Mortensen, Roberto Romanello und Steve Billirakis aufhalten. Das Heads-Up spielte er gegen Michel Dattani, nachdem der zum Finale führende Nicolas Fierro auf dem dritten Platz ausgeschieden war.

Damit ist der mit Jonathan Duhamel und Pascal LeFrancois befreundete Spieler nun ebenfalls mit einem Bracelet ausgestattet und wird sich im

Homegame keine Neckereien mehr anhören müssen.

Auch hier noch ein Blick auf Ergebnis und  Preisgeld:

1.  Philippe Boucher - 124,584

2.  Michel Dattani - 76,982

3.  Nicolas Fierro - 53,426

4.  Alexander Dovzhenko - 37,529

5.  Jarred Solomon - 26,676

6.  Jack Ellwood - 19,181

Das Main-Event (#7) hatte derweil einen sehr guten Start. Bereits am ersten Starttag kamen 310 Teilnehmer an die Tische um die Chance auf das letzte Bracelet in Cannes zu nutzen.

Jamie Rosen hatte den besten Lauf, mit 142k Chips im Stack hat der Amerikaner gute Voraussetzungen für die weiteren Runden. Ebenfalls mit großem Stack in Runde 2: Ben Lamb, Chad Brown und Carlos Mortensen.


WSOP Europe ...

Steve Billirakis entscheidet das WSOP E Turnier #3 für sich

Mit dem Sieg im PLO Event hat Billirakis sein zweites Bracelet gewonnen.

Mit Erich Kollmann, Sam Tricket und Eoghan O'Dea am letzten Tisch war dies keine leichte Aufgabe. Mit einem Scheck in Höhe von €238,140 wurde die Leistung fürstlich honoriert.

Billirakis beendete mit diesem Sieg eine fünfjährige Durststrecke. Damals hatte er al jüngster Spieler ein Bracelet erspielt. In dem Moment fühlt man sich bereits als sicherer Sieger in den nächsten Events und wird brutal von der Wirklichkeit und der Varianz eingeholt, so der Pro im Interview. Trotz dieser "Lehre" hofft der Vater 2er Kinder natürlich auf ein schnellen nächsten Erfolg.

Hier ein Überblick auf das Endergebnis:

Steve Billirakis - €238,140
Michele Di. Laura - €141,171
Ramzi Jelassi - €105,937
Sam Trickett - €77,642
Jérôme Bradpiece - €57,912
Konstantin Uspenskiy - €43,950
Erich Kollmann - €33,922
Sam Chartier - €26,610
Eoghan O'Dea - €21,221

Event #4
NLHE Shootout
ist eine beliebte Turniervariante und selbstverständlich gehört diese Variante in den Turnierkalender der WSOP.

Auch bei dieser Veranstaltung waren zahlreiche prominente Spieler am Start. Auf dem Weg in's Finale gingen unter anderem Vanessa Selbst, Chad Brown, Freddy Deeb und Terrence Chang verloren.

Bei den 10 Finalisten zählen Bertrand Grospellier und Steve O'Dwyer zu den Favoriten.  
Beide Spieler versuchen neben Bracelett und Preisgeld auch für das "Bluffplayer of the Year"-Rennen zu punkten.

€10,600 Split Format Hold'em Championship
Die Veranstalter bleiben kreativ und haben unter der oben anstehenden Bezeichnung ein neues Turnierformat im Angebot. Am ersten Turniertag wird an Fullring-Tischen gespielt. In der zweiten Ründe dürfen die Spieler ihr Können im 6-Max beweisen. Ab Tag 3 geht es dann Heads-Up weiter.

Diese Idee lockte 125 Spieler an die Tische und der Preispool ist mit €1,2 Millionen beachtlich. Die ersten 16 Plätze werden bezahlt und für den Sieger sind €336,008 reserviert.

Während u.a. Eugene Katchalov und Andy Frankenberger am ersten Tag ausschieden, lief es für Dennis Bejedal ausgezeichnet. Er  wird die verbleibenden 72 Spieler als Chipleader am Tag 2 anführen. In der nächsten Runde wird das Feld auf 16 reduziert - die Bubble platzt also im 6 max.

