Bord – James Bord … heißt der Gewinner in diesem Jahr. Passend zur Namensähnlichkeit und dem Filmzitat stammt der glückliche Spieler aus England.

Dementsprechend lautstark war die Unterstützung der Railbirds und es gab tatsächlich Heimspiel-Atmosphäre im Casino at the Empires. Dan Fleyshman war als Chipleader gestartet und machte sein Versprechen wahr … er wollte sehr aggressiv zur Tat schreiten und die Mitspieler mit seinem großen Stack unter Druck setzen. Grundsätzlich ist dies eine beliebte – weil gute – Turniertaktik. Aber auch die beste Strategie kann leicht mal daneben gehen. In diesem Fall trat genau das ein. From First to Worst (von der Faust zur Wurst – oder ähnlich) war das Motto und der CEO von Victory Poker musste als erster seinen Platz räumen.

Auf dem vierten Platz erwischte es dann Roland de Wolfe. Ronald Lee dominierte zu diesem Zeitpunkt das Geschehen. In Dreikampf setzte sich allerdings der Italiener Fabrizio Baldassari mit sehr aktivem Spiel in Szene. Das zahlte sich aus … denn im Heads-Up startete Baldassari mit einem Vorsprung von 6.2 Millionen zu 4.12 Millionen Chips.

Mit geduldigem Spiel und guten Entscheidungen konnte der englische Cashgame-Spezialist den Rückstand wettmachen, die Führung übernehmen und ausbauen.bord Mit TT vs 55 wurde das Turnier nach fast 13 (!) Stunden zugunsten von James Bord (Foto) entschieden und die Party konnte beginnen.

Hier die Ergebnisse inkl. Preisgeld im Überblick:

1. James Bord £830,401

2. Fabrizio Baldassari £513,049

3. Ronald Lee £376,829

4. Roland De Wolfe £278,945

5. Nicolas Levi £208,119

6. Daniel Steinberg £156,530

7. Dan Fleyshman £118,643

8. Brian Powell £90,617

9. Marc Inizan £69,754