346 Spieler hatten sich insgesamt eingekauft und damit einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. Immerhin 195 Spieler durften am zweiten Turniertag wieder an die Tische. James Mitchell -Gewinner der Irish Open- durfte die Aufmerksamkeit der Medien als Chipleader genießen … am Ende des Tages hatte sich das Thema Chiplead allerdings erledigt.

blomMit 66 verbleibenden Spielern im Rennen und einem überragenden Viktor Blom (Foto)  an erster Stelle im Chipranking begann dann die heiße Phase des Turniers. Mit Phil Ivey, Daniel Negreanu, Roland de Wolfe und Huck Seed sind einige Großkaliber im Verfolgerfeld vom schwedischen Online-Pro.

Natürlich überstanden diverse prominente Spieler den Tag 2 nicht. Ausgeschieden sind u.a. John Juanda, Barry Shulman, Carlos Mortensen, Praz Bansi, Phil Laak und Jennifer Tilly, Jim Collopy (da war dann wieder Zeit für das Heads-Up-Finale gegen Gus Hansen), Kathy Liebert und Antonio Esfandiari.

Tom Dwan schied wie Gus Hansen bereits am zweiten Starttag aus. Dwan hat also keine Chance mehr seine diversen Bracelet-Wetten zu gewinnen und muss nun tief in die Tasche greifen um die Wettgegner auszuzahlen. Die genauen Verluste sind nicht bekannt … Dwan selbst sprach aber durchaus von einem Karriereknick in Sachen Bankroll.

Am dritten Spieltag wurden dann zum Mittag die Geldränge erreicht. Während sich Ivey, Greg Mueller, Barny Boatman, Roland de Wolfe, Hoyt Corkins und Arnaud Mattern durch das Feld pflügten, verloren Freddy Deeb, Barry Greenstein, Huck Seed  und Yevgeniy Timoshenko die letzten Chips.

Blom verlor zwar die Führung, nicht aber den Anschluss an die Spitze.

Die Top Ten sahen am Ende von Tag 3 so aus:

 

1 Ronald Lee 947,000

2 David Peters 829,000

3 Andrew Pantling 821,000

4 Daniel Steinberg 768,000

5 Viktor Blom 705,000

6 Phil Ivey 657,000

7 Hoyt Corkins 566,000

8 Nicolas Levi 515,000

9 Bojan Gledovic 500,000

10 Arnaud Mattern 468,000

Viktor Blom steht übrigens immer noch unter Generalverdacht „Isildur1“ zu sein. Aber wie auch in den vergangenen Live-Events gibt es vom Schweden hierzu keinen Kommentar. Interview-Anfragen werden abgelehnt und das „Mysterium Isildur1“ bleibt bestehen.