Im Feld sind mit Michael Mizrachi, Tom Dwan, Freddy Deeb, Peter Jetten und Brian Hastings fürchterlich kompetente Spieler zu finden. Das lässt auf spannende Heads-UPS hoffen.

WSOP Europe - Event # 2 + # 3

Event #2 - €1k NLHE

Ein WSOP-Bracelet +NLHE + das Buy-In liegt bei €1,000 = ? Genau: Ein Massen-Event. In London begann das Event #2 mit 381 Startern von denen lediglich 54 den Sprung in die nächste Runde schafften.

Am zweiten Starttag registrierten sich weitere 390 Spieler und damit gab es einen neuen Teilnehmerrekord in London. Das Feld war natürlich auch mit großen Namen gespickt. Mit Jason Mercier, Michael Mizrachi, Jeff Lisandro, Scott Seiver und Sam Tricket erwischte es bereits diverse „alte Hasen“ in der Startphase des Turniers.

Insgesamt durften 104 Spieler am Tag 2 wiederkommen und auf einen der 81 bezahlten Plätze hoffen. Während der 81. Spieler €1,843,-- kassierte, lockte für den Sieger ein Scheck über immerhin €148,030. Bubbleboy wurde der November Niner Eoghan O‘Dea der mit AA und einem All-In natürlich nichts falsch machte und sich deshalb „vielleicht“ weniger ärgert.

In die letzte Phase schaffte es u.a. Roberto Romanello dem für die Triple Crown „nur“ noch ein Bracelet fehlte. Sein Traum dieses Kunststück zu schaffen platzte allerdings trotz guter Ausgangsposition am Finaltisch.
Zum Schluss hatte der Australier Andrew Hinrichsen die Chips aller 771 Teilnehmer eingesammelt und freute sich über Scheck, Bracelet und Triumph.



WSOP Europe - €5k PLO

Das PLO-Turnier lockte in diesem Jahr immerhin 180 Spieler an die Registrierungskassen. Auch hier ist im Vergleich zum Vorjahr damit eine Steigerung zu verzeichnen (+15). Der Sieger wird 238,140 Euro der insgesamt €882,000 erhalten. Keine Chance auf ein Stück von diesem Kuchen haben  u.a. Patrik Antonius, Freddy Deeb, Tom Dwan, Tony G, Erik Seidel und Barry Greenstein. Hier fehlte es an Kartenglück und am Ende an Chips.

Am zweiten Tag waren noch 49 Spieler am Tisch und Sam Tricket spielte sich an den Finaltisch. Der Highroller-Spezialist zeigte sich von seiner besten Seite und wird den bisher in 2011 erspielten $3 Millionen Preisgeld wohl noch eine beträchtliche Summe hinzufügen.

WSOP-E - Event #1 - Bracelet in die Schweiz

Mit dem €2,500 6-Max-NLHE-Turnier begann die WSOP Europe. Und damit stehen die letzten Gewinnchancen für Bracelets in 2011 an. 360 Spieler kauften sich ein - im Vergleich zum Vorjahr war dies eine sehr deutliche Steigerung (244).

2/3 des Feldes waren bereits nach dem ersten Tag verabschiedet. U.a. Peter Jetten, Vanessa Selbst, John Racener, Daniel Negreanu und Phil Hellmuth (Foto) durften weiter auf ein Armband hoffen.

pokerbratInsgesamt 80 Spieler begannen die zweite Runde und ab Platz 36 setzte der Preisgeldregen ein. Sowohl Vanessa Selbst, Racener, Negreanu als auch Scott Seiver mussten mit noch mit leeren Händen gehen. Shawn Buchanen, Peter Jetten, Marvin Rettenmaier und Freddy Deeb schafften es immerhin mit dem Stack in die Geldränge ... aber nicht mehr in die nächste Runde.

Ein Dutzend Teilnehmer hatte zum Ende des Tags 2 noch Chips vor sich - David Benyamine und Phil Hellmuth gehörten dazu. Nachdem Hellmuth bereits in Vegas mehrfach das 12. Bracelet in Reichweite hatte, war er auch in diesem Event gut aufgestellt. Lediglich der Chipleader Guillaume Humbert hatte mehr Chips.

Der Schweizer überließ die Initiative zu Beginn der dritten Runde Roy Finlay. Dieser dominierte die ersten Orbits und schickte mit David Benyamine, Anton Wigg und Bruno Benveniste drei Spieler in den Feierabend.  Nachdem Casey Kastle und Alexander Salabaschew ausgeschieden waren, hatte Hellmuth dann das zweifelhafte Vergnügen den Bubbleboy für das Finale zu machen. Bereits zu Anfang verlor er der hoffnungsvolle Pro einen großen Teil seines Stacks und kam daraufhin nicht mehr in Fahrt. Am Ende war er fast ausgeblindet und verlor seine letzten Chips auf Platz 7. Am Finaltisch ging es dann um die Wurst (oder wie das Bracelet eben genannt wird) und den Löwenanteil vom Preispool.

Das Heads-Up spielten schließlich Azusa Maeda der am Finaltsich sehr aktiv war gegen Humbert. Die Entscheidung fiel als Maeda mit einem Flushdraw seine Chips riskierte und von Humbert eine Straight gezeigt bekam. Turn und River brachten keine Hilfe und damit hatte zum ersten Mal ein Schweizer ein WSOP-Bracelet gewonnen. Humbert wird sich über die Siegprämie in Höhe von €215,999 freuen.

Pius Heinz schaffte es in die November Nine

braceDer 22jährige Kölner kämpfte sich durch 8 Pokertage und spielt im wichtigsten Finale der Pokerwelt.

Am siebten Tag des Main-Events reduzierte sich das Feld auf 22 Spieler. Während Anton Makievskyi sich die Führung erspielte indem er mehr als 20 Millionen Chips einsammelte, konnte Sebastian Ruthenberg kein Comeback starten - er ging mit seinem Shortstack auf dem 55. Platz  broke. Gleiches Schicksal ereilte u.a. Erick Lindgren, David Bach, Tony Hachem und J.P. Kelly.

Ben Lamb konnte diesen Tag zwar nicht so dominieren wie die vorherigen … behielt aber die Nerven und immerhin fast 15 Millionen Chips.

Sowohl Tag 7 als auch 8 wurden mit viel Tempo gespielt. Im letzten Jahr hatten sich die Spieler reichlich Zeit gelassen  und die Blinds waren immens gestiegen, das wollten die Kandidaten dieses Jahr offensichtlich vermeiden. Zur Dinnerbreak waren noch ein Dutzend Teilnehmer mit Chips ausgestattet und erst als die letzten 10 an einem Tisch platziert waren wurde die Spielweise vorsichtiger den natürlich wollte keiner die November Nine bubblen. John Hewitt war dann der Unglücksrabe der mit 33 seine Chips riskieren (musste) und ausschied. Immerhin werden die 607,000 Dollar Prämie auch für eine positive Erinnerung an das Event sorgen. Die Finalisten haben bereits $782,115 sicher und hoffen auf die $8,711,956 Siegprämie!

Die besten Aussichten auf den Weltmeistertitel hat der Chipleader Martin Staszko. Der Tscheche hält mit knappem Vorsprung vor dem Iren Eoghan O’Dea die Führung. Ben Lamb ist einer von drei Amerikanern die im Finale spielen warden. Mit Teilnehmern aus sieben Ländern ist der Finaltisch eine sehr internationale Angelegenheit.

Jetzt sind 100 Tage Vorbereitung für den ganz großen Wurf angesagt. Wir werden die u.a. Finalisten in zahlreichen Interviews näher kennenlernen – das steht immerhin schon mal fest. Hier die Finalisten mit Stack im Überblick:

  1. Matt Gianneti – 24,750,000
  2. Badih Bounahra – 19,700,000
  3. Eoghan O’Dea – 33,925,000
  4. Phil Collins – 23,875,000
  5. Anton Makiievskyi – 13,825,000
  6. Samuel Holden – 12,375,000
  7. Pius Heinz – 16,425,000
  8. Ben Lamb – 20,875,000
  9. Martin Staszko – 40,175,000

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