Es wird wieder Zeit einen Blick auf das größte Ereignis der Pokerwelt zu werfen. Am Starttag 1C stürmten Spielermassen an die Tische. Sensationelle 1,989 Spieler zahlten das Buy-In und brachten das Main-Event wieder auf Rekordkurs. Allerdings mussten die Veranstalter bereits für den Tag 1D „Ausverkauf-Warnungen“ geben.

Und tatsächlich kam es dann am letzten Starttag zum Worst-Case. Nachdem sich über 2,809 Spieler in's Turnier einkauften waren sämtliche Plätze verteilt und über 500 Spieler erhielten am Tag 1D keinen Einlass mehr! Darunter auch Patrik Antonius (kaum lässt er sich mal blicken …), Ted Forrest und T.J. Cloutier. Hätten alle willigen Spieler Platz gefunden, wäre das Vorjahresergebnis sogar knapp übertroffen worden. Nun gab es mit 6,494 Spielern einen leichten Rückgang (6.844). Den Veranstaltern kann man übrigens nichts vorwerfen. Noch nie gab es einen solchen Ansturm an nur einem Tag und es wurden sämtliche Möglichkeiten Tische zu platzieren genutzt. Einige Spieler fanden sich z.B. an Tischen direkt auf den Gängen vor Restaurants wieder.

Nach dem letzten Starttag standen dann auch folgende Fakten fest: 648 Plätze werden bezahlt, der Sieger erhält $8,546,435. Insgesamt wird auf die 648 glücklichen Pokerspieler ein Preispool in Höhe von $61,043,600 verteilt.

Für diverse Pro's ist der Traum allerdings bereits beendet. David Williams, Ivan Demidov, Jeff Madsen, Phil Galfond schieden bspw. Bereits in der ersten Runde aus.

Auch die zweite Runde des Turniers wurde auf 2 Tage verteilt. Am Tag 2A trafen die 1,476 Überlebenden der ersten beiden Starttage aufeinander. 648 Spieler schafften den Sprung in Runde 3.

Am Tag 2A erwischte es wieder viele bekannte Namen: Gus Hansen, Johnny Chan, Brian Townsend, Mike Caro, Phil Laak, Jennifer Tilly, Jason Mercier, Shaun Deeb, Hoyt Corkins, Alex Kravchenko, Todd Brunson, Gavin Smith, Eli Elezra verloren die Stacks.

Die deutschen Damen Naujoks und Thater durften sich ebenfalls in die Zuschauerränge begeben und die WSOP für sich abschließen.

Durch den großen Ansturm an den letzten Starttagen war auch das Feld für den Tag 2B entsprechend größer. 2,924 Spieler der Tage 1C und 1D versammelten sich im Amazon Room. Hier hatten am Ende des Tages noch 1,436 Spieler Chips im Besitz.

Auch an diesem Tag ging das „Favoritensterben“ weiter. Erick Lindgren, Victor Ramdin, Jonathan Little, Scotty Nguyen, Kathy Liebert, Michael Mizrachi, Howard Lederer, Gavin Griffin, Tom Dwan, Nenad Medic und leider auch Sebastian Ruthenberg mussten die Segel streichen.

Am Tag 3 traf sich dann erstmals das komplette Feld (2,044 Spieler). Mehr als 60% der Spieler schieden auf dem Weg zur vierten Runde aus. Auf der Verlustliste steht mit Jeff Lisandro auch der Top-Performer der diesjährigen WSOP.

Ebenfalls raus: Erik Seidel, roland de Wolfe, Jennifer Harman, Humberto Brenes, Carlos Mortensen, Liz Lieu, Greg Raymer und Jean-Robert Bellande. Etwas länger an den Tischen aber dennoch ausgeschieden sind John Juanda und Nam Le.

Mit Bertrand -ElkY- Grospellier gab es einen bekannten Turnierprofi der als Chipleader in die vierte Runde ging. Mit Kenny Tran, Alexander Kostritsyn und Phil Hellmuth sind aber weitere erfahrene Hasen im Rennen.

Insgesamt werden 810 Spieler in den Tag 4 gehen. An diesem Tag werden dann die Geldränge erreicht und dann dürfen die ersten Spieler intensiver vom Finaltable träumen. Hier die Top-Ten vom Tag 3:

1. Betrand Grospellier – 1,380,500
2. Ludovic Lacay – 925,000
3. Christian Heich – 870,000
4. Kasper Cordes – 796,000
5. Jordan Morgan – 785,000
6. Adam Bilzerian – 767,000
7. Saar Wilf – 765,000
8. Gabe Walls – 715,000
9. James Akenhead – 698,000
10. Brennan Hanson – 685,000