Die WSOP geht in die nächste Runde und die Spieler können den Turnierkalender einplanen und die Reise vorbereiten.
Am 31. Mai 2011 wird die 42. Word Series of Poker beginnen. Jeden Tag wird es neue Chancen auf Bracelets geben und nach 50 Tagen endet das Spektakel am 19. Juli nachdem die Finalisten des Main-Events ermittelt wurden.
Das Main-Event hat 4 Starttage und beginnt am 7. Juli - demnächst werden die ersten Online-Anbieter wieder Satelliten für Package-Turniere anbieten. Die Spieler können sich auf lange Arbeitstage an den Tischen einrichten. Für die einzelnen Turniere sind 10 Blindlevel pro Tag geplant. Je nach verbleibenden Spieler und Turnierphase (Moneybubble oder Finaltable) kann die Spielzeit bei Bedarf verlängert werden.
Den vollständigen Spielplan wird man ab Januar auf der Website der WSOP einsehen können.
Der Riesenvorsprung hat für den Kanadier gereicht, sein Konkurrent John Racener konnte sich nur 42 Hände gegen die Niederlage aufbäumen.
Racener hatte lediglich 25 BigBlinds im Stack während Duhamel mit 157 BB taktieren durfte. Racener konnte zwar seinen Stack einmal mit QQ aufdoppeln … aber das reichte nicht für eine Wende. Duhamel kassiert die stolze Summe von $8,944,310 während Racener über das Salär von $5,545,955 für den zweiten Platz nicht klagen kann.
Damit hat zum ersten Mal in der WSOP-Geschichte ein Kanadier das Main-Event gewonnen. Der 23jährige war natürlich völlig aus dem Häuschen und wird wahrscheinlich noch ein paar Tage brauchen um das Ereignis vollständig zu begreifen.
Hier noch ein letzter Blick auf das Ergebnis inklusive Preisgeld:
1 Jonathan Duhamel $8,944,310 
2 John Racener $5,545,955
3 Joseph Cheong $4,130,049
4 Filippo Candio $3,092,545
5 Michael Mizrachi $2,332,992
6 John Dolan $1,772,959
7 Jason Senti $1,356,72
8 Matthew Jarvis $1,045,743
9 Soi Nguyen $811,823
Jonathan Duhamel kam als Chipleader in die letzte WSOP-Schlacht des Jahres und wird auch das Heads-Up mit riesigem Vorsprung beginnen.
Mit Soi Nguyen und Jason Senti bekamen zwei der Shortstacker noch vor der ersten Pause die Chips in die Mitte. Während Senti sich aufdoppelte, musste sich Soi Nguyen als erster vom Weltmeistertraum verabschieden. Danach erwischte es Matthew Jarvis der mit Michael Mizrachi kollidierte. Nach jeder Straße lag ein anderer Spieler vorn aber am Ende hatte der Grinder das bessere Full House und Jarvis musste seine Sachen packen.
Bereits im Juli hatten die Kontrahenten eine Menge Sitzfleisch und viel Geduld bewiesen. Und auch im finale hielten sich die verbleibenden Spieler merklich zurück. Diverse Orbits blieben ohne Eliminierung aber Mizrachi konnte den Abstand zum Spitzenfeld verkürzen während Sentis Stack schrumpfte. Sein All-In wurde von Joseph Chang und TT gecallt der die Chips gerne nahm. Da waren es nur noch November-Six.
John Dolan versuchte als neuer Shortstack einen Move und wurde dafür prompt von Duhamel bestraft. John Racener hatte als Shortstack mehr Glück und konnte ein Comeback starten. Das ging dann teilweise zu Lasten Mizrachis dem am Ende das Kartenglück fehlte. Der beliebte Pro verabschiedete sich auf Platz 5 von seinen Gegnern. Filippo Candio erwischte es kurze Zeit später. Cheong gewann dessen Chips und knackte kurze Zeit später die 100 Millionen Grenze. Die Führung verlor er aber schnell – diese eroberte sich Duhamel zurück. Racener spielte einige Male den aggressiven Shortstack und seine Pushes blieben jeweils ohne Caller. Einen 65 Millionen Monsterpot gewann Duhamel gegen Cheong der danach lediglich 10 Millionen vor sich hatte und als Shortstack beim Versuch aufzudoppeln schließlich scheiterte.
Damit geht Duhamel mit 188 Millionen Chips gegen John Racener in den finalen Zweikampf. Racener wird mit seinen verbleibenden 30 Millionen Chips eine Menge Glück brauchen um die Weltmeisterschaft zu gewinnen. $5,5 Millionen sind aber auch dem Zweiten schon sicher.
Hier ein Überblick:
1. $8.944.310
2. $5.545.955
3. Joseph Cheong — $4.130.049
4. Filippo Candio — $3.092.545
5. Michael Mizrachi — $2.332.992
6. John Dolan — $1.772.959
7. Jason Senti — $1.356.720
8. Matthew Jarvis — $1.045.743
9. Soi Nguyen — $811.823
An diesem Wochenende wird der Sieger des WSOP-Main-Events ermittelt.
Das Spektakel darf Jonathan Duhamel als Chipleader beginnen. Und obwohl es in den letzten Jahren kein Chipleader tatsächlich bis zum Weltmeistertitel schaffte, haben die Buchmacher den Führenden als Favoriten (2.5- 3.7 :1) gesetzt. In Sachen Chipstack kann lediglich John Dolan mithalten, die anderen Teilnehmer sind durch die hohen Blinds bereits zu Beginn ziemlich shortstacked.
Als es im Juli im Main-Event um die Finalisten ging, zog sich das Spiel über sechs Stunden in die Länge und die Blinds kletterten unerbittlich. Die tighte Spielweise wird nun bestraft, denn viel Munition für strategische Manöver bleibt den meisten nicht.
Joseph Cheong und John Racener bilden das Mittelfeld vom Finaltisch und Matthew Jarvis und Filippo Candio haben noch weniger Spielraum in Sachen Blinds. Das spiegelt sich in dieser Form auch bei den Wettquoten ... Ausnahme von diesem System ist Michael "The Grinder" Mizrachi (Foto). Trotz Shortstack-Gefahr sehen die Buchmacher für den erfahrenen Pro gute Chancen auf den Titelgewinn. Der Grinder hat eine Quote von 6:1 bzw. 9:1 und das auf dem aktuell siebten Platz. Ob die Routine und Erfahrung diese Diskrepanz aufwiegen darf bezweifelt werden. Wenn man sich an das letzte Jahr erinnert (Phil Ivey) sollte man von einer Wette auf den Grinder also Abstand nehmen oder zumindest keine hohe Gewinnerwartung entwickeln.
Soi Nguyen und Jason Senti haben nochmals weniger Chips zur Verfügung. Bei der aktuellen Stacksize dürfte am Flop die letzte Entscheidung fallen (All-in oder Fold).
Wie auch immer ... im Poker ist nichts unmöglich und Überraschungen sind vorprogrammiert. Fest steht: Einer der Spieler wird den Jackpot in Höhe von $8,9 Millionen knacken. Hier ein Überblick über die Finalisten und deren Stacks: 
1 Jonathan Duhamel 65,975,000
2 John Dolan 46,250,000
3 Joseph Cheong 23,525,000
4 John Racener 19,050,000
5 Matthew Jarvis 16,700,000
6 Filippo Candio 16,400,000
7 Michael Mizrachi 14,450,000
8 Soi Nguyen 9,650,000
9 Jason Senti 7,625,000
Bord – James Bord … heißt der Gewinner in diesem Jahr. Passend zur Namensähnlichkeit und dem Filmzitat stammt der glückliche Spieler aus England.
Dementsprechend lautstark war die Unterstützung der Railbirds und es gab tatsächlich Heimspiel-Atmosphäre im Casino at the Empires. Dan Fleyshman war als Chipleader gestartet und machte sein Versprechen wahr … er wollte sehr aggressiv zur Tat schreiten und die Mitspieler mit seinem großen Stack unter Druck setzen. Grundsätzlich ist dies eine beliebte – weil gute – Turniertaktik. Aber auch die beste Strategie kann leicht mal daneben gehen. In diesem Fall trat genau das ein. From First to Worst (von der Faust zur Wurst – oder ähnlich) war das Motto und der CEO von Victory Poker musste als erster seinen Platz räumen.
Auf dem vierten Platz erwischte es dann Roland de Wolfe. Ronald Lee dominierte zu diesem Zeitpunkt das Geschehen. In Dreikampf setzte sich allerdings der Italiener Fabrizio Baldassari mit sehr aktivem Spiel in Szene. Das zahlte sich aus … denn im Heads-Up startete Baldassari mit einem Vorsprung von 6.2 Millionen zu 4.12 Millionen Chips.
Mit geduldigem Spiel und guten Entscheidungen konnte der englische Cashgame-Spezialist den Rückstand wettmachen, die Führung übernehmen und ausbauen.
Mit TT vs 55 wurde das Turnier nach fast 13 (!) Stunden zugunsten von James Bord (Foto) entschieden und die Party konnte beginnen.
Hier die Ergebnisse inkl. Preisgeld im Überblick:
1. James Bord £830,401
2. Fabrizio Baldassari £513,049
3. Ronald Lee £376,829
4. Roland De Wolfe £278,945
5. Nicolas Levi £208,119
6. Daniel Steinberg £156,530
7. Dan Fleyshman £118,643
8. Brian Powell £90,617
9. Marc Inizan £69,754
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