$2,000 NLHE
Am dritten Tag des Turniers fiel die Entscheidung. 25 Spieler kehrten an die Tische zurück, entschlossen ein Armband zu gewinnen. Dieser Traum erfüllte sich für den 28jährigen Poker Pro Anthony Harb.  Zwar startete Mike Carlson als Chipleader in das Finale, aber Harb spielte sich aus dem Mittelfeld im richtigen Moment an die Spitze. Während Carlson mit AK gegen JJ einen großen Teil seines Stacks verlor konnte der spätere Turniersieger aus AK vs ein geflopptes Set J noch auf Turn und River eine Strasse basteln … soviel zum Thema Glück im Spiel… 🙂

Insgesamt hatten sich 1,646 Spieler für das Turnier registriert. Bei einem solch großen Starterfeld sind die einzelnen Turniertage reine Marathons und mehr als 12 Stunden Spielzeit waren die Regel. Als Belohnung für all die Mühe gab es für den Turniersieger nicht nur ein Bracelet sondern auch einen Scheck – in Höhe von $569,199.

Randnotiz des Events: Phil Hellmuth ist immer noch auf der Jagd nach dem 12. Bracelett – er schied in diesem Turnier auf dem 29. Platz aus – auch schon eine gute Leistung.

Hier das Endergebnis des Finaltables:

1. Anthony Harb — $569,199
2. Peter Rho — $350,019
3. Jim Geary — $230,670
4. Adam Adler — $161,768
5. Jonathan McGowan — $116,833
6. Adrian Dresel-Velasquez — $92,867
7. Scott Hall — $76,390
8. Michael Dyer — $65,905
9. Brent Sheirbon — $59,315

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Event #12 $10,000 World Championship Mixed

Die Turniere mit $10,000 Buy-In sind immer die schwierigsten in der Series und dies gilt für Mixed-Events besonders. Die Pro's wollen sich beweisen und das Teilnehmerfeld ist kleiner, d.h. die Shark-Dichte ist immens. Ville Wahlbeck stört sich scheinbar nicht an der harten Konkurrenz. Nachdem er in der letzten Woche bereits beim $10k Stud-Event den dritten Platz belegte, schlug er nun 193 Konkurrenten aus dem Feld und gewann das Turniernr. 12  und damit die $492,375 Siegprämie.

Weder Daniel Negreanu, Mike Matusow, Phil Ivey noch Chris Ferguson schafften es in die Geldränge. In's Preisgeld schafften es immerhin Max Pescatori, Michael Binger, John Cernuto, Huck Seed, Todd Brunson und sein Vater Doyle.

Mit Huck Seed, Todd Brunson und David Chiu am Finaltable war Wahlbeck sicher nicht als Favorit zu handeln. Und tatsächlich spielte der 33jährige Finne eher unauffällig – allerdings nur um in der Schlußphase aufzudrehen. Da befand er sich gegen Chiu und Scott Dorin offentsichtlich in der berühmten „Zone“. Vom Shorty zum Chipleader mit 5:1 Vorsprung, Wahlbeck spielte sich in einen Rausch. Beim Omaha-Eight-or-Better konnte er dann den Sack zumachen und das erste Bracelet in seiner Karriere gewinnen. Ein abschliessender Blick auf den Finaltisch:

1. Ville Wahlbeck — $492,375
2. David Chiu — $304,176
3. Scott Dorin — $199,940
4. Mark Gregorich — $139,159
5. Huck Seed — $102,286
6. James Van Alstyne — $79,981
7. Mike Wattel — $64,373
8. Todd Brunson — $54,845