durrrTom Dwan motiviert sich für die Turniere inzwischen im „Ivey-Style“.

Für die Highroller gibt es insbesondere bei den kleineren Buy-Ins ein Geldproblem. Die Summen sind für deren Verhältnisse so gering, dass der Zeitaufwand in keinem Verhältnis zum erwarteten Profit im Cashgame steht. Aber wo Probleme entdeckt werden … gibt es auch Lösungen 🙂

Durrr hat nun über $2 Millionen als Wetteinsatz für einen Braceletgewinn risikiert. Einen Großteil der Summe wettete er mit Ivey und Negreanu.

Der junge Pro geht Wetten mit einer Quote von 3.25:1 ein – Mindesteinsatz sind $5k. Wenn die WSOP-Europe-Bracelets ebenfalls zählen, geht die Quote auf 3:1. Für eine längerfristige Wette setzt er mit 2:1 auf 2 Bracelets in 3 Jahren.

Im Event #11 könnte er seinen Jackpot knacken. In dem $1,5k NLHE-Turnier heißt der Chipleader am Finaltable Tom – durrrr – Dwan.

 

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seidelErik Seidel ist mit dem WSOP-Turnierplan unzufrieden.

Der achtfache Bracelet-Gewinner und Full Tilt Pro äußert sich im Cardplayer-Magazin zum aktuellen Spielplan. NLHE-Pro's sind seiner Meinung nach stark benachteiligt. Obwohl fast die Hälfte aller Events in dieser Variante gespielt werden, stehen die Chancen auf ein Bracelet verhältnismäßig schlecht. Da diese Events mit einem sehr niedrigen Buy-In versehen sind, registrieren sich Unmengen an Spielern und die Turniere werden zu „Donkaments“.

Spieler wie Hellmuth beispielsweise brauchen ein Wunder um sich gegen 3000 bis 5000 Spieler durchzusetzen. Seidel fordert deshalb mehr hochpreisige NLHE-Turniere für die Zukunft. Im achten Event hatte Hellmuth das „Wunder“ schon in Reichweite. Auf dem fünften Platz im Chipcount spielte er sich in die letzten 25 … und das bei einem Teilnehmerfeld von 2,341!

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patrLt. Gerüchteküche hat Patrik Antonius einen Volltreffer im $50k Championship-Event gelandet. Scheinbar hat er die Mizrachi-Brüder mit 50% gestaked und einen entsprechenden Anteil an deren Preisgeld.

Michael und Robert Mizrachi dominierten das Turnier und erspielten ein Preisgeld von insgesamt $1,86 Millionen. Das Staking dürfte damit eine der besten Investitionen der WSOP gewesen sein 🙂