Er gehörte bisher zu dem Kreis der besten Spieler die keinen Erfolg in den WSOP-Events hatten, auf diese zweifelhafte Ehre wird er in Zukunft gerne verzichten.

gusDer „Great Dane“ konnte sich im Finale des Heads-Up Events gegen denn MTT-Spezialisten Jim Collopy durchsetzen. Hansen zeigte sich nach dem Sieg sehr erleichtert. In einem Interview berichtete er von seinen zahlreichen Anläufen in den vergangenen 15 Jahren ein Bracelet zu gewinnen. Einige Male kam er dem Ziel zwar nahe … aber es reichte nie. Nun ist der Fluch gebrochen und die nächsten Bracelets lassen hoffentlich nicht nochmal solange auf sich warten.

In dem Finale gewann jeder ein Match und das entscheidende Spiel wurde verschoben. Teilweise gab es sogar Spekulationen das Finale ebenfalls im November zu spielen. Beide Spieler hatten sich für das Main-Event registriert und  danach ist der Turnierkalender ebenfalls gut gefüllt. „Glücklicherweise“ schieden beide Spieler früh im Main-Event aus.  Nach der Pause ging es in die letzte Schlacht. Hier sah es zu Beginn schlecht für Hansen aus … er war bereits nach 40 Minuten mit 1:2 Chips im Rückstand. Er kämpfte sich aber mit Geduld und Spucke zurück und riverte ein Full-House das vom Set des Gegners voll ausbezahlt wurde.

Mit diesem Double-Up übernahm die Kontrolle über das Match. Nach ungefähr vier Stunden war dann der erste WSOP-Triumph amtlich. Für den Sieg kassierte er £288,409 und hat damit die $10 Millionen Turniergewinn-Grenze geknackt….vom ultimativen Reichtum kann bei einem Verlust von 8 Millionen Dollar an den High-Stakes-Online Tischen allerdings noch nicht die Rede sein.