JP Kelly scheiterte am großen Coup – dafür freute sich Scott Shelley umso mehr.

Freud und Leid gehen im Poker Hand in Hand und das macht einen gehörigen Teil der Faszination aus.

Der PokerStars Pro schaffte es bis in's Heads-Up mit einem Chiplead und hatte die Titelverteidigung zum Greifen nah. Am Ende hatte der 26jährige Shelley aber das Happy End, den Titel und die Siegprämie auf seiner Seite. Shelley hätte sich jeden anderen Gegner für den letzten Zweikampf gewünscht … das der stärkste Spieler mit ausreichend Munition lauerte, machte dem Engländer wenig Mut … umso befreiter war der Jubel bei der Siegerehrung.

Shelley legte übrigens den Grundstein seines Erfolges im Finale mit 74o! Er machte ein Bluff-Shove mit dieser Hand aus dem Smallblind und bekam ein Call vom Gegner der AA hielt. Auf dem Board baute sich Shelley dann ein Set und cirppelte den perplexen Karim Jomeen der kurz darauf ausschied. Das Ranking der Karten Preflop hat also gar keinen Wert … die ganzen Buchautoren scheinen sich zu irren J

1. Scott Shelley  — ₤133,857
2. J.P. Kelly  — ₤82,854
3. Jeppe Bisgaard  — ₤55,063
4. Paul Pitchford  — ₤40,862
5. Kaveh Payman  — ₤30,666
6. Mehdi Senhaji  — ₤23,239
7. Jack Lyman  — ₤17,768
8. Karim Jomeen  — ₤13,694
9. Nicky Katz  — ₤10,